Forum: Politik
Kampf gegen Migration: Berlin und Paris wollen Militär in Sahelzone aufrüsten
DPA

Die EU will Migranten aus Afrika am besten noch auf dem Kontinent stoppen. Deutschland und Frankreich wollen dafür das Militär vor Ort unterstützen - mit Waffen, Munition und Fahrzeugen.

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chrismuc2011 17.08.2017, 19:04
1.

Zitat: "Die Hoffnung: Spricht sich herum, dass ein Durchkommen nach Europa unwahrscheinlich wird, würden sich auch Migranten auf den Weg machen."

Dieser Satz macht keinen Sinn. da fehlt mindestens ein Nicht.

Zitat: "Problematisch sei auch, dass Menschen, die womöglich ein Recht auf Asyl hätten, künftig gar keine Chance mehr bekämen, Europa zu erreichen. "Das Asylrecht für Menschen, die um ihr Leben kämpfen müssen, wird damit untergraben", so Neu."
Die Logik erschließt sich mir nicht.
Erstens kommen Hunderte Migranten, die nur womöglich ein Recht auf Asyl hätten, die Mehrheit anscheinend nicht. Ein sehr großer Teil kommt aus wirtschaftlichen Gründen, und das ist kein Asylgrund. Zweitens gibt es in den Ländern Botschaften der Europäischen Staaten, dort kann man doch einen Asylantrag stellen. Wird dem stattgegeben, bekommen sie ein Flugticket in das entsprechende Land ohne in Lebensgefahr zu geraten. Damit würde man auch absichern das Herkunftsland Desjenigen zu kennen. Aber das wollen Flüchtlinge eben meisstens nicht, weil es in Ihrem Land keinen politischen oder ethnischen oder religiöser Grund für eine Verfolgung gibt, sondern nur ein wirtschaftlicher Grund. Deshalb werden ja so oft die Pässe weggeschmissen.

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eugler 17.08.2017, 19:15
2. die Ladies des Grauens

Unsere Wirtschafts- und Kolonialpolitik zerstört in Afrika ganze Landstriche, selber will man sich nicht die Hände schmutzig machen, also rüstet man die Armeen der Diktatoren auf. Demokratie gibt es halt nur bei uns.
Wenn man bei der Ausarbeitung klarer Einwanderungsregeln nur genauso schnell wäre.

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dantheman77 17.08.2017, 19:17
3. Schön.

Sehr schön. Waffen, Munition, Ausrüstung. Alles um bloß zu verhindern das Menschen in Not zu uns kommen. Man stelle sich vor, nachher haben wir vielleicht weniger Butter auf dem Brot... Dann doch lieber vor Ort mit Waffengewalt aufhalten. Ich mein, wo kommen wir denn dahin? (Ironie Off) Wirklich widerwärtige Politik. Ich empfinde regelrecht Scham das unsere Regierung soetwas unterstützt.

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th.diebels 17.08.2017, 19:21
4. Schon

1995 warnten viele sehr kluge und sehr intelligente Menschen die vielen sozialromantischen Politiker davor, die Grenzen komplett zu öffnen !

Und die Grenzen sind für jedermann*frau immer noch offen !

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patdeng 17.08.2017, 19:33
5. "Militär wird aufgerüstet"

U.a. um Migranten aufzuhalten - wie war das nochmal mit dem angeblichen Schießbefehl, für den vor einem Jahr die AfD kritisiert wurde? Wird das Mililtär in der Sahel-Zone nur Gummibärchen verschießen?

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harry099 17.08.2017, 19:44
6. grandioses politisches scheitern auch von merkel,

obwohl sich die situation seit jahren entwickelte (stichwort bevölkerungsexplosion) und beispielsweise von frontex wie von ghadaffi (sic!) vorhergesagt wurde, hat man - wie immer - erst einmal nichts getan. nach erfolglosen bestechungszahlungen an libysche stammesführer weiss man sich jetzt nicht anders zu helfen, als das aufkommen von flucht - als ergebnis von armut und perspektivlosigkeit) durch waffengewalt zu unterbinden. weit weg, die medien und die desinteressierten bürger merken dann nichts. die christ!demokratin frau von der leyen macht den deal auf unserer seite.

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moebiuz1980 17.08.2017, 19:45
7.

Zitat von dantheman77
Sehr schön. Waffen, Munition, Ausrüstung. Alles um bloß zu verhindern das Menschen in Not zu uns kommen. Man stelle sich vor, nachher haben wir vielleicht weniger Butter auf dem Brot... Dann doch lieber vor Ort mit Waffengewalt aufhalten. Ich mein, wo kommen wir denn dahin? (Ironie Off) Wirklich widerwärtige Politik. Ich empfinde regelrecht Scham das unsere Regierung soetwas unterstützt.
Welche Lösung haben Sie denn anzubieten, außer einfach alle aufzunehmen? Mittelfristig dürften mind. 1 Mrd. Menschen an einer Migration interessiert sein. Zu "weniger Butter auf dem Brot"....ist Ihnen überhaupt klar, was offene Grenzen langfristig für Folgen hätte? Mit "alle verzichten ein wenig" ist hier nicht viel zu gewinnen. Das wäre natürlich nicht nur das Ende des Sozialstaates - rechtsstaatliche Strukturen ließen sich wohl auch kaum noch aufrecht erhalten. Vielmehr sähe es hier mittelfristig auch aus wie in Afrika (abgesehen vom Klima). Von kostenlosen Universitäten und Kultur können Sie sich dann mal gleich verabschieden. Dazu kommen kulturelle Aspekte....dann geht es nicht um die Ehe von Homosexuellen....sondern wohl eher um deren Existenz. Also: Wie würden Sie das Problem lösen?

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dubsetter 17.08.2017, 19:50
8. kann man...

.. damit die wirklichen ursachen bekämpfen??

....wohl kaum.

vielleicht wäre es mal angebracht, darüber nachzudenken, den menschen dort eine zukunft zu bieten, damit sie
sich nicht mehr auf eine gefährliche reise aufmachen müssen.

die "altbackende" entwicklungshilfe funktioniert schon lange nicht,
da sie keine kleinunternehmer fördert, und die korruption begünstigt.
aber vielleicht ist das ja auch so gewollt.

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querdenker1964 17.08.2017, 20:02
9. als die Damen Petry und Storch 2016

erklärten man müsse die Grenzen wenn nötig auch mit Waffengewalt verteidigen, da war das Geschrei groß. Jetzt, da man den Realitäten in Berlin und Paris ins Auge schaut und dem Migrationsstrom ja doch Rechnung tragen muss (was im Endeffekt auf die eingangs benannte Intention hinausläuft, aber etwas euphemistisch also unredlich verkleistert wird), da wirkt das mediale Echo nicht mehr ganz so laut....

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