Forum: Politik
Kampf gegen Andersdenkende: Hier kein Bier für Fremde
imago/ ZUMA Press

Ein Wirt bedient die falschen Gäste, jetzt ist sein Lokal dicht. Wo passiert so etwas, bei den Nazis in Ostdeutschland? Nein, im SPD-regierten München.

Seite 1 von 31
Dyl Ulenspegel 27.07.2017, 15:48
1. nur heisse Luft

Was Herr Fleischhauer - vermutlich aus gutem Grund - nur ganz beiläufig erwähnt: die Brauerei hat den Pachtvertrag gekündigt - nicht der Oberbürgermeister, nicht der Bezirksausschuss und auch nicht die SPD. Wenn man dies bedenkt, ist der ganze Beitrag nur heisse Luft...

Beitrag melden
MR68 27.07.2017, 15:49
2. Guter Beitrag

Genau wegen solchen Sachen bin ich nicht mehr links.

Beitrag melden
flaviussilva 27.07.2017, 15:49
3. Danke !

Danke Herr Fleischhauer,

wie so oft haben Sie den Nagel mal wieder punktgenau auf
den Kopf getroffen.

Vermutlich wird hier gleich der Shitsturm der Entrüstung auf
Sie hereinbrechen, aber bleiben Sie bitte weiterhin standhaft,
wir brauchen Ihre Stimme noch.

Hochachtungsvoll

flaviussilva

Beitrag melden
rabkauhala 27.07.2017, 15:50
4. Wie wahr...

... ,daß es um die Meinungsfreiheit auch in Deutschland immer schlechter bestellt ist.
Gerade durch die Verunglimpfung politisch Andersdenkender durch die Politiker und einiger Pressevertreter die sich treu in Selbstzensur üben, wird auch den Menschen in der politischen Mitte klar, daß den etablierten Parteien die Vision, die Idee und der Gestaltungswillen abhanden gekommen ist und sie in den letzten Jahren nichts Vorzeigbares geleistet haben.
Statt zukunftsfähiges Handeln lieber Beißreflex und die Fehler anderer Länder in den Vordergrund stellen.

Beitrag melden
hwmueller 27.07.2017, 15:53
5. Kuhl! Pogrome mal anders herum!

Wie "vernagelt" muss man eigentlich sein, einen Wirt ausländischer Herkunft die Existenz zu zerstören, um sich in seiner moralischen Überlegenheit wohl zu fühlen. Aber sons halt Bayer.n Das gepflegte Feindbild im Hause ersetzt den...! Die Pegidisten sollte man nicht verbieten, sondern ihnen eine intellektuelle Stirn bieten. Alles andere ist untere Schublade al a Pakt/Ratten/etc. Nein bei genauen hinsehen, entlarven sich die Rechten von selbst und man muss nicht gleich das Lied "spiel nicht mit den Schmuddelkinder" anstimmen.

Beitrag melden
j.w.pepper 27.07.2017, 15:53
6. Müsste jeder Betrieb schließen...

...dessen Gäste - zu Recht oder nicht - rechtspopulistischer Ansichten verdächtigt werden, wäre die Mehrzahl der bayerischen Dorfgasthöfe, speziell solche mit der Institution "Stammtisch", längst von der Bildfläche verschwunden. Ich mag Pegidisten (und auch andere Radikale von rechts und links) überhaupt nicht. Aber solange sie die Klappe halten, soll mir ihre Anwesenheit recht sein. Und mit vollem Mund spricht man bekanntlich nicht, zumal das bei Spaghetti eine besondere Sauerei geben kann.

Beitrag melden
Freidenker10 27.07.2017, 15:56
7.

"Zum Sturz der Bundeskanzlerin aufzurufen"... Ist das jetzt echt schon verboten? Merkel for ever und dies noch Grundgesetz geschützt? Aber ein anderer Punkt nervt noch mehr: Hat nicht der Spiegel, bzw. Spon seit 2 Jahren jeden sofort in die rechte Ecke gestellt der Merkels Flüchtlingspolitik kritisiert hat? Kommentare zur Flüchtlimgsthematik sofort abgeschaltet wenn das Feedback auf Artikel nicht in die gewünschte Richtung gingen und am Ende gar keine Kommentare zu dem Thema geöffnet? Das was in München passiert ist, ist der Medienhetze zu dem Thema geschuldet, denn das gibt Politikern die nötige Rückendeckung für solche dämlichen Aktionen! Einzig Giovanni di Lorenzo von "Die Zeit" hat damals das Verhalten der Medien zu diesem Thema gerügt, daher würde ich ihm auch einen Artikel wie dem Ihrem abnehmen, aber Ihnen selbst echt nicht!!!

Beitrag melden
CharlieBrownXV 27.07.2017, 15:57
8. ...

Wer hat auch je behauptet, dass linke Extremisten in irgeneiner Form anders oder besser wären als rechte Extremisten? Sie unterscheiden sich heute ebenso wenig bis garnicht wie sich das Hitlerregime und Stalins Herrschaft sich schon kaum unterschieden haben. Alles Brüder im Geiste. Schlimm, wirklich grauenhaft, dass die SPD ihren Leuten erlaubt sich unsanktioniert so zu verhalten. Den extremen BEIDER Ränder kommt man nur durch gesellschaftliche Ablehnung überall und allerorten bei. Nicht durch staatliche Regulierung. Wo ist der Unterschied, rechtlich und moralisch, wenn man Gastwirten vorschreiben will, geistig minderbelichtetes PEGIDA-Volk nicht zu bedienen oder man eine Kneipe durch rechte Erpressung dazu bringen will, linken Bodensatz oder Asylanten nicht zu bedienen? Es gibt keinen. Es ist rechtlich und moralisch das Gleiche. Und zutiefst verwerflich, denn es ist ein massives Eindringen in die Handlungsfreiheit eines gewerbetreibenden und steuerzahlenden Menschen.

Beitrag melden
eremit123 27.07.2017, 15:57
9. Verwerflich

Diesem Verhalten liegt die gleichsam totalitäre Geisteshaltung zugrunde wie sie bei Rassisten und Rechtsextremen zu finden ist.

Beitrag melden
Seite 1 von 31
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!