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Kampf dem demografischen Wandel: Downtown Hiddenhausen
DPA

Die ostwestfälische Gemeinde Hiddenhausen will sich nicht mit dem demografischen Wandel abfinden: Sie kämpft erfolgreich gegen leer stehende Häuser und für junge Menschen.

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claterio 08.09.2015, 18:05
60.

Zitat von bratwurst007
Sie wollen doch nicht ernsthaft behaupten, dass die "Altvorderen" aus dem letzten Jahrtausend weniger Ahnung vom Bau hatten, als die heutige Generation.
Das römische Opus Cementitium ist legendär und wirklich ein Baustoff für Jahrtausende. Auch die Pyramiden und die Akropolis stehen heute noch. Aber von anderen Themen am Bau hatten die Altvorderen keine Ahnung: Hausschimmel wird schon in der Bibel erwähnt.

Wärmedämmung, winddichte Fenster, wasserdichte Flachdächer, eine funktionierende Zentralheizung und eine sichere Elektrik waren für die Altvorderen noch böhmische Dörfer.

Und auch heute werden auf diesen Feldern noch viele Fehler gemacht.

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hellsepp 08.09.2015, 18:17
61. Fein!

Aber das dauert. Wie sagen doch die Niederdeutschen: Mit dünnen Bohrern ganz dicke Bretter bohren ...

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claterio 08.09.2015, 19:25
62.

Das römische Opus Cementitium ist legendär und wirklich ein Baustoff für Jahrtausende. Auch die Pyramiden und die Akropolis stehen heute noch. Aber von anderen Themen am Bau hatten die Altvorderen keine Ahnung: Hausschimmel wird schon in der Bibel erwähnt.

Wärmedämmung, winddichte Fenster, wasserdichte Flachdächer, eine funktionierende Zentralheizung und eine sichere Elektrik waren für die Altvorderen noch böhmische Dörfer.

Und auch heute werden auf diesen Feldern noch viele Fehler gemacht.

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tempus fugit 09.09.2015, 19:10
63. In meinem...

Zitat von jowitt
So einfach ist das ja nicht. Die Häuser gehören ja schließlich irgendwem. Da kann ja schlecht die Gemeinde jemanden einquartieren.
...direkten, ländlichen, strukturschwachen Umkreis kenne ich mindestens 4 Personen, die um die 80 sind, alleine leben oder sogbar noch mit einer gebrechlichen Person zusammen.
Eine kranke, 80 jährige Frau lebt alleine in einem 3-Familienhaus - Ok, die Tochter im - stressigen - Hauspflegeberuf hilft. Erinnert an Arneieinahme etc.

Ich kann mir durchaus vorstellen, dass ein junges Paar, eine kleine Familie dort aufgenommen werden könnte -
es wäre ein Geben und Nehmen - sozialer Kontakt und
Füreinander - und ein Gefühl der Sicherheit und nicht
der Einsamkeit....

Sowas hat auch ein älteres Ehepaar an der Saar (Quirschied?) gemacht - einen jungen Syrer aufgenommen, es war für beide Seiten bereichernd.

Vielleicht ist es in DE nicht mehr vorstellbar, welche Empathie Menschen aus dem NO und MO - auch aus Nordafrika - gegenüber helfenden Menschen aufbringen können.

Unterm Strich wär' es sicherlich eine win-win-Situation,
man muss es nur wagen, das bisschen mehr an Haushaltskosten - zu denen die Gäste durch Mitarbeit und Hilfe ja auch einen (besonders menschlichen...) Gegenwert leisten, ist nicht die Welt....

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