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Kampf gegen IS: Papst rechtfertigt Eingreifen gegen Dschihadisten im Irak
DPA

Papst Franziskus hat das militärisches Eingreifen der internationalen Gemeinschaft gegen das Terrornetzwerk "Islamischer Staat" gerechtfertigt. Doch nicht nur eine Nation sollte entscheiden, was zu tun sei.

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neanderspezi 19.08.2014, 23:07
20. Rechtfertigt der Papst ein Eingreifen gegen IS-Milizen haben Friedenbewegte Kummer

Der Papst hat nach Frieden zu rufen, selbst wenn die Christen im fernen Irak in großer Zahl zur Schlachtbank geführt werden. Der Papst hat als Chef der Katholiken nur Friedensmissionen auszuführen, ganz gleich wie mörderisch islamistische Kalifatsträumer mit der Bevölkerung im Norden Syriens und im Irak umspringen, sonst verletzt er seine Pflicht, den Christen in der Gegend und auch den noch nicht Betroffenen das Gebot zu übermitteln, nach einem empfangenen Backenstreich auch noch die andere Wange hinzuhalten, was natürlich in übertragenem Sinne zu verstehen ist, wie so vieles aus Tausend und einer gottgefälligen Nacht. Er hat noch einen bedeutsameren Spruch anzuwenden des Inhalts: Wer das Schwert ergreift wird durch das Schwert umkommen. Wenn nun einer schlankweg annehmen darf, dass diese Kalifatsumnebelten das Schwert zuerst ergriffen haben, so darf der Laie mit unschuldigem Augenaufschlag fragen: Wer besorgt in einem solchen Fall das Umkommen, wenn dies nicht von göttlicher Hand besorgt wird? Hierzu hat jetzt Papst Franziskus eine klare Anweisung gegeben: Alle die reinen Herzens sind und im Zweifelsfall die Uneinigen Nationen, die sich ohnehin nie zu einem Entschluss bei so einer diffizilen Konstellation durchringen können, dürfen nach dem Schwert greifen.

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Miere 19.08.2014, 04:30
21. mutig

Das wäre sehr mutig, selber dorthin zu fliegen, und eine großartige Geste gegenüber den Christen in der Region, die ja nun seit Jahren übel verfolgt werden. Ob es gut wäre oder eher Islamisten zu Anschlägen verlocken würde kann ich nicht beurteilen. Jedenfalls scheint der Papst wieder mal Realist zu sein. Es wäre ziemlich gemein, von anderen Leuten zu verlangen, dass sie im Namen der grundsätzlichen Gewaltfreiheit den Märtyrertod sterben müssen, während man selber sicher in Europa sitzt.

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josho 19.08.2014, 08:49
22. Wäre schön....

...wenn Herr Gauck nicht eine stärkere Rolle Deutschlands in der Welt, sondern eine stärkere Rolle der Staatengemeinschaft in der Weltpolitik (und eine Initiative Deutschlands hierzu) angemahnt hätte.
Im Gegensatz zum Papst fehlt ihm hierzu offenbar der Weitblick.

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beckerschorsch 19.08.2014, 08:57
23. Stimmt NICHT!!!

Der Papst hat eben NICHT! Das Eingreifen mit Waffengewalt (Bomben etc...) gerechtfertigt. Er sagte "stoppen, aber nicht mit Bomben"! Sie sollten eventuell einen italienisch Kurs belegen,dann wird es auch mit der korrekten Berichterstattung klappen. Non dico bombardare o fare la guerra. Dico: fermarlo. Das sagte der Papst. Er rechtfertigte also KEIN!militärisches Eingreifen...

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watch15 19.08.2014, 09:34
24. Diskutieren oder handeln?

Bevor sich die UN in endlosen Diskussionen auf irgendeine schriftliche ¨Verurteilung¨ einigt, werden weiter tausende Unschuldiger von den wahnsinnigen IS-Mördern abgeschlachtet. Ich kann es nur begrüßen, dass es Nationen gibt, die schnell handeln als sich totzuquatschen.

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hermannheester 19.08.2014, 10:18
25. Wie einst im Vatikan

Zitat von sysop
Papst Franziskus hat das militärisches Eingreifen der internationalen Gemeinschaft gegen das Terrornetzwerk "Islamischer Staat" gerechtfertigt. Doch nicht nur eine Nation sollte entscheiden, was zu tun sei.
Die Terroristen vom IS sie haben gut gelernt. Immerhin hat Mutter Kirche ähnliche Techniken an z.B spanischen Juden angewandt. Dort hat man Juden vertrieben, die nicht konvertieren wollten. Aber auch "nachher" wurden sie noch verfolgt, verbrannt und notfalls ebenfalls des Landes verwiesen. Wer Geschichte kennt, der weiß was ich meine.

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huddi03 19.08.2014, 10:32
26. Genau einst

Zitat von hermannheester
Die Terroristen vom IS sie haben gut gelernt. Immerhin hat Mutter Kirche ähnliche Techniken an z.B spanischen Juden angewandt. Dort hat man Juden vertrieben, die nicht konvertieren wollten. Aber auch "nachher" wurden sie noch verfolgt, verbrannt und notfalls ebenfalls des Landes verwiesen. Wer Geschichte kennt, der weiß was ich meine.
wir leben aber zu Beginn des 21. Jahrhunderts.Wenn Sie dieses Thema nutzen wollen um Ihre Ablehnung der katholischen Kirche darzustellen suchen Sie sich doch wenigstens Verfehlungen aus heutiger Zeit.Wenn diese keine Verbindungen zu IS haben wird der Post nicht veröffentlicht-das ist Pech.

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Wolfgang.Bangkok 19.08.2014, 11:59
27. An @schmusel

Die NATO under der Westen haben sehr viel damit zu tun. Ohne der NATO, Saudi Arabien, Qatar und vor allem Tuerkei gaebe es die ID erst gar nicht. Die IS ist eine Terror Bande und Sanktionen muessen gegen die Finanz Sources gemacht werden.

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teneny 19.08.2014, 12:43
28. Kein Waffeneinsatz gegen IS?

Zitat von berns
So sangen schwäbische Fasnachtsnarren - und sie treffen damit den Nagel auf den Kopf. Genausowenig, wie man Feuer mit Stroh löschen kann, genausowenig kann man Kriege durch Waffeneinsatz beenden! Fasnachtsnarren sind klüger, als der Pabst, der mit seiner Rechtfertigung von Waffeneinsätzen Gottes Gebote mit Füssen tritt, in trauter Reihe mit dem Pseudo-Pfarrer Gauck und anderen Schauspielern.
Ok, Waffeneinsatz ist für aufrechte Christen also verboten sagen Sie. Was sollen dann die Jesiden, die Christen, die Schiiten und andere religiöse Minderheiten in den von IS besetzten und bedrohten Gebieten sonst machen? Beten und sich willig abschlachten lassen? Flüchten und auf Dauer in Lagern dahinvegetieren? Beten und darauf hoffen, dass der "Westen" alle Menschen aufnimmt, die IS weghaben will? Ist das die Lösung?

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Augsteinerbrochenes 19.08.2014, 19:31
29. alle 5 Minuten

Alle 5 Minuten stirbt ein Christ durch Moslemhand. Und unsere Medien reden von Einzelfällen. Alle 5 Minuten ein Einzelfall? Wird mal Zeit, dass wir die Dinge bei Namen nennen

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