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Kampf gegen IS: Iran schickt seinen gefährlichsten General in den Irak
AFP

Der iranische General Soleimani ist Spezialist für geheime Auslandseinsätze, er führt die berüchtigten Kuds-Einheiten an. Seine neue Mission: Er schult Iraker im Kampf gegen die IS-Milizen, mit ersten Erfolgen.

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DenkZweiMalNach 15.09.2014, 14:45
1. Grenzen neu ziehen

Warum das Dogma, das Grenzen nicht neu gezogen werden dürften. Die meisten Grenzen sind ohnehin keine 100 Jahre als und oft Hinterlassenschaft ehemaliger Grossmächte.
Soleimani hat recht, wenn er auf Glaubensrichtungen setzt und nicht auf die Ideologie der USA "alle müssen zusammenarbeiten". Auch wenn manche das möchten, Geld spielt eben doch nicht die erste Rolle im Leben und man kann nicht alles und jeden mit Dollar kaufen.

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ssissirou 15.09.2014, 14:51
2.

Was die amerikanische Strategie gebracht hat, haben wir ja nun gesehen. Ich hoffe, dass Soleimani mehr Erfolg hat, schlimmer kann es ja kaum werden.

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atherom 15.09.2014, 14:52
3. Bravo Raniah Salloum! Und wieder zeigen Sie, zeigt der

Spiegel, was gut und was böse ist: einer Verherrlichung folgen 2 kritische Sätze -sofern man sie so verstehen will. Bravo.

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dilinger 15.09.2014, 15:03
4.

Soleimani ist allenfalls ein Taktiker, dem man möglicherweise zuschreiben kann, dass er den totalen Zusammenbruch der syrischen Armee, zumindest vorerst, verhindert hat. Seine Erfolge relativieren sich, wenn man weiß, dass große Gebiete um die syrische Hauptstadt herum, erst vor wenigen Tagen weitgehend in die Hände von sunnitischen Kämpfern gefallen ist.

Die Gebiete südlich von Damaskus, Richtung Golan-Höhen, hat die syrische Armee nach schweren Kämpfen verloren. Und das obwohl schon vor Monaten auch die "legendären" Hisbollah-Kämpfer, sicherlich nicht ohne iranischer Anleitung, mitmischten. Eingenlicht ein Armutszeugnis, den schließlich spielt sich das Ganze in unmittelbarer Nähe von Hisbollah-Land im Südlibanon ab, und nicht hunderte von Kilometer entfernt an der türkischen Grenze.

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Butenkieler 15.09.2014, 15:12
5. neue Grenzen auch in Europa?

wo will denn DenkZweiMalNach hier neue Grenzen ziehen? Nordrhein-Westfalen türkischer Teilstaat und Mecklenburg-Vorpommern die neue Heimat der Aleviten?
Ganz so einfach dürfte es dann doch nicht sein.

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dilinger 15.09.2014, 15:12
6.

Zitat von ssissirou
Was die amerikanische Strategie gebracht hat, haben wir ja nun gesehen. Ich hoffe, dass Soleimani mehr Erfolg hat, schlimmer kann es ja kaum werden.
Für das was sich zurzeit im Irak abspielt, ist einzig und alleine Maliki, ein treuer Gefolgsmann der Mullahs verantwortlich. Nix mit amerikanischer Strategie. Es sei denn, Sie denken in langen Kausalketten, dann muss man selbstverständlich 1776, Gründungsjahr der USA, als Ursprung der Malaise annehmen.

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analyse 15.09.2014, 15:17
7. Zur Erinnerung:Iran und Irak führten einen erbitterten Krieg !

Nun bildet ein iranischer Offizier irakische Soldaten aus ! Soviel zu den immer falschen Vorwürfen,der Spionage bei Freunden oder Waffenlieferungen ! Als ob Entwicklungen vorhersehbar wären !Waffenlieferungen können historisch betrachtet mal falsch,mal richtig sein,mal 2mal richtig,mal zweimal falsch !Angesicht brutaler Massenmorde ist es eine menschenverachtende Politik Waffenhilfe zu verweigern ,oder zu verzögern -und dann noch mit moralischem Anspruch !

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ctulhu 15.09.2014, 15:27
8. Steht da wirklich?

"Er formt ideologische Gotteskrieger - nur eben keine sunnitischen wie die IS-Miliz, sondern alawitische, christliche oder schiitische. "

Das wäre ein gewaltiger Fortschritt für den Irak. Wenn diese 3 Gruppen (zur Erinnerung, die Christen kommen gleich hinter den Juden und noch vor dem Teufel....) wirklich gemeinsam vom Iran ausgebildet werden, dann ist das eine verdammt gute Nachricht und ein riesen Fortschritt zum Ist-Zustand...

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Narn 15.09.2014, 15:31
9.

Zitat von DenkZweiMalNach
Warum das Dogma, das Grenzen nicht neu gezogen werden dürften. Die meisten Grenzen sind ohnehin keine 100 Jahre als und oft Hinterlassenschaft ehemaliger Grossmächte.
Zwei Buchstaben: ÖL!

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