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Kampf gegen Gaddafi: Navy-Chef warnt vor Scheitern der britischen Libyen-Mission

Der Nato-Einsatz gegen Libyens Machthaber Gaddafi wird immer mehr zu einer Belastungsprobe für die Allianz. Der britische Navy-Chef verlangt eine Verstärkung seiner Flotte -*sie stoße*bei der Operation schon jetzt an ihre Grenzen.

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slugs 14.06.2011, 11:37
1. Blamage? Na und!

So,

und jetzt möchte ich hier von allen FDP und Westerwave-Hassern gerne noch einmal hören, dass es ja sowas von falsch war sich damals zu enthalten, als es darum ging, Gaddafi anzugreifen.
Das war so klar, dass diese Geschichte nicht nach 3 Tagen Bomben abwerfen zu Ende geht.

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ok-info 14.06.2011, 11:39
2. Tja, wer sich solche Hobbies gönnt -

der muß auch aus vollen Taschen zahlen...
sollen sie doch froh sein, daß sie alte Munition
unter Manöverbedingungen für einen "guten Zweck"
verballern konnten.

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freqnasty 14.06.2011, 11:40
3. ....

Zitat von slugs
So, und jetzt möchte ich hier von allen FDP und Westerwave-Hassern gerne noch einmal hören, dass es ja sowas von falsch war sich damals zu enthalten, als es darum ging, Gaddafi anzugreifen. Das war so klar, dass diese Geschichte nicht nach 3 Tagen Bomben abwerfen zu Ende geht.
Und ausgerechnet jetzt, wo sich das immer deutlicher abzeichnet, fährt dieser Einfaltspinsel da hin, und konterkariert die einzige halbwegs clevere Entscheidung, die er in seiner Amtszeit getroffen hat....

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asimo 14.06.2011, 11:41
4. Krieg mündet fast immer im Fiasko

Zitat von sysop
Der Nato-Einsatz gegen Libyens Machthaber Gaddafi wird immer mehr zu einer Belastungsprobe für die Allianz. Der britische Navy-Chef verlangt eine Verstärkung seiner Flotte -*sie stoße*bei der Operation schon jetzt an ihre Grenzen.
Fast jeder Krieg endet in einem Fiasko. Sich aus Kriegen weitgehend (sic!) rauszuhalten ist der beste Weg.

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xxyxx 14.06.2011, 11:43
5. Was schreiben die Anderen

Die "New York Times" beschreibt in einem Artikel, der allerdings schon vom Sonntag stammt, die Kämpfe in Zawiya. Darin wird auch ein Sprecher der Rebellen zitiert, der bestätigt, daß der erneute Aufstand in Zawiya durch Kämpfer von außerhalb (aus den Nafusa Bergen) und im wesentlichen nicht durch die Einwohner der Stadt selbst initiiert worden ist. Dies deckt sich mit Angaben, die vorher bereits von Seiten der Regierung gemacht wurden, und wäre möglicherweise auch eine Erklärung für den geringen Erfolg der Erhebung.

http://www.nytimes.com/2011/06/13/wo...html?ref=world

Während im Artikel der NYT die aktuelle Lage in Zawiya noch offengelassen wird, zitiert die Washington Post von gestern Journalisten, die am Sonntagabend Zawiya besuchen konnten. Danach war die Lage in Zawiya am Sonntagabend wieder ruhig und über dem zentralen Platz der Stadt wehte die grüne libysche Flagge

http://www.washingtonpost.com/world/...aRH_print.html

Dies deckt sich auch mit einer Reuters-Meldung von gestern, nach der die Schnellstraße zwischen der Tunesischen Grenze und Tripolis, die am Samstag und Sonntag wegen der Kämpfe in Zawiya geschlossen worden war, mittlerweile wieder geöffnet ist. Reuters berichtet auch über einen Vorstoß der Rebellen westlich von Misrata in Richtung auf Zlitan. Dies deckt sich nicht mit den Meldungen anderer Quellen, nach denen dieser Vorstoß in heftigen Gefechten am Freitag bei Al Dafniyah gestoppt worden war.

http://news.yahoo.com/s/nm/20110613/wl_nm/us_libya

Aljazeera berichtet über einen gescheiterten Vorstoß der Rebellen in Richtung Brega, bei der eine größere Anzahl Rebellenkämpfer in einem Hinterhalt der Regierungstruppen geriet.

http://english.aljazeera.net/news/af...535393778.html

Insgesamt ergibt sich das Bild, daß die Rebellen seit Freitag versuchen, an verschiedenen Punkten in Libyen, mit Vorstößen in Richtung auf Zlitan und Brega und gleichzeitigen Erhebungen in Zlitan und Zawiya, den seit Wochen festgefahrenen Frontverlauf aufzubrechen. Dies scheint zumindest im ersten Anlauf nicht funktioniert zu haben.

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slugs 14.06.2011, 11:44
6. Heißt hoffentlich noch nichts

Zitat von freqnasty
Und ausgerechnet jetzt, wo sich das immer deutlicher abzeichnet, fährt dieser Einfaltspinsel da hin, und konterkariert die einzige halbwegs clevere Entscheidung, die er in seiner Amtszeit getroffen hat....
Was noch nicht gleich heißt, dass bald unsere Flieger und Schiffe das Land angreifen. Ich hoffe es zumindest!

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juergw. 14.06.2011, 11:45
7. Unglaublich !?

Zitat von sysop
Der Nato-Einsatz gegen Libyens Machthaber Gaddafi wird immer mehr zu einer Belastungsprobe für die Allianz. Der britische Navy-Chef verlangt eine Verstärkung seiner Flotte -*sie stoße*bei der Operation schon jetzt an ihre Grenzen.
Die Britische Navy -Herrscherin der sieben Weltmeere-jetzt schon am Ende ?Dazu die geballte Kraft der Franzosen ??
Jetzt schon 2 Milliarden EURO (oder mehr ?) verbrannt.
Und diese NATO sollte gegebenfalls die Sowjetunion bezwingen-scheitert am kleinen Libyen?!
Traurig,aber wahr.

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prof_kai 14.06.2011, 11:56
8. titel

Zitat von juergw.
Die Britische Navy -Herrscherin der sieben Weltmeere-jetzt schon am Ende ?Dazu die geballte Kraft der Franzosen ?? Jetzt schon 2 Milliarden EURO (oder mehr ?) verbrannt. Und diese NATO sollte gegebenfalls die Sowjetunion bezwingen-scheitert am kleinen Libyen?! Traurig,aber wahr.
Das ist Unsinn!
Eine Armee ist erst dann effektiv, wenn verschiedene
Streitkräfte (Luft, Land, Wasser,...) mitmischen.

In Lybien sieht es aber anders aus (dann hat man noch die
Aufgabe auf Zivilisten zu achten). Dann kann die Navy
schon mal in Schwierigkeiten geraten.

Außerdem machen dort nicht alle NATO Staaten mit. Deshalb
ist der Vergleich Sowjetunion vs. NATO unsinn!

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kundennummer 14.06.2011, 11:56
9. Gerrrrrmans to the front!

Zitat von sysop
Der Nato-Einsatz gegen Libyens Machthaber Gaddafi wird immer mehr zu einer Belastungsprobe für die Allianz. Der britische Navy-Chef verlangt eine Verstärkung seiner Flotte -*sie stoße*bei der Operation schon jetzt an ihre Grenzen.
Es gehört zu den nobelsten Pflichten und Traditionen deutscher Außenpolitik sich HUMANITÄREN EINSÄTZEN nicht zu verweigern sondern diese aktiv mitzutragen.

Kollateralschäden werden dabei leider in Kauf zu nehmen sein um FREIHEIT UND DEMOKRATIE zu den armen Libyern zu bringen welche unter der Schreckensherrschaft des von EU, IWF u.a. Banksterfacilitäten gestützten Diktators in dem Staat welcher (vor den KINETISCHEN EINWIRKUNGEN) auf dem afrikanischen Kontinent mit Abstand am besten entwickelt war nun in einem Bürgerkriegshöllenloch dahinvegetieren dürfen.

Es wird "uns" eine Ehre sein auch hier Milliarden reinzuballern die nicht nötig wären hätte man keinen kriminellen Angriffskrieg begonnen.

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