Forum: Politik
Kampf gegen das Auto: Sag zum Abschied leise Polo
KOALL/ EPA/ REX/ Shutterstock

Verarmt, dafür aber ökologisch vorbildlich: Mit ihrem Kampf gegen die eigene Autoindustrie betreibt die deutsche Wohlstandsgesellschaft ihre Selbstabschaffung.

Seite 56 von 110
Kradfahrer 03.08.2017, 20:59
550. Sie

Zitat von tempus fugit
...habe ich nie einen SUV auf unbefestigten Bergwegen gesehen - das waren durchweg NIVA oder Puch, Arbeitsmaschinen... Schwimmwagen wären dort eher nicht angebracht, es sei denn, dass einer einen Stausee durchschwimmen muss... (;>)))
verstehen mich miss. Den Lada ordne ich ohne nachzudenken in die von mir genannten Fahrzeugklasse mit ein. Der hat auch keine 3 Tonnen Leergewicht, bei dem man als Klasse B Fahrer peinlich darauf achten muss, nicht mehr als Scheckbuch und Zahnbürste mitzunehmen, weil man sonst den Führerschein C braucht *lach*.

Was den Schwimmwagen angeht, so ist der ein schwimmfähiger Geländewagen. Mit Betonung darauf, dass man damit schwimmend Gewässer durchqueren kann. Umfahren dürfte meist schneller möglich sein. Wenn man die so oft nicht sieht, liegt es daran, dass die im 2. Weltkrieg für die Wehrmacht gebaut wurden, womit deren Zahl überschaubar sein dürfte. Insofern besteht da durchaus Modernisierungsbedarf, aber von der Grundkonzeption her bietet der Wagen alles, was man abseits befestigter Wege braucht.

Beitrag melden
Yves Martin 03.08.2017, 21:01
551.

Endlich mal wieder ein Beitrag, der Augenmass statt Hysterie einfordert. Die selbst ernannten "Diesel-Kritiker" (die vor ein paar Monaten mehrheitlich noch nicht einmal wussten, wie ein Dieselmotor funktioniert), sehen sich plötzlich an Leib und Leben bedroht - und plakatieren allen Ernstes die Ansicht, dass man die Automobilindustrie einfach von Deutschland subtrahieren könne, ohne dass sich ansonsten irgendwas ändere.

Diesen ganzen unwissenden Phantasten empfehle ich einen Blick nach Detroit. Und selbst, wenn sie Sozialpädagogen oder Jogalehrer sind, kann ich jedem versprechen: Wenn ein solches Szenario einträte, wären Feinstaub oder NOx die kleinsten Probleme, die man haben kann: Dann geht es ans Eingemachte. Denn dann ist der Sozialstaat am Ende.

Beitrag melden
reflexxion 03.08.2017, 21:02
552. danke Herr Fleischhauer, ich steh also mit der Meinung nicht allein da

Ich schreibe das heir schon seit das Thema aufgekommen ist, vor lauter "Gutmenschen" in Deutschland kann ich kotzen. Wie weltfremd darf ein Bewohner dieses Landes sein um immer neue unsinnige Umweltforderungen an Autos zu stellen. Die Mist EU kann mich mal, insofern bewundere ich die mutigen Briten die sich dieser Dauergängelei durch andere Mitgliedsstaaten die komischerweise meist keine relevante Autoindustrie haben zu entziehen.

Niemand ist betrogen worden, die Autos entsprachen alle den Prüfrichtlinien. Glaubt denn in Deutschland irgendwer der selbst bei der Steuer betrügt um Geld zu sparen nur weil er ein Schlupfloch kennt, das die anderen Menschen alle edel, hilfreich und gut sind? Tesla erreichte heute wieder eine massive Steigerung beim Aktionkurs, gleichzeitig gab man bekannt statt wie im 1. Quartal nur 250.000.000 Dollar verloren zu haben es im 2. Quartal schoon wieder 280.000.000 Dollar waren, das sind wohl grob die 10 % um die die nutzlose Aktie heute gestiegen ist.

Elektroautos sind keine Lösung, Real weiß das auch eigentlich jeder aber wider besseres Wissen reiten alle auf den Batterieautos rum. Wie im Artikel steht sind die auch nicht sauber und so land der Strom aus neuzubauenden Braunkohlekraftwerken in Brandenburg kommt, sind sie auch nicht sauber, weil das Abgas eben woanders entsteht. Statt der Kernkraftwerke hätte man die Braunkohledreckschlöeudern abschalten sollen, will aber kener hören.

Ich habe einen 11 Jahre alten Euro-4 Diesel, natürlich ein Mercedes, ich fahre nichts anderes. Was kann dieses Auto dafür das es so lange problemlos funktioniert? 2006 war das der sauberste Diesel den es gab, warum soll der also nach 11 Jahre so schlecht sein, das er nicht mehr in die Innenstadt fahren darf. Wer gibt mir das Geld ein anderes Auto zu kaufen, wo ich jetzt als Rentner praktiosch kaum noch Einnahmen habe? Niemand, schon gar nicht die Drecksgrünen und die anderen Ökos die nur vegane Bauernhöfe wollen, weil man Tiere plötzlich nicht mehr essen darf. Mein Großvater hat in Oberfranken als Kind noch Katzen essen müssen, weil die Leute da so arm waren. Man stelle sich das heute vor eine süße Katze killen und aufessen? Schmeckt übrigens wie Kaninchen und ohne Kopf dran sieht man auch keinen Unterschied am Braten.

Na ja, die unantastbare Merkel wird es schon richten, hoffentlich besser als das letzte mal bei der Kernenergie.

Beitrag melden
pygmy-twylyte 03.08.2017, 21:04
553. Enger Blickwinkel

Zitat von Kater-Vater
Vielen Dank für diesen hervorragenden, sachlich und kristallklar analysierenden Kommentar, den ich gerne auf facebook teilen würde... Leider habe ich als inzwischen im Ruhestand befindender ehemaliger Regionaljournalist keine Ahnung darüber, wie und ob das möglich ist. Super, dass es derartige über den eigenen Tellerrand und Schubladen hinaus denkende Menschen wie sie gibt. Das gibt Mut. Liebe Grüße Helmut Katzenwadel
Ich möchte Ihnen nicht zu nahe treten, muss Ihnen aber den Vorwurf machen, dass Sie selbst auch nicht über den eigenen Tellerrand hinaus blicken, bzw. doch sehr bequem zu sein scheinen, sonst hätten Sie sich längst mit Facebook & Co. vertraut gemacht. Im Übrigen: Es reicht schon, wenn Sie hier auf SPON den Artikel des Mitforisten loben.

Beitrag melden
phoeni 03.08.2017, 21:09
554. #530

Sofern dies kein Sarkasmus war - man weiß ja nie - möchte ich mich für das Kompliment bedanken. Wenn Sie möchten können Sie meinen Kommentar mit entsprechenden Hinweis auf den Artikel und meine Wenigkeit einfach in Facebook kopieren.
Es wäre schon ein Erfolg wenn man eine Handvoll Menschen mehr mit erreicht, damit sie sich kritischer mit der gegebenen Situation auseinander setzen.
Mit den besten Grüßen
Sven Müller

Beitrag melden
tempus fugit 03.08.2017, 21:10
555. Sie widerlegen sich selbst,...

Zitat von peacepirate
...dass sich viele, die den Diesel, die Atomindustrie, die Emissionen durch Braunkohle usw. verteufeln sich einer Sache nicht bewusst sind. Nämlich, dass sie wieder wie im 18. Jahrhundert leben müssten, um wirklich umweltbewusst zu sein. Der Strom kommt aus der Steckdose... ja klar, wir müssten nur genügend sonnen- und windenergie nutzen, dann wäre alles friede, freude, eierkuchen. WACHT AUF Leute. Oder seid so konsequent und verzichtet auf jede Form von Komfort, die das moderne Leben bietet. Mal sehen, wie schnell der Öko im Winter in Erwägung zieht, doch die Heizung aufzudrehen.
...und unbewusst!

Heizen Sie oder der Öko im Winter mit Strom?

Und ja, der Strom kommt aus der Steckdose, aber wie er erzugt wird, scheint Ihnen noch nicht aufgegangenzu sein..

Immerhin: 40% des Stromes wird in DE mitz EE-Technik erzeugt...

Und der Sprit? Woher kommt der? Genau, aus der Zapfpistole.
Und dass von Erdöllagerstätten bis zur Zapfpistole immer noch und weiterhin Kriege mit 100.000den Opfern und zig-Millionen Kriegsflüchtlinge geführt werden - wissen Sie auch nicht?

Von derkWh aus EE kommen so 90% am Vortrieb an beim E-Auto. Ganz ohne Auspuff!

Vom Liter Sprit kommen kümmerliche 15-20% der Energie am Vortrieb an, der Rest? Wissen Sie nicht?

Genau - denn genau darum geht's hier und anderswo in Dutzenden Foren und threads...

Irgendwie armselig, wie hier 'argumentiert' wird....

Beitrag melden
rolforolfo 03.08.2017, 21:12
556. danke Herr Fleischhauer

...das aktuelle Selbstbashing "Dieselgate" ist einfach nur lächerlich.
Soll doch jeder - deutsche - Bürger seinen Schornstein zumauern und die Wärmepumpenheizer bekommen nur noch 3,5% der Zeit Strom geliefert. Eben der Ökostromanteil. Solchermaßen abgehärtert werden sie vielleicht wirklich 3 Jahre älter, also bis 85 Jahre Ø, dann sterben sie an der Lungenentzündung.

Beitrag melden
realjogi 03.08.2017, 21:12
557.

Es geht ja, soweit ich es verstanden habe um die Stickoxidwerte. Warum diese bei modernen Dieselfahrzeugen steigen ist der Reduktion von CO2 Ausstoss, also der Energieeffizienz geschuldet. Stickoxide reagieren in wässrigen Milieu unter anderem zu Salpeter- oder salpetriger Säure. Das diese Säuren organisches Gewebe angreifen und zellulären Stress verursachen ist leicht nachzuvollziehen. Was ich aber ganz und gar nicht verstehe ist, weshalb an Straßen die Grenzwerte für Stickoxide bei 0,4 mg pro m3 liegen und die MAK Werte (maximale Arbeitsplatz Konzentration von Stickstoffdioxid bei 0,9 mg pro m3, also mehr als doppelt so hoch sein darf. Warum gelten für den selben Stoff, bzw. Stoffgruppe unterschiedliche Grenzwerte? Und warum ist dieser am Arbeitsplatz höher als draußen?

Beitrag melden
cave68 03.08.2017, 21:16
558.

Zitat von peacepirate
auf ewiges Dasein auf diesem Planten. Verstehen Sie mich nicht falsch, ich bin kein Menschenhasser. Aber ich sehe auch keinen Grund, warum der Mensch bis zur Ewigkeit ein Bestandteil dieses Planeten gehören sollte. Er lebt, er beutet aus, er verpestet und landet im Jenseits. Irgendwann entzieht er sich die Grundlage für seine Existenz, reproduziert sich nicht mehr oder weniger und das wars. So what? Dieser Planet braucht den Menschen nicht. Und falls die restliche Menschheit wieder wie in der Steinzeit lebt, so what???
sie können dem zuvorkommen und sich selbst nicht mehr reproduzieren...andererseits könnten schon ihre Urenkel oder Ururenkel Probleme bekommen.
Nein Menschenhasser sind sie nicht...aber wenn man selbst davor Angst hat irgendwann mal wie im 18.Jahrhundert leben zu müssen und es dann völlig egal zu finden wenn die Menschen in 200 Jahren wie in der Steinzeit leben hat für mich schon eine Gehörige Portion Egoismus....

Beitrag melden
haro 03.08.2017, 21:17
559. Die Rettung: ein Vorschlag.

WÄHLT am 24 September die GRÜNEN endlich ab! Wenn nicht, dann, liebe Deutsche, hört auf zu jammern, das kostet nämlich Energie und verpestet die Umwelt nachhaltig.
Ach ja, da wär ja auch noch ein Vorschlag für Martin Schulz:
Kämpfe für die hart arbeitende Bevolkerung, den armen Lieferanten, den Bierfahrer, díe an der Armutsgrenze Vegeterenden, die sich nur einen alten Diesel leisten können, kämpfe für die ehrlichen Handwerker: ziehe endlich, und sei es auch nur noch für 6 Wochen, die ehrbare Genossin Ministerin ab, die uns mit Klimaplan 2050 uva im Hintergrund die Chose mitschlussendlich eingebrockt hat.

Beitrag melden
Seite 56 von 110
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!