Forum: Politik
Kampf gegen Dschihadisten: US-Militär traut sich Luftschläge im Irak momentan nicht z
REUTERS

Der US-Generalstab sieht sich derzeit nicht in der Lage, Luftschläge im Irak durchzuführen. Auch eine Zusammenarbeit mit Iran scheint vorerst unwahrscheinlich.

Seite 10 von 15
gianfranco 19.06.2014, 11:14
90. und ich sag was dazu

Zitat von ichsagwas
Völlig richtig, dass die Amerikaner sich da erst mal raushalten. Es ist ja nicht nur die ISIS die vor den Toren Bagdads stehen, sondern es sind auch sunnitische Stammesverbände, inkl. vieler alter Saddam-Kader, die sich von den bisherigen Schiiten-Regierungen zurecht ausgebootet und benachteiligt fühlen. Und genau diese Kreise holen jetzt eben zum Gegenschlag aus. Wenn es die einzige Chance nach alle den Jahren ist, dann verbündet man sich eben auch mit dem Teufel (in der Hoffnung, ihn später wieder loszuwerden). Was wir hier sehen, ist die Fortsetzung des Syrienkriegs entlang konfessioneller Grenzen. Daraus wird jetzt was Größeres. Und es ist nur gut, dass wir uns da raushalten. Ich bin auch dagegen, Flüchtlinge in Europa aufzunehmen, denn wir haben mit diesem Konflikt wirklich nicht viel zu tun - das müssen diejenigen schultern, die den Krieg maßgeblich schüren, also Iran, Saudi-Arabien, die Türkei, und die Scheichs vom Golf.
Dies alles vor der Tür Israels. Und von dort hört man nur Stille.
Sehr verdächtig das.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
berserk 19.06.2014, 11:15
91. pupsmacht usa..

ausser pfusch und chaos koennen die nicht viel anrichten.. warum werden die in die medien so oft als weltmacht genannt, seit vietnam kann man doch gut einschaetzen was die grossmauler taugen..

Beitrag melden Antworten / Zitieren
david_hume 19.06.2014, 11:17
92. das dachten, soweit ersichtlich,

Zitat von g.s.hess
ich dachte die Drohnen können alles so super erkennen und es werden nie unschuldige getroffen? Scheint wohl doch nicht so einfach zu sein oder wollen die Amerikaner auf einmal nicht mehr weil sie ja die Isis unterstützen in Syrien.
nur Sie. Und die Amerikaner haben ISIS noch nie unterstützt. Immerhin weist Ihr Beitrag aber keine weiteren Fehler auf.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
emeticart 19.06.2014, 11:17
93. Was für ...

... eine unglaublich dumme, kranke Menschheit. Da entsteht ein neues radikalislamis hes Kalifat in unmittelbarer Nähe zu Europa und keiner Fällt diesen Terroristen in den Arm! Gehts noch??? Aber umfassend, mit der Begründung "Kampf gegen den Terrorismus", unbescholtene Bürger ausspionieren. Jetzt könnten sie zeigen, wie ernst ihnen das Gefasel ist. Jetzt wäre die Zeit, dass sich die EU, Russland, China, und die USA, über die UN einig werden und diesen Affen ein fur alle Mal zeigen, dass sie auf dem Holzweg sind. MfG

Beitrag melden Antworten / Zitieren
meandmycat 19.06.2014, 11:18
94. so kann Geschichte auch verdrehen

Zitat von weiterer_zensurgegner
Afghanistan ist ein schönes Beispiel. Da wurden ja auch die islamistischen Muhadjeadin von den USA unterstützt. Diese Gotteskrieger haben ja erst einmal die demokratische Opposition bekämpft bevor, sie gegen die Sowjets und Kommunisten vorgegangen sind. Als die Sowjets dann aus Afghanistan abgezogen sind, war es den USA egal wie es weiter ging. Die Nordallianz wurde dann von Russland und Iran unterstützt, damit die Taliban (unterstützt u.a. mit mehreren Tausend Soldaten aus Pakistan) nicht gesamt Afghanistan erobern und sich weiter ausbreiten konnten. Auch in den ehemaligen Sowjetrepubliken wurden die jeweiligen Regierungen von Russland gegen die Islamisten unterstützt. Für die USA wurde die Islamisten erst dann als Gefahr wahrgenommen, als der 11. September geschehen ist. Jetzt bekämpft man in Afghanistan die Taliban. Aber teilweise so geschickt, dass es eher den Taliban weitere Kämpfer zutreibt. In Libyen oder Syrien entsteht sogar der Eindruck, dass die USA die Islamisten weiter unterschätzen und diese sogar unterstützen um eine Regierung zu stürzen, die nicht passt.

weder wurde die Nordallianz (mudjaheddin) von den Russen unterstützt noch haben die USA aktiv die Taliban unterstützt, die kamen erst in das Machtvakuum das die Russen hinterlassen hatten...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kleinbürger 19.06.2014, 11:24
95. lehne dich zurück

Zitat von gianfranco
Dies alles vor der Tür Israels. Und von dort hört man nur Stille. Sehr verdächtig das.
sicher für viele menschen hat intelligentes handeln stehts etwas verdächtiges.

was soll israel sich dort unnötig einmischen, da gibt es für israel keinen blumentopf zu gewinnen.

die nachbarn sind mit sich selbst beschäftigt und schlagen sich die köpfe ein.

solange dort niemand mit a-waffen rumhantiert kann israel sich zurücklehnen und zusehen.

die bedrohungen die israel in der vergangenheit abwehren mußte waren weit höher als die gefahren die im moment von seinen nachbarn ausgehen.

was soll man sich zur unzeit ins rampenlicht begeben, erst wenn die situation in bezug auf ein wer beherrscht was geklärt ist macht es sinn für israel sich eindeutig zu positionieren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
coldplay17 19.06.2014, 11:24
96. Absurde Rücksichtnahme.

Zitat von mitverlaub
der Pandora ist geöffnet. Statt jetzt in Deutschland die linke und islamistische Szene näher ins Auge zu fassen, verstärkt die total unfähige Familienministerin Schwesig, den Kampf gegen Rechts. Unsere sogenannten Volksvertreter werden wahrscheinlich erst dann wach, wenn irgendwann eine Bombe im Reichstag hochgeht, so lange werden wir Normalbürger allein dem Terror der Links- und Islamfaschisten ausgesetzt sein, denn die Islamversteher fahren ja nicht in U- und S-Bahnen. Die Fotomontage unseres Bundes-Gauckler, die gestern Herr Todenhöfer auf Facebook veröffentlicht hat, besagt alles.
Die Tagesspiegel-Mitarbeiterin Andrea Dernbach empfiehlt der Polizei
sogar allen Ernstes, bei jugendlichen Salafisten nicht so genau und streng hinzuschauen, weil sich diese dann diskriminiert und verfolgt
fühlen würden, wie die Muslime, die damals zu Zeiten Mohammeds
aus Mekka vertrieben wurden !

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Hansjuerg 19.06.2014, 11:29
97. Äh

Zitat von aljoschu
Wenn man liest, was Sie hier schreiben, bekommt man echt kalte Füße. Danke für Ihren erhellenden Kommentar, Mansky!
...
Sie tun dem Mansky etwas Unrecht.

Kennen Sie die Mentalität der USA, haben Sie schon einmal in den USA gelebt, haben Sie Verwandte in den USA?

Für die ist die Hauptstadt der Schweiz Stockholm und sie selbst der Nabel der Welt. Der Welt - nicht der Erde. Wenn Sie das verstehen, können Sie auch eine Strategie erkennen: Nämlich alles ausserhalb der Grenzen - welche durch die beiden Ozeane in krasser Weise verstärkt wird - ist ein Acker, der bewirtschaftet werden muss, damit etwas geerntet werden kann. Wenn mal eine Ansaat oder Ernte verloren geht, macht nichts, nach einer Saison können Sie von neuem beginnen oder es wächst wieder nach. Das lernen Sie selbst hier bei uns auf jedem Hof.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
alias_=|||=_ 19.06.2014, 11:33
98.

Vielleicht hätte die NSA mal doch besser in die Spionage der Terroristen investiert statt in die Totalüberwachung und Wirtschaftsspionage "verbündeter" Staaten. Auch für die USA sind Ressourcen nun mal begrenzt.
Die Amis sollten sich echt was schämen! Erst einen Angriffskrieg führen und wenn ein Volk um Hilfe bittet den Schwanz einziehen.
Aber vielleicht ist es ja auch richtig so, vielleicht brauchen auch die Moslems erst einen 30jährigen Krieg um irgendwann in ein aufgeklärtes Zeitalter zu kommen.
bleibt nur zu hoffen, dass sie ihren Sch... bei sich zu hause auskämpfen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Behaglichkeit 19.06.2014, 11:38
99. Kalifat

Zitat von rrippler
Der Spiegel hatte vor 9 Jahren über die 7-Stufen-Langzeitstrategie der Al Quaida, deren Ableger die Isis ist, berichtet: Es ist dort prognostiziert: "So soll es in der fünften Phase, zwischen 2013 und 2016, gelingen, einen islamischen Staat auszurufen - und zwar ein Kalifat. Der Einfluss des Westens in der islamischen Welt werde dann bereits massiv zurückgegangen sein, sagen die Qaida-Ideologen voraus, ". Der Spiegel hatte damals über die Realitätsferne der Al Quaida gespottet. Heute jedoch müssen wir erkennen, daß der Islam das Ziel, im fruchtbaren Halbmond ein Kalifat zu errichten, schon fast erreicht hat und wir uns tatsächlich in der fünften Phase befinden. Wir gucken Fußball, während Phase 6 und 7 anrollen.
Dann hat es halt ein Kalifat. Tech und Waffen gibt es im Westen, in Rußland oder China und muß bezahlt werden. Öl muß verkauft werden. Lediglich gäbe so etwas wie einen kalten Krieg. Die Fundamentalisten müssen beweisen, daß ihr jungsteinzeitliches Gesellschaftsmodell zukunftsfähig ist. Verhindern kann man sie nicht.

Der Iran ist natürlicher Vermittler oder eben Verbündeter des Westen, Rußlands oder China. Die Konfliktlinie verläuft eher zwischen schiitischem Iran und sunitischem Arabien als zwischen Islam und Nicht-Islam. Sollte man dem Iran die Atommacht mit allen Mitteln streitig machen? Was ist denn, wenn Pakistan auf Seiten der sunitischen Fundamentalisten Partei ergreift und den Iran bedrohte? Tut er z.Z. nicht. Den gordischen Knoten aufzulösen, ohne daß es zu einem Knall kommt, in dem Indien und womöglich China verwickelt werden, ist schwierig. Dazu müßte man den Iran wirtschaftlich wenigstens soweit stark machen, daß es für die angrenzenden Staaten attraktiv ist, enge wirtschaftliche Beziehungen zu ihm zu unterhalten. Dergleichen kühlt Konflikte ungemein.

Der Versuch einer Politik gegen den Iran ist ein grober, geopolitischer Fehler! Das müßte im Westen endlich verstanden werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 10 von 15