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Kampf gegen IS: Ägyptens Präsident fühlt sich von USA im Stich gelassen
REUTERS

Sein Land brauche mehr Waffen: Ägyptens Präsident Abdel Fattah el-Sisi beklagt in einem Fernsehinterview fehlende Unterstützung der USA im Kampf gegen die IS-Miliz.

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JDR 10.03.2015, 04:32
1.

Nun, verstehen kann man den Präsidenten der Republik Ägypten schon. Er hat einen Staat, der zwei Mal bedroht war, in das gleiche Chaos zu kippen, wie seine Nachbarn, aufgerichtet und stabilisiert. Besonders viel Respekt hat man ihm dafür bisher nicht entgegengebracht, obwohl Ägypten ein Eckstein jeglicher Nahostpolitik ist.

Die sunnitische Koalition, welche sich dort andeutet, könnte eine Riesenchacne für die Vereinigten Staaten von Amerika sein. Erscheint Washington aber schwach, wird sie die Fähigkeiten der dortigen Administration, sich durchzusetzen, weiter schwächen.

Ägypten braucht Waffen. Ebenso dringend jedoch braucht es wirtschaftliche Kooperation, die es dem Land erlaubt, sich eigenständig zu entwickeln und spezifische Geheimdienstzusammenarbeit bei der Lösung der Sinaisituation.

Das Bild von der Schwäche der Vereinigten Staaten von Amerika in der arabischen Welt ist falsch. Aber es liegt an Washington, dieses Bild zu ändern. John Kerry vermag das. Dennoch: Bei allen neuen Ideen und Vorstellungen, welche - nicht ohne Grund - entwickelt wurden, stellt sich die Frage, wann man bereit ist, die Ergebnisse der Nahostpolitik zu betrachten und möglicherweise ein paar alte Methoden zurückzuholen, die funktioniert haben.

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t dog 10.03.2015, 05:36
2. Sisi

wird im Westen gefeiert. Aber davon mal abgesehen. Wieso bestellt er nicht in Deutschland was er braucht? Wir können als zweitgrösster Waffenexporteuer der Welt sicher alles verkaufen, was er für seinen Libyenkrieg benötigt.

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ecbert 10.03.2015, 05:46
3. Aufgabe der muslimischen Staaten !

Die USA sind gut beraten sich weitgehend aus dem Kampf gegen den IS herauszuhalten. Sonst sind sie ganz schnell wieder der "Buhmann". Hier sind ganz allein alle muslemischen Staaten gefordert weil die Bekämpfung von "Glaubensbrüdern" und die Regelung der damit verbundenen Probleme zuerst ihre Aufgabe ist. Erst wenn sich die Bedrohung auf andere Staaten ausweitet sind auch christlich geprägte Staaten gefordert.

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Inselbewohner 10.03.2015, 07:07
4. Man kann nicht alles haben

Herr Sisi hat sich an die Macht geputscht, sicher mit Unterstützung zumindest Duldung der USA. Auch hält er nicht viel von einer freien Presse aber sollte man nicht inbetracht ziehen, dass es die einzige Möglichkeit ist so ein Land stabil zu regieren?
Meines Wissens nach ist Ägypten das einzige Land was konzequent gegen die Moslem Brüderschaft, eine Vorstufe zur IS, mit Härte vorgeht. Ich finde auch seine Idee gut wenn die betroffenen Länder ihre Kräfte bündeln und sich gemeinsam gegen den IS stellen.
Das erfordert Waffen und eine gemeinsame Strategie inclusive der Logistik. Ich weis, jetzt heulen wieder die Menschenrechtler auf weil dort Menschen zu langjährigen Haftstrafen verurteilt werden "nur" weil sie Moslem Brüder sind. Vielleicht würden sich ihre Ansichten ändern wenn sie selber mal von einem Attentat betroffen wären.
Manchmal hilft nur noch den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben.
Im Kampf gegen den IS sollten wir jeden unterstützen der sich beteiligen will.
Gruß HP

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playintime 10.03.2015, 07:22
5. von USA im Stich gelassen?

Mit den USA war das schon immer so. Erst Unruhen stiften zweks "Regime Change", dann aber die erwartete Hilfe den "Aufständigen" verweigern, was in den meisten Fällen auch besser so gewesen.

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sarkosy 10.03.2015, 07:42
6. Die USA

stehen wieder einmal in der Kritik - jeder hergelaufene Möchte-gern-Diktator ( el- Sisi,Israel,Syrien,Erdogan ),die ja alle nur mit Duldung oder Unterstützung der Amerikaner an der Macht sind und bleiben,können sich an ihnen abreagieren und von ihren eigenen Mängeln ablenken.Wo bleibt denn das viele Geld der USA,Europas,Chinas und Russlands ?Garantiert nicht in der Menge und Qualität deren Armeen,von der Bevölkerung ganz zu schweigen.Alle wollen sie nur an die Futtergrippe und die,die im westlichen Erdölgeld schwimmen,spielen ein doppeltes Spiel,( siehe Saudi-Arabien,Iran,Emirate)das ihnen die USA mit Erdölfrakking jezt gründlichst verderben.IS ist die nächste,vielleicht läuternde Station für diese unfähigen Regimes.Selbst wenn Obama wollte,die Republikaner gestatten es im Augenblick nicht - kein Geld.El-Sisi kann sich ja bei den Saudis etwas ausleihen,aber dann kann er nicht mehr Jagd auf seine Moslem-Bruderschaft machen - so ein Mist!

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koellinger 10.03.2015, 07:55
7. Kräfte bündeln

Wenn Amerika den einmal eingeschlagenen Weg beibehalten würde wäre der ganzen Welt geholfen.
Der Kalte Krieg darf nicht eskalieren!
Aber Menschenverachtende Terroristen haben auf diesem Planeten nichts verloren!

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question2001 10.03.2015, 08:10
8. Mehr

Als Nicht Nahostexperte bleibt man ratlos zurück. Helfen die USA nun massiv oder lassen sie das Land im Stich?

Dass es immer ein wenig mehr sein darf ist ja nichts neues. Und dass der Westen immer Schuld ist sobald ein Muslim den Mund aufmacht auch nicht. Entweder hat der Westen zu viel, oder zu wenig, oder das Falsche gemacht.
Dennoch würde man hier gerne erklärt bekommen was Sache ist.

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lazvegaz 10.03.2015, 08:48
9. Was hast du den gedacht?

... Mit demokrstie wurden die muslim brüder gewählt militärisch gestürzt jetzt bist du da.. Sitzt nur dort weil der westen das wollte und jetzt pfeiffen sie auf dich.. Die srt und weise wie sisi dahin gekommen ist, sollte er immer in den gedanken haben auf die selbe weise werde ich wieder gehen!

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