Forum: Politik
Kampf gegen IS: Pentagon räumt Tod von zwei Kindern durch US-Luftschläge ein
REUTERS

Bei den Luftangriffen gegen den "Islamischen Staat" in Syrien sind im November zwei Kinder getötet worden. Das ergab eine Untersuchung des Pentagon. Weitere Angriffe und Todesfälle von Zivilisten werden nun untersucht.

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stefan.martens.75 22.05.2015, 01:00
1. Dieser Tod ist den USA nicht anzulasten

Er ist die notwendige Konsequenz aus dem Kampf gegen diese Irren die sich auch noch bei Familien und Kindern verstecken und sie bewusst als Schutz und politisches Instrument benutzen........

Was den USA allerdings anzukreiden ist:
Sie haben den IS erschaffen in dieser Region.
Der IS ist direkte Folge der US-Politik insbesondere durch den Einmarsch im Irak......

Der IS muss bekämpft werden (meine Meinung)
Aber das kann nur erfolgreich sein wenn wir (Westen) aus den Fehlern der Vergangenheit lernen.......

Ansonsten wird es immer einen IS geben der in die Trümmer der US-Politik hineinstößt und von Bomben und Terror des US-Militärs bzw. der Interessenpolitik genährt wird.....

Auch wenn der nächste IS dann SI heißt oder wie auch immer.....

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tailspin 22.05.2015, 02:00
2. More luck in the next life

Ich bin nahezu sicher: Die verstaendnisvollen Eltern der getoeteten Kinder werden sich sagen, das ist halt ein hinzunehmender Kollateralschaden durch die demokratisch legitimierten Bomben der USA. Was haben die Kinder auch dort zu spielen, wo die USA Bomben hinschmeissen. Selbst schuld.

Immerhin haben die USA Bedauern geauessert, und damit sind wir zufrieden.

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joG 22.05.2015, 05:14
3. Es ist immer so....

....dass Menschen im Krieg sterben. Sich darüber aufzuregen ist nicht sehr ehrlich. Wenn man die IS bekämpfen will, werden noch sehr viele Kinder sterben. Sollen die Amerikaner ihre Aktivitäten einstellen?
Übernehmen wir?
Zeigen wir ihnen, wie es geht?

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Kimmerier 22.05.2015, 05:55
4. Grenzen chirurgischer Kregsführung

Wer glaubte - durchaus von den Behauptungen der US-Steitkräfte bestärkt-, dass es eine "chirurgische" Kriegsführungen geben kann, bei der es zudem - anders als in der Medizin - zu keinen "Kunstfehlern" kommt, der muss sich wieder einmal eines besseren belehren lassen. Im Krieg müssen Entscheidungen zumeist sehr schnell und oft auch auf unzureichender Datenbasis getroffen werden - eine "zweite Chance" bekommt man meist nicht.
Gerade in den letzten Tagen, da von neuen Erfolgen des IS berichtet wird, lese ich oft die Frage, wo denn da die Amerikaner seien und warum sie nicht eingreifen würden. Und bei aller oft berechtigter Kritik an den US-Streitkräften dürfte sich auch mit den unvermeidlichen "Collateral-Schäden" begründen lassen, warum diese nicht immer und überall in Syrien und im Irak gegen den Islamischen Staat aus der Luft vorgehen. Nachrichten wie die im Artikel hier würde man dann noch viel öfter lesen.

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jannblank 22.05.2015, 06:19
5.

ob Pentagon oder IS, ob Russen oder Ukraine. Egal wo und egal welcher Krieg oder Konflikt auf der Welt. Was interessiert die Verantwortlichen da ein einzelnes Leben, auch nicht das eines Kindes. Wenn die sagen, dass es Ihnen leid tut, finde ich das einfach nur unglaublich zynisch.Das gleiche gilt uebrigends auch fuer die vorgespielte Empörung oder Trauer, wenn wieder hunderte Menschen, darunter natürlich auch viele Kinder im Mittelmeer verrecken. Sorry, ich habe bewusst das Wort verrecken genommen, denn nichts anderes ist es doch leider

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hevopi 22.05.2015, 06:22
6. Es ist wirklich schrecklich,

welche Folgen die IS-Kämpfe in Syrien haben. Jetzt die Kollateralschäden (die meisten werden wir nie erfahren), das Massakrieren von unschuldigen, friedliebenden Menschen, die Flucht als letzte Alternative und es ist kein Ende in Sicht. Es gibt nur eine Alternative: Der Geheimdienst muss die Anführer der Mörderbanden in Erfahrung bringen, die müssen entfernt werden. Vor allen Dingen müssen die jetzigen Profiteure der Völkerschlacht ermittelt werden, die Millardäre, die auf ihrer Yacht die Öl- und Waffengeschäfte steuern. Jeder Banker, der mit diesen Verbrechern Geschäfte macht, gehört ebenfalls beseitigt. Wenn man auf diesem Sektor (es geht doch immer nur um Kohle) erfolgreich ist, werden uns in Zukunft solche Schreckensmeldungen erspart bleiben.

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InhumanJellyfish 22.05.2015, 06:44
7. sowas passiert halt

wenn man mit Sprengkörpern in bewohnte Gebiete ballert. Nennt man in Fachkreisen auch Kollateralschäden. Traurig, aber kaum vermeidbar. Leider werden Unschuldige erst aufhören in kriegen zu sterben wenn es keine Kriege mehr gibt und die Menschheit aufhört sich gegenseitig Sprengmurmeln um die Ohren zu werfen.

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Spiegelleserin57 22.05.2015, 07:02
8. wen wundert das?

das wunde doch schon lange vermutet und auch teilweise schon bekannt.
Wer kann denn schon Zivilisten von Terroristen dort im eigenen Land unterscheiden. Es wird doch auf Menschen geschossen die man äußerlich mit Sicherheit nicht unterscheiden kann. Dass auch Kinder darunter fallen wundert mich nicht. Die Dunkelziffer wird wahrscheinlich noch viel höher sein.
Ob die Familien eine Entschädigung sehen bleibt die Frage!
Dann wundert man sich über die riesigen Flüchtlingsströme und tut sich sehr schwer diese aufzunehmen?
Darüber sollte mal in Regierungskreisen und EU-weit diskutiert werden! Einfach nur peinlich!

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fafnir 22.05.2015, 07:04
9. Das ist furchtbar,

aber nicht zu verhindern. Entweder der Westen, also die verteufelten Usa, stellen sich dem IS Terror in den Weg und fliegen wenigstens Luftangriffe oder der IS massakriert weiterhin...

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