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Kampf gegen Gaddafi: Navy-Chef warnt vor Scheitern der britischen Libyen-Mission

Der Nato-Einsatz gegen Libyens Machthaber Gaddafi wird immer mehr zu einer Belastungsprobe für die Allianz. Der britische Navy-Chef verlangt eine Verstärkung seiner Flotte -*sie stoße*bei der Operation schon jetzt an ihre Grenzen.

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firem 14.06.2011, 11:59
10. Natürlich wird dieser Angriffskrieg scheitern

Oder die Nato würde alle libyschen Zivilisten ausrotten.

Er wird scheitern wie die Besetzung des Iraks und die Besetzung Afghanistans. Die westlichen Machthaber führten just, wie deren Art der Demokratie aussieht: die Geschicke des Landes werden von außen über einige Marionetten bestimmt.

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Bundeskanzler20XX 14.06.2011, 12:02
11. *gg*

Tja, liebe EU/UN,
nicht genug Geld bereitstellen
keine Bodentruppen einsetzen wollen
aber Gadaffi absetzen?
Das muss mir mal einer erklären wie das funktionieren kann.

Gadaffi spielt solange Schach, bis uns das Bombengeld ausgegangen ist.
Ne Lachnummer sowas.
Gut das Deutschland sich da rausgehalten hat.
Da bleibt nur zu hoffen das Europa nie wieder in einen richtigen Krieg verwickelt wird.
Alleine bis das Mandat zur Selbstverteidigung durch ist, ist Frankreich erobert.
Und weils in Europa keine wertvollen Bodenschätze gibt wird das Mandat noch abgelehnt...

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Altamira 14.06.2011, 12:04
12. Ein Glück das sich die Amis nicht herausgehalten haben ...

Zitat von asimo
Fast jeder Krieg endet in einem Fiasko. Sich aus Kriegen weitgehend (sic!) rauszuhalten ist der beste Weg.
Dann ist es wohl auch ein Fiasko, dass die Nazis nicht mehr regieren?

Ich bin den Amerikanern für den D-Day und den gesamten Einsatz im zweiten Weltkrieg sehr dankbar. Hätten die Rebellen von Anfang an Bodentruppen angefordert, wäre der ganze Krieg längst vorbei. Aber gerade die Linken schüren das Vorurteil vom amerikanischen Imperialismus. Für diesen weltweit tausendfach wiederhohlten Quatsch zahlen die militärisch unerfahrenen und schlecht ausgerüsteten Rebellen nun mit ihrem Leben.

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Zereus 14.06.2011, 12:05
13. ...

Zitat von juergw.
Die Britische Navy -Herrscherin der sieben Weltmeere-jetzt schon am Ende ?Dazu die geballte Kraft der Franzosen ?? Jetzt schon 2 Milliarden EURO (oder mehr ?) verbrannt. Und diese NATO sollte gegebenfalls die Sowjetunion bezwingen-scheitert am kleinen Libyen?! Traurig,aber wahr.
Tja, das ist eben das Ergebnis jahrzehntelanger Kürzungen bei den Militärbudgets fast überall in Europa. Gates hat neulich nicht zu Unrecht festgestellt, dass Europa sich selbst entmilitarisiert und dennoch den großen Zampano auf der Weltbühne spielen will - es läuft gehörig was falsch.

Die Briten haben in dieser Richtung den Vogel jedoch am krassesten abgeschossen. Wer sich zwei nagelneue, topmoderne Flugzeugträger baut die in 2-3 Jahren fertig werden, dann aber keine Flugzeuge dafür hat weil die Amerikaner ihre F 35 erst ab 2017 exportieren und man seine eigenen Senkrechtstarter bereits eingemottet hat, dem kann man eigentlich nurnoch extreme Planlosigkeit vorwerfen.

Dass den Amerikanern so langsam aber sicher die Lust vergeht, für die Unzulänglichkeiten ihrer Verbündeten einspringen zu müssen, ist nur verständlich.

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firem 14.06.2011, 12:06
14. Es wird immer absurder

Zitat von xxyxx
Die "New York Times" beschreibt in einem Artikel, der allerdings schon vom Sonntag stammt, die Kämpfe in Zawiya. Darin wird auch ein Sprecher der Rebellen zitiert, der bestätigt, daß der erneute Aufstand in Zawiya durch Kämpfer von außerhalb (aus den Nafusa Bergen) und im wesentlichen nicht durch die Einwohner der Stadt selbst initiiert worden ist. Dies deckt sich mit Angaben, die vorher bereits von Seiten der Regierung gemacht wurden, und wäre möglicherweise auch eine Erklärung für den geringen Erfolg der Erhebung. Während im Artikel der NYT die aktuelle Lage in Zawiya noch offengelassen wird, zitiert die Washington Post von gestern Journalisten, die am Sonntagabend Zawiya besuchen konnten. Danach war die Lage in Zawiya am Sonntagabend wieder ruhig und über dem zentralen Platz der Stadt wehte die grüne libysche Flagge Dies deckt sich auch mit einer Reuters-Meldung von gestern, nach der die Schnellstraße zwischen der Tunesischen Grenze und Tripolis, die am Samstag und Sonntag wegen der Kämpfe in Zawiya geschlossen worden war, mittlerweile wieder geöffnet ist. Reuters berichtet auch über einen Vorstoß der Rebellen westlich von Misrata in Richtung auf Zlitan. Dies deckt sich nicht mit den Meldungen anderer Quellen, nach denen dieser Vorstoß in heftigen Gefechten am Freitag bei Al Dafniyah gestoppt worden war. Aljazeera berichtet über einen gescheiterten Vorstoß der Rebellen in Richtung Brega, bei der eine größere Anzahl Rebellenkämpfer in einem Hinterhalt der Regierungstruppen geriet. Insgesamt ergibt sich das Bild, daß die Rebellen seit Freitag versuchen, an verschiedenen Punkten in Libyen, mit Vorstößen in Richtung auf Zlitan und Brega und gleichzeitigen Erhebungen in Zlitan und Zawiya, den seit Wochen festgefahrenen Frontverlauf aufzubrechen. Dies scheint zumindest im ersten Anlauf nicht funktioniert zu haben.
Sie berichten und die Presse verschweigt und macht in Meinung. Verdrehte Welt. Eines weiss ich heute mit Sicherheit: Ihnen hat kein Geheimdienst etwas für ihren Bericht gezahlt. Nur Meinungen werden bezahlt.

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vpf3 14.06.2011, 12:07
15. Was für ein Wunder

Das diese Mission zum Scheitern verurteilt ist wusste jeder zu Beginn. Man hat es zwischenzeitlich auch noch mit mehr Druck versucht, aber ist nun endlich zu der Erkenntnis gelangt: Es geht nicht.

Da fällt mir nur das Beispiel ein wie man ein "totes Pferd besser reitet".
In Nordafrika haben wir mittlerweile knapp ein Dutzend bürgerkriegsähnliche Situationen und wir sollten uns entweder aus allen raus halten oder bei allen eingreifen. Wobei letzteres wohl nahezu unmöglich ist (wirtschaftlich und militärisch).

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Abbuzze 14.06.2011, 12:09
16. Überkompensation

Zitat von slugs
So, und jetzt möchte ich hier von allen FDP und Westerwave-Hassern gerne noch einmal hören, dass es ja sowas von falsch war sich damals zu enthalten, als es darum ging, Gaddafi anzugreifen. Das war so klar, dass diese Geschichte nicht nach 3 Tagen Bomben abwerfen zu Ende geht.
Ja, das wiederhole ich gerne. Sich politisch zu isolieren ist nie sonderlich klug. Wie man es schlauer anstellt darf man sich (schlimm genug) bei Silvio Berlusconi abschauen, dafür gestimmt und sich ansonsten rausgehalten, so gehts auch.

Das die Enthaltung falsch war, sieht man jetzt auch am Verhalten Westerwelles und Nebels - Klassischer Fall von Überkompensation.

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gunman 14.06.2011, 12:09
17. So wot NATO ...

Zitat von sysop
Der Nato-Einsatz gegen Libyens Machthaber Gaddafi wird immer mehr zu einer Belastungsprobe für die Allianz. Der britische Navy-Chef verlangt eine Verstärkung seiner Flotte -*sie stoße*bei der Operation schon jetzt an ihre Grenzen.
Wollte die NATO nicht mal gegen die UDSSR und ihre damaligen Vasallen antreten. Na, das wäre was geworden, legt man z Grunde, das die nicht mal mit Gadaffi fertig werden.

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MessageMan 14.06.2011, 12:09
18. Warum diese Update?

Ständig wird berichtet das uns die Munition ausgeht und die Truppen dort unten am Grenzbereich arbeiten... Das stärkste Militärbündniss der Welt!Es tut mir leid, aber ich kann euch nicht mehr glauben das die Lybische "Freiheitsbewegung" wirklich so groß ist wie immer behauptet wird. Wenn wir das arme Lybien 7 Wochen lang in die Steinzeit bomben und die Rebellen nix gebacken kriegen. Alle paar Tage kriegen wir dann eine Nachricht dieses Kalibers vor die Nase gesetzt. Was soll das? Wir brauchen keine neuen Flugzeugträger auf der Welt, keine neuen Kriege die wir vom Zaun brechen. Was wir brauchen ist eine vernünftige nicht wirtschaftsinteressen gesteuerte Politik, und Nachrichten die nicht nur vom großen Fernschreiber ein paar News abtippen. "ICH HABE ES SATT" für dumm verkauft zu werden!

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NaljiaSkal 14.06.2011, 12:12
19. ...

Ich mag ja zu wenig von Militär verstehen, aber ich finde es immer wieder verwunderlich, wenn Kommandeure bei neuzeitlichen Einsätzen nach einigen Wochen bereits vom "scheitern der Mission" sprechen oder ihnen, wie bereits schonmal gemeldet die Munition ausgeht. Oder wenn die gesamte Bundeswehr mit 4000-5000 Mann im Ausland an die "Grenzen ihrer Belastbarkeit" stößt.

Verglichen mit anderen oder früheren Kriegen oder Einsätzen wirken solche Kommentare von den modernsten Armeen der Welt auf mich immer sehr skurril. Aber ich lasse mich da gern aufklären...

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