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Kampf gegen Dschihadisten: US-Militär traut sich Luftschläge im Irak momentan nicht z
REUTERS

Der US-Generalstab sieht sich derzeit nicht in der Lage, Luftschläge im Irak durchzuführen. Auch eine Zusammenarbeit mit Iran scheint vorerst unwahrscheinlich.

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cartje 19.06.2014, 10:59
80. Freiheitsglocke .......

Es drängt sich mir der Verdacht auf, das Sie die Glocken noch nicht haben läuten hören. Sie können feixen wie Sie wollen, die Vergangenheit wird sich nicht in Luft auflösen, und wenn sie so schlimm ist, wie sie amerikanische, dann gibt es für einen Friedensnobelpreisträger nur eines : Nicht bei anderen Schuld suchen, sondern sich für grundfalsches Verhalten in einer Fernsehansprache an die ganze Welt, entschuldigen und besseresVerhalten geloben. Den will ich sehen, der ihnen dann kein Herz entgegenbringt. Es ist im Großen wie im Kleinen, es lässt sich etwas ändern, und das bedeutet nicht Gesichtsverlust, sondern Größe.

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david_hume 19.06.2014, 11:00
81. @73

hier eine kostenlose Fortbildung iS Unterstützung der Nordallianz :
http://de.m.wikipedia.org/wiki/Nationale_Islamische_Vereinigte_Front_zur_Rettung_ Afghanistans
Ja, es waren tatsächlich die Amerikaner. Fällt jetzt Ihr Weltbild zusammen?

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compan 19.06.2014, 11:01
82. Verbündete?

Zitat von weiterer_zensurgegner
Naja, hier wird ein Verbündeter der USA im Stich gelassen. Der Irak bittet um Hilfe und die US-Generäle wollen diese verweigern. Wenn es aber um Drohnen-Angriffe in Pakistan oder Jemen geht, da wird nicht gezögert. Egal ob da unschuldige sind oder nicht.
Last, but not least haben die USA 25 MRD $ in die irakische Armee gesteckt und jetzt sollen sie sich wieder selbst die Hände dreckig machen ... Ja es ist schon ne harte Nummer, dass sie jetzt nichts tun. Ich bezweifle, dass die US-Administration das Schiiten-Regime wirklich als Verbündete ansieht.

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g.s.hess 19.06.2014, 11:02
83.

ich dachte die Drohnen können alles so super erkennen und es werden nie unschuldige getroffen? Scheint wohl doch nicht so einfach zu sein oder wollen die Amerikaner auf einmal nicht mehr weil sie ja die Isis unterstützen in Syrien.

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barabbaschen 19.06.2014, 11:06
84.

Zitat von sysop
Der US-Generalstab sieht sich derzeit nicht in der Lage, Luftschläge im Irak durchzuführen. Auch eine Zusammenarbeit mit Iran scheint vorerst unwahrscheinlich.
Generalstabschef Hassan Firusabadi scheint nicht einmal so unrecht zu haben wenn er ISIS zum US-Bündniss rechnet. Anscheinend ist neuerdings die Sprachregelung etwas gelockert worden und Experten werden nun in den Medien zitiert die das Ausmass der Saudischen Unterstützung für die Islamisten in Syrien auch zum Thema haben. Demnach soll der im Frühjahr abgesetzte Geheimdienstchef Saudi-Arabiens Prinz Bandar bin Sultan auch ISIS am Aufbau ihres Imperiums geholfen haben.
http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/...story/13116224
Also nicht wie immer kommuniziert nur saudische Privatpersonen oder Stiftungen hätten Islamisten in der Region finanziert und bewaffnet sondern auch der saudische Staat.
Und es ist allseits bekannt, dieser Prinz Bandar bin Sultan, ehemaliger Botschafter in den USA, verfügt über beste Kontakte zu den USA und der Bush Dynastie.

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aljoschu 19.06.2014, 11:06
85. Ooooh Mann, Mansky, ...

Zitat von mansky
Auch wenn es den Eindruck erweckt, ich bin mir ziemlich sicher, dass die USA eine klare Strategie verfolgen. Die Interessen der USA werden unter allen Umständen gewahr werden. In einigen Jahren werden wir es mit Sicherheit erfahren.
Wenn man liest, was Sie hier schreiben, bekommt man echt kalte Füße.
"..., dass die USA eine klare Strategie verfolgen." - Ja, wann hat man das denn zuletzt erlebt, dass die eine klare Strategie verfolgen? - In Korea, in Vietnam, im Iran oder Irak, oder Afghanistan, Syrien? Das Ergebnis war doch immer das gleiche: noch größeres Chaos, die absolut falschen "Verbündeten" gestärkt und die Menschen vor Ort lässt man in dem angerichteten Schlamassel stecken. Das ist immer die "klare Strategie" gewesen.

Klar gab es unterm Tisch tatsächlich auch immer eine Strategie - und zwar die der Oligarchen im politisch-militärisch-industriellen Verbund, nämlich sich die Schaltstellen in diesem Verbund zu sichern und sich die Taschen vollzustopfen. Das hat immer super funktioniert.

Das meinten Sie wohl, wenn Sie sagen, "Die Interessen der USA werden unter allen Umständen gewahr werden." - Danke!

Sie brauchen gar nicht noch einige Jahre zu warten, bis wir das "mit Scherheit erfahren." - Nein, so viel kann man heute schon erkennen. Sie müssen sich nur die Blackwaters, die Haliburtons, Raytheons, Lockheed-Martins, etc., all die Klitschen anschauen, in denen die Bushs, Cheneys, Rumsfelds, Wolfowitze, Roves, Rices, so dick und fett drinhängen.

Danke für Ihren erhellenden Kommentar, Mansky!

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prince62 19.06.2014, 11:07
86. Sie haben Probleme mit der Realität.

Zitat von schreiberausthür.89
Ein völlig substanzloser antiamerikanischer Beitrag. Die USA gegen den Rest der Welt? Lächerlich. Kein Land hat so viele Verbündete und Anhänger wie die USA. Radikale, Terroristen und Despoten mögen die USA natürlich nicht. Ultralinken Zeitgenossen und die Spinner von der NPD natürlich erst recht nicht. Die USA sind nach wie vor eine Weltmacht. Das werden sie wohl auch noch auf absehbare Zeit bleiben. Gott sei DANK. Man stelle sich vor, China wäre bald die einzige Weltmacht. Darüber würden sich bloß ein paar Antiwestler und Kommunisten freuen.
Danke kfür Ihr Kompliment, das ich hiermit gleich wieder zurückgebe,

Sie sollten die Erzeugnisse der Springer- und Bertelsmannkonzerne meiden und auch die Nachrichtensendungen der Regierungsverkündungsanstalten ARD und ZDF nicht ansehen,

dann klappts vielleicht auch noch mit der Wahrnehmung der Realität,

übrigens, die größte Terrorbedrohung der Welt waren die letzten 15 Jahre einzig und allein die USA.

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barristo 19.06.2014, 11:07
87.

Zitat von deckergs
Was hat der Islam damit zu tun? Der Islam ist eine Religion und Religionsfreiheit zählt zu den Menschenrechten.
Wenn alle Religionen in grundlegenden Fragen gleich wären, wäre das ja auch kein Problem. Allerdings haben einige Religionen solche Dinge, wie Religionszugehörigkeit, interreligiöse Ehen, Religionszugehörigkeit der Kinder und den Übertritt zu einer anderen Religion stark zu ihren Gunsten geregelt, was dann oft auch in der Gesetzgebung dieser Länder verankert ist.

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david_hume 19.06.2014, 11:10
88. @76

USA wollen Sunniten an die Macht bringen? Warum sind sie dann gegen Hussein und die Baath-Partei vorgegangen (also gegen Sunniten) vorgegangen? Sie müssten Ihr Weltbild evtl. einmal neu justieren.

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barabbaschen 19.06.2014, 11:14
89.

Zitat von compan
Ich bezweifle, dass die US-Administration das Schiiten-Regime wirklich als Verbündete ansieht.
Ich fragte mich auch immer über welchen Joker die USA verfügten, dass sie Malikis Waffenkauf in Russland derart schnell canceln konnten?
Haben sie Maliki mit den sunnitischen Baathisten gedroht? Es ist ja kein Geheimniss, dass die USA vor ihrem Abzug den sunnitischen Widerstand mit Geld und Waffen auf ihre Seite ziehen konnten um gegen Al-Kaida vor zu gehen.

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