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Kampf gegen Piraten: Schwerbewaffnete Söldner sollen deutsche Schiffe schützen

Somalische Seeräuber gefährden den Welthandel - die Bundesregierung arbeitet deshalb an einem neuen Konzept für den Schutz deutscher Schiffe: Einsätze privater Sicherheitsfirmen sollen erleichtert werden, auch mit schweren Waffen.

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joe sixpack 17.08.2011, 17:12
1. Schwerbewaffnete Söldner sollen deutsche Schiffe schützen

Zitat von sysop
Somalische Seeräuber gefährden den Welthandel - die Bundesregierung arbeitet deshalb an einem neuen Konzept für den Schutz deutscher Schiffe: Einsätze privater Sicherheitsfirmen sollen erleichtert werden, auch mit schweren Waffen.
Habt Ihr die Bundeswehr abgeschafft oder was?

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BardinoNino 17.08.2011, 17:16
2. Und schwupps...

Zitat von sysop
Somalische Seeräuber gefährden den Welthandel - die Bundesregierung arbeitet deshalb an einem neuen Konzept für den Schutz deutscher Schiffe: Einsätze privater Sicherheitsfirmen sollen erleichtert werden, auch mit schweren Waffen.
...sind Teile der Bundeswehr frei für kommende Aufgaben...im Inneren?

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HBRSS 17.08.2011, 17:16
3. Irre

Zitat von sysop
Somalische Seeräuber gefährden den Welthandel - die Bundesregierung arbeitet deshalb an einem neuen Konzept für den Schutz deutscher Schiffe: Einsätze privater Sicherheitsfirmen sollen erleichtert werden, auch mit schweren Waffen.
Das Gewaltmonopol privatisiert der Staat also auch noch. Das ist unverantwortlich und könnte auf kommende innerstaatliche Zustände hindeuten. Notfalls wird der Muckimann vom privaten Sicherheitsdienst (nicht übermäßig intelligent und mit 5,50 Euro/Stunde auch nicht sonderlich motiviert) für Ordnung im Block sorgen. Hilfe!

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leser_81 17.08.2011, 17:17
4. Diese Diskussion ....

ist schon längst überfällig !
Wir benötigen gut ausgebildete und gut Bewaffnete Männer an Bord dieser Schiffe !
Wenn die ersten Piratenboote incl. Besatzung auf den Meeresgrund geschickt werden, wird sich das schnell rum sprechen bei den Piraten.

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kellitom 17.08.2011, 17:20
5. Ein gefährlicher Irrweg

Private Sicherheitsfirmen sollen also mit schweren Waffen ausgestattet werden, um den Seeweg vor Somalias Küste zu schützen. Wohin das führt, zeigt das Auftreten privater US Sicherheitsfirmen in Afghanistan. Das ist ein Staat im Staate, ein gefährlicher Irrweg!

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shatreng 17.08.2011, 17:21
6. Privatisierung des Gewaltmonopols

Es geht weiter: die Privatisierung des staatlichen Gewaltmonopols. Was die Folgen sein können, sieht man an Black Water.
Als Staatsbürger bin ich verpflichtet meine Sicherheit in die Hände der staatlichen Exekutive zu übergeben. Wenn mich zukünftig private Sicherheitsfirmen und Türsteher beschützen sollen, dann nehm ich meine Sicherheit wohl lieber in meine eigenen Hände, statt diesen Firmen - geschweigedenn ihrer Auffassungen von Rechtsstaatlichkeit und Gewalteinsatz - zu vertrauen.
Wohin führt sowas auf Dauer? "Jeder Bürger muss das Recht haben eine Waffe zu besitzen. Er muss schließlich seinen Besitz verteidigen können." Wie unblutig so eine Entwicklung abläuft, kann man täglich in den USA bestaunen..

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pom_muc 17.08.2011, 17:23
7. .

Scheint so als hätten unsere Politiker nach ein paar Jahren angestrengten Denkens verstanden dass wir Geldtransporter durch unsere Strassen fahren lassen die für wenige hundertausende bis manchmal einige Millionen immer bewaffnete Fahrer an Bord haben.

Aber auf den Meeren wo man hunderte von Millionen auf einem Schiff hat und der nächste Polizist 5.000 km entfernt ist war ein bewaffneter Begleitschutz verboten und die Besatzung sollte sich mit Feuerwehrschläuchen und Wasser spritzen gegen Piraten erwehren. Was für ein Irrsinn!

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pom_muc 17.08.2011, 17:25
8. .

Zitat von joe sixpack
Habt Ihr die Bundeswehr abgeschafft oder was?
Was hat die Bundeswehr mit bewaffnetem Begleitschutz zu tun?

Soll die Bundeswehr in Zukunft auch die Begleitfahrer der Sicherheitstransporte stellen die die Aldi-Einnahmen bei der Bank abliefern?

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tijeras 17.08.2011, 17:26
9. Cash for Fish

Bloß nix gegen die Ursachen tun, lieber Soldaten schicken.

"Die einen bekommen Fisch im Überfluss, die anderen gehen leer aus: Weil die EU Millionen Euro an korrupte Staaten zahlt, dürfen europäische Trawler die Fanggründe vor der Küste Afrikas plündern. "Cash for Fish" heißt das fragwürdige Geschäft - für die Einheimischen bleibt fast nichts übrig."
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,712541,00.html

"Beispiel Senegal: Die Fischer müssen mit ihren Booten immer weiter raus fahren, um etwas zu fangen. Die EU-Schiffe drangen ..... "
http://www.dw-world.de/dw/article/0,,2509148,00.html

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