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Kampf gegen "Islamischen Staat": "New York Times" berichtet über Raketenlieferung von
DPA

Iran engagiert sich seit Monaten mit Waffen, Geld und Beratern im Kampf gegen die Terrormiliz IS im Irak. Nun liefert die Regierung in Teheran laut "New York Times" auch Raketen ins Kampfgebiet - zum Unmut der USA.

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Izmir..Übül 17.03.2015, 10:30
1.

"Irakische Sunniten fürchten, dass Iran sich für eine starke schiitische Regierung in Teheran engagiert."

Ähm, in Teheran gibt es bereits eine starke schiitische Regierung. Gemeint ist wohl Bagdad.

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laubblaeser 17.03.2015, 10:31
2. Iran liefert Waffen?

Wofür liefert Iran denn Waffen? Hat der IS jetzt etwa auch Flugzeugträger aus Pappe in der Wüste aufgestellt?

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privado 17.03.2015, 10:32
3. Finde ich gut

Warum sollte der Iran seinem Nachbarland, dem Irak, nicht zur Hilfe kommen? Klar, den USA gefällt das nicht, denn sie wollen die Einzigen sein, die über Waffenlieferungen zu entscheiden haben.

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Yoroshii 17.03.2015, 10:33
4. Und doch ist es so,

dass Iran eine Chance für das aufgeklärte Denken ist. Säkulares Wollen und Wünschen, Aufgeklärtheit und vielfältige laizistische Strömungen machen Hoffnung. Das steinzeitschiitische Denken ist in den Köpfen der Betonajatollahs leider unverrückbar festgehämmert. Auf den gemäßigten Ajatollah sollte man nicht hoffen. Es scheint nach wie vor alles auf einen Show Down von Schiiten vs Sunniten hinauszulaufen, wobei man ein wachsames Auge auf den Sultan der Hohen Pforte haben muss. Er sieht sich in osmanischer Nachfolge auch als Kalif. Er wird kein anderes Kalifat neben sich dulden. Schon gar nicht den IS - wohin er aber gerne Waffen liefert. Frage: Wer soll damit wohl geschächt werden? Und wer sitzt zwischen allen Stühlen?

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Herb_G 17.03.2015, 10:35
5. Die Aufregung ist kein Wunder, denn

Kollateralschäden und Waffenlieferung sind Monopol der USA.

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skipperdenti 17.03.2015, 10:39
6. Mist!

Jetzt liefern auch noch andere Waffen in den Irak. Da wäre ich als Amerikaner auch besorgt um meine Gewinne.

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bloub 17.03.2015, 10:57
7.

Zitat von skipperdenti
Jetzt liefern auch noch andere Waffen in den Irak. Da wäre ich als Amerikaner auch besorgt um meine Gewinne.
gewinne spielen keine rolle. doof ist nur, das mit der ausschaltung des is erstmal die destabilisierungsversuche der cia ins stocken geraten.

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völkerball 17.03.2015, 11:09
8. das ...

Sommerloch rückt wohl mal wieder näher...

Zitat: "Die US-Regierung ist laut "New York Times" besorgt, dass Raketenlieferungen die Spannungen in der Region weiter erhöhen könnten. Demnach bestehe etwa die Gefahr, dass von Iran ausgerüstete schiitische Milizen bei Angriffen auf sunnitische IS-Kämpfer auch Zivilisten töten könnten. Laut der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch nehmen einige regierungstreue Milizen im Kampf gegen den IS wenig Rücksicht auf sunnitische Zivilisten" -- Zitat Ende

1. Was soll dieser Artikel mir jetzt sagen? Das in einem Krieg Waffen zum Einsatz kommen und das die auch von irgendwem geliefert/hergestellt werden müssen?
2. SO so...die USA sind also "besorgt" das auch Zivilisten sterben könnten. Ich dachte bisher das Töten von Zivilisten ist etwas das die US Armee, die 3/4 ihrer Kriege die Sie führt verliert, erfunden hat? Da unten herscht Krieg! Natürlich sterben dort auch und vorallem Zivilsiten.
4. Regierungstreue Milizen nehmen wenig Rücksicht? Nimmt da Unten überhaupt Irgendwer auf Irgendwen Rücksicht? Nochmal: Mann nennt es "Krieg" ...das hatt seine Grund!

Danke SPON für diesen Artikel. Danke für Nichts ...

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ole#frosch 17.03.2015, 11:14
9. Warum zeigt das Bild Lufrabwehrraketen?

Hat der IS jetzt schon eine eigene Luftwaffe oder schickt Iran vielleicht eher ballistische Raketen zum Angriff auf Bodenziele. Das macht nämlich einen riesen Unterschied.

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