Forum: Politik
Kampf gegen IS: Deutsche Tornados sind den USA zu wenig
DPA

Die Bundeswehr beteiligt sich am Syrien-Einsatz gegen den "Islamischen Staat" - doch den USA reicht das nicht. Nach Informationen des SPIEGEL hat die amerikanische Regierung Deutschland aufgefordert, mehr zu leisten.

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hup 12.12.2015, 08:26
10. Kein Problem

Wenn die USA im Gegenzug die gleiche Verantwortung in der Syrienkrise auf nicht militärischem Gebiet wahrnehmen, sprich 2-3 mio. syrische Flüchtlinge bei sich aufnehmen bis Ende 2016, dann schicken wir auch Friedensjets die Friedensbomben abwerfen die nur Terroristen treffen und damit den Krieg beenden...
Der letzte Stand war glaube ich, dass die USA gar keine Flüchtlinge aufnehmen vor lauter Terrorangst, bis die unbedenklichkeit jedes einzelnen per Individualprüfung erwiesen ist - und von solchermaßen geprüften dürfen es dann maximal ein paar tausend sein...
Eventuell sollte die Frau Kanzlerin des Jahres hier mal im Gegenzug etwas mehr von den Mitverantwortlichen des Nahostdesasters, den ISIS-Geburtshelfern durch den Irak-Krieg, USA, einfordern...

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salomonh71d 12.12.2015, 08:27
11. Strukturproblem der Bundeswehr

Einheit ging vor: Die Mehrbelastung durch die Zerstörung der Industrie in Ostdeutschland und die Transferleistungen als Folge einer hirnlosen Politik seit 25 Jahren haben auch an der Bundeswehr Spuren hinterlassen. Statt einer Transformation zu einem Teil der EU-Armee ist die Bundeswehr nur noch ein Alibi für übteuerte und schlecht koordinierte Rüstungsprojekte. Mit den aktuellen Auslandsmissionen ist die Bundeswehr hoffnungslos ausgelastet, während uralte Technik weiter genutzt werden muss, siehe total schiefgelaufene Rüstungsprojekte. Dass Soldaten sich aus eigenem Sold Ausrüstung kaufen müssen, ist das absolute Armutszeugnis für das Verteidigungsministerium.
Wie soll Deutschland wo mit was mehr tun? Mit Angriffskrieg gegen souveräne Staaten, was uns aus geschichtlichen und Verfassungsgründen nicht erlaubt ist? Träumt weiter. Der Syrienkrieg wird wegen Verfassungsbruch eingestellt werden, wenn nicht Ersatzteilmangel die Tornados am Boden hält...

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DJ Bob 12.12.2015, 08:27
12. war doch klar

Irgendwann ist auch der klassische angelsächsische Höflichkeit vorbei...Bevor hier die Genossen oder auch Volksgenossen losbrüllen...

"Ihr" habt doch den "engagement" von Putin gelobt...Die Posts klingeln mir immernoch in den Ohren..


Als 4 grösste Wirtschaftsland der Erde können wir die Staatengemeinschaften nicht ewig mit 2 lausige Tornados abspeisen...auch nicht mit ein paar hundert mann Bodentruppen...Ach so nebenbei ist D noch Mitglied in der Nato

Ich finde es absolut richtig was Obama hier macht...Im Gegensatz zu Bush (Was er gemacht hat war euch auch nicht recht)...will er ein breites internationales engagement..Ach ja irgendwann kommen unsere franz. Freunde und werden das selbe "bitten"

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secret.007 12.12.2015, 08:29
13. Die USA ...

... hat nichts zu fordern. Die sollen endlich mal mit ihrer agressiven Kriegslogik brechen und die Menschen dann helfen die vor den Bomben, auch den Bomben der USA fliehen

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m.u. 12.12.2015, 08:29
14. ...den USA zu wenig... so so

Mir ist der Einsatz der Bundeswehr im Zuge der Bekämpfung des IS bereits schon jetzt viel zu viel! Das Pulverfass Nahost wurde allein von den USA und England "angerührt". Mit einer absolut schwachsinnigen und von wirtschaftlichen Interessen geleiteten Außenpolitik.

Wenn die USA, die mit Abstand meist Krieg führende Nation der Erde etwas fordern, bin ich versucht genau das Gegenteil aufzugreifen! Viel sinnvoller wäre es die für den Syrieneinsatz gebundenen Resourcen zur Sicherung unserer Grenzen zu verwenden.

Wann vertritt Deutschland endlich SEINE Interessen?

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oldmax 12.12.2015, 08:30
15. Bin kein Ami-Fan!

Aber wo sie recht haben, haben sie recht! Die ganze Show die D wegen maximal 6 alten Flugzeugen mit Zubehör abzieht, ist ein Feigenblatt. Übrigens fehlt noch ein Name für die Übung. Wie wäre es mit "Angela's Taifun" ?

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pfalzkapelle 12.12.2015, 08:31
16. Kein Problem...

die Amerikaner haben bestimmt nicht gesagt, dass die Tornados auch fliegen müssen.... Und insofern ist das kein Problem. Ob die Teile nun bei uns zur Reparatur herum stehen oder in Syrien spielt doch wirklich keine Rolle. Also: bringt den Schrott nach Syrien... Dann haben wir wieder bei uns mehr Platz für sinnvolle Dinge.

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vulcan 12.12.2015, 08:32
17. Verständlich

Wenn man sich schon beteiligt, was ja eine deutliche Zustimmung zu den Anti-IS Einsätzen ist, dann kann man durchaus verstehen, dass die USA sich mehr wünschen als die mehr oder weniger symbolische Beteiligung mit ein paar Aufklärern, einem Tanker und einer indirekt beteiligten Fregatte; für letztere ist das eh nichts anderes als eine Übung wie sie sonst auch stattfindet.
Den Löwenanteil an Mensch und Material (=Kosten) stellen sowieso die Amerikaner, es ist allerdings in der Tat nicht einzusehen, wieso sich Deutschland nicht stärker engagiert, um die US hier zu entlasten. Ganz oder gar nicht, könnte man vielleicht sagen. Und man ist ja in Berlin wohl auch nicht nur 'ein bisschen gegen den IS', so dass man mehr als Aufklärungsflüge nicht würde verantworten können.
Es stellt sich allerdings die Frage, ob D überhaupt in der Lage wäre, hier deutlich aufzustocken - die Tornados mussten ja schon mehr oder weniger zusammengekratzt werden.

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coyote38 12.12.2015, 08:33
18. Womit denn ...?

Nach 10 Jahren unionschristlichens Dilettantismus' im Bendlerblock hat die Bundeswehr NICHTS mehr, was man international mit gutem Gewissen anbieten könnte. Alte Waffensysteme hat man zu tausenden "weggeschmissen", neue hat man nicht rangekriegt. Das Personal hat man bis zum Äußersten auf Kante genäht und eine ordentliche Finanzierung der Streitkräfte hat man auch nicht hingekriegt. Die Luftwaffe ist "total im "Ar***", bei der Marine sieht's nicht viel besser aus. Das Heer steht vor dem Hintergrund des Afghanistan-Einsatzes etwas besser da. Aber unterm Strich ist der Zustand der deutschen Streitkräfte einfach nur noch traurig. Bundeswehr ist schon traditioell für die deutsche Politik eben nichts, was man "schaffen" will ...

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fabi.c 12.12.2015, 08:33
19. Das ....

Das habe ich mir gedacht !!!!
Egal was Deutschland machen wird den Amerikaner wird es immer Zuwenig sein.
Übrigens, mit Kriege werden auch Vertreibung und Flucht erzeugt.
Amerika ist weit wenn Menschen fliehen, Europa hätte dann das Problem Flüchtlinge aufzunehmen.
Deswegen genug ist genug.

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