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Kampf für hohe Wahlbeteiligung: Gaucks Mission
DPA

Der Bundespräsident verlangt von den Parteien mehr Klartext im Wahlkampf - dabei will Joachim Gauck bleiben, trotz scharfer Kritik von Schwarz-Gelb. In dieser Woche stehen zwei Termine für das Staatsoberhaupt an, bei denen er sich im Regierungslager erneut unbeliebt machen könnte.

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dhanz 27.08.2013, 13:50
200.

Zitat von Robert_Rostock
Bitte einen Verweis auf das Wahlprogramm 2009 der CDU beibringen, wo der Ausstieg aus der Kernenergie und die Abschaffung der Wehrpflicht gefordert werden.
Nun, die etablierten Parteien sind dafür bekannt, das deren Wahlversprechen nach der Wahl gebrochen werden. Schließlich sage doch Franz Müntefering, "das es unfair sei, wenn die Parteien an ihren Wahlversprechen gemessen werden".

Die AfD ist in dieser Hinsicht allerdings unverdächtig. Schließlich wurde sie bisher noch nicht in eine Position gewählt, wo sie Wahlversprechen brechen konnte, oder?

Daher: Lesen Sie das Wahlprogramm und beurteilen Sie das Handeln dieser Partei NACH der Bundestagswahl. Danach können Sie sich wieder melden.

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NSA Media 27.08.2013, 14:13
201. Klartext

Zitat von captain
Herr Bundespräsident, wenn sie den Erklärbär machen und die Unterschiede für uns dummes Wahlvolk deutlich machen?
In der Tat, das sollte er tun!

Er könnte ja mal erklären, was Frau Dr. Merkels Gefasel von einem tariflichen Mindestlohn soll. Es ist evident, daß es z.B. in dieser Kausa einen deutlichen Unterschied zwischen den Parteien gibt. Nur zwischen dem, was die Parteien versprechen, aber nicht zwischen dem, was die Parteien in Wirklichkeit wollen. Der SPD und den Grünen geht ein ( gesetzlicher ) Mindestlohn am Arsche vorbei. Wäre es anders, hätten sie ihn mit der Agenda 2010 einführen können. Ein ( gestzlicher ) Mindestlohn tangiert die Haushalte der Bundesländer nicht und sollte ohne Zustimmungspflicht des Bundesrates einführbar sein. Nein, man hatte ihn nicht gewollt und man muß annehmen, daß sie ihn jetzt nur aus populistischen Gründen wollen. Und es bricht ihnen jetzt das Genick. Ce ca!

Das muß Herr Bundespräsident Gauck beispielhaft aufschlüsseln und erklären. Damit hätte er wirklich und unmittelbar Wirkung und würde etwas bewegen. Es ist ein Irrtum, zu glauben, daß es einem Bundespräsidenten verboten sei, der systematischen Verunklarung von Sachverhalten durch ( die ) Parlamentsparteien in die Parade zu fahren indem er das pointiert darlegt. Er darf das sehr wohl, er muß sich nur trauen. Mit dem Luschen-Wahlkampf von Frau Dr. Merkel wäre es allerdings vorbei und deren Plan, eine geringe Wahlbeteiligung herbeizuführen um davon zu profitieren, ginge so nicht auf. Seit spätestens Mitte der 1960gern profitierten von einer geringen Wahlbeteiligung konservative Kräfte und von einer stärkeren Kräfte sogenanntermaßen links von der Mitte.

Es irrt die Republik solange sie besteht. Das definiert ihren Erfolg. Es sei nur an den Ausstieg aus dem Ausstieg erinnert und was danach folgte. Man muß schon ein alter Grieche sein ( also vergleichbar den alten Römern ) um dergleichen zu ertragen. Am liebsten wäre ich strunzdumm ...

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rabe242 27.08.2013, 19:56
202. Hohe Wahlbeteiligung

Zitat von sysop
Der Bundespräsident verlangt von den Parteien mehr Klartext im Wahlkampf - dabei will Joachim Gauck bleiben, trotz scharfer Kritik von Schwarz-Gelb. In dieser Woche stehen zwei Termine für das Staatsoberhaupt an, bei denen er sich im Regierungslager erneut unbeliebt machen könnte.
Bei Google gibt es den Eintrag "Wahllieder" mit interessanten Songs, die
auf musikalische Weise zum Wählengehen aufrufen. Unter dem
Stichwort "Soundtrack zur Wahl" gibt es die Hintergrundgeschichte.

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vmue 28.08.2013, 16:29
203. Zu spät und zu leise, Herr Gauck

Zitat von rabe242
Bei Google gibt es den Eintrag "Wahllieder" mit interessanten Songs, die auf musikalische Weise zum Wählengehen aufrufen. Unter dem Stichwort "Soundtrack zur Wahl" gibt es die Hintergrundgeschichte.
Die CDU hatte uns versprochen, dass uns der Euro nichts kosten würde,
die SPD hat wider besseres Wissen Griechenland an Bord gehievt,
und alle zusammen haben sie den Maastrichtvertrag gebrochen, um uns, den Entmündigten (!), für alle Zeiten die
Schuldenhaftung in Europa an den Hals zu hängen. .
Dafür haben sie sich gemeinsam den Friedensnobelpreis verleihen lassen!

Die können jetzt so lieb und inhaltslos von den Plakaten lächeln wie sie wollen
oder an meiner Haustür klingeln so oft sie mögen, mein Herz schlägt für die Alternative ...

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stacheldraht10 03.09.2013, 00:05
204. optional

Gauck hatte selbst seine Chance gehabt, bei DEM Thema schlechthin fuer ein uberparteiliches Machtwort, bei dem es um das absolut Eingemachte unserer Demokrtaie ging: dem Schutz unseres Grundgesetzes, unserer Freiheiten, welche durch Amerika und weitere "befreundete" Geheimdienste massivst verletzt werden.
Was kam da von ihm? Nichts.

Gauck hat sich damit als Bundespraesident moralisch selbst abgeschafft. Ich will von diesem Burschen nichts, aber auch rein gar nichts mehr hoeren. Pfui Spinne!

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clubzwei 05.09.2013, 14:31
205. Wir brauchen keine moralische Instanz,

die uns wie dieser Herr von oben vorgesetzt wurde! Ich habe in keinster Weise besonderen Respekt vor Herrn Gauck. Ein Mann wie jeder andere auch. Mehr nicht! Und wählen gehen muss ich auch nicht! Ich lasse mir doch nicht einreden, was gut und schlecht ist!

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Olaf 05.09.2013, 15:26
206.

Zitat von prologo1
....aber begriffen haben Sie diese nicht. Noch einmal: Wenn nur 50 % zur Wahl gehen, gibt es 50 % Wählerstimmen. Um daon 5 % zu ereichen, reichen dann nur 2,5 %. Natürlich muss die FDP 5 % der abgegebenen Stimmen erreichen. Aber wenn nur 50 % zur Wahl gehen, dann sind eben 2,5 % diese 5 %, Herrgott noch einmal, haben Sie es jetzt begriffen???
Das wird ja auch sauber getrennt. Das eine ist der Anteil an den abgegebenen, gültigen Stimmen (und das ist die Zahl die interessiert), das andere ist der Anteil im Verhältnis zu den Wahlberechtigen.

Diese Zahlen werden vom Bundeswahlleiter auch immer veröffentlicht.
Übersicht

Da können Sie genau sehen, Wähler, Wahlberechtigte, ungültige Stimmen. Alles da.

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