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Kampf gegen Populismus: Das neue Selbstbewusstsein der EU
DPA

Ist der Dreifach-Schock von Brexit, Türkei-Putschversuch und Trump-Wahl heilsam für Europa? Die EU zeigt erste Anzeichen einer Rückbesinnung auf ihre Werte - und den Willen, sie offensiv zu vertreten.

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Tom63 26.11.2016, 09:08
140. Das geht nur mit neuer Regierung

Alles ist möglich, aber nicht mit Union und SPD. Auch die anderen sind nicht wählbar. Wir müssen wieder nationalistischer denken und auf unsere Grenzen aufpassen.
Die Zustände in Deutschland sind sehr schlecht durch die vielen Europäischen Zuwanderer aus Osteuropa. (Rumänien/Bulgarien).
Diese Art von Menschen will sich nicht anpassen und denkt sie seien hier zu Hause und können tun und lassen was sie wollen. Hier muss ein Riegel vor geschoben werden und diese nicht anpassungsfähigen Menschen müssen auch abgeschoben werden können. Wer hier keinen Handlungsbedarf sieht, der müsse nur einmal nach Duisburg fahren. Ich bin mir sicher, dass die die dort gewesen sind danach anders denken werden.
Europa ist schon ok, aber ohne solche Staaten. Die wären besser in der russischen Föderation aufgehoben.

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MatthiasSchweiz 26.11.2016, 09:09
141.

Zitat von zeisig
Entschuldigung, aber das Gegenteil von Rückbesinnung wäre wohl eher angesagt. Die EU steht im Moment vor einem Scherbenhaufen, der doch genau auf diese Politik der letzten Jahre zurückzuführen ist. Ich möchte es am Beispiel Solidarität festmachen. Ich vermute, der Autor meint mit Werten, die es hochzuhalten gilt, unter anderem auch die Art von Solidarität, die wir vor nicht all zu langer Zeit Griechenland entgegengebracht haben. Getreu dem Motto "der Starke (also Deutschland) hilft dem Schächeren. Das ist aber genau das was ich nicht will. Die EU muß sich verändern. Nicht Rückbesinnung ist angesagt, neue Ziele müssen formuliert werden.
Deutschland hat Griechenland auch nur aus Eigennutz "geholfen". Von der "Hilfe" ist ja auch nicht viel in Griechenland angekommen. Abgesehen davon, dass Deutschland Griechenland völlig untaugliche Mittel zur Lösung der Krise aufgezwungen hat. Und dass Deutschland der grösste Profiteur der Eurokrise ist.

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kritischer-spiegelleser 26.11.2016, 09:13
142. Hat die EU Werte?

Demokratisch belegte sicher nicht! Vielleicht selbstbestimmte. Man sollte erst einmal mit der Demokratie anfangen. Und nicht groß in einem Gremium Beschlüsse fassen die das andere Gremium wieder für unverbindlich erklärt. Lachhaft, dass so eine Institution über so viel unseres Geldes verfügen daf.

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Tom63 26.11.2016, 09:21
143.

Zitat von heinzpeter0508
das sich in D oder der EU etwas ändert, mit den ewig Gestrigen an den control sticks der Macht. Für Änderung sind andere Kaliber erforderlich, neue Personen, kreativ, innovativ, mit machbaren Visionen und Mut, und nicht diese derzeitigen abgehalfterten Typen. Bisher ging doch fast ausschliesslich, - der Opa nach Europa - .Die derzeitige Politkaste ist doch nur noch Schrott und sollte schnellstens auf dem Misthaufen der Geschichte beerdigt werden.
Lasst uns neue Parteien gründen mit neuen Zielen, die die Armen nicht vergisst.

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Akkin 26.11.2016, 09:32
144. Komisch, dass es in der EU keine Aufruhr gegen die Sondersteuer bzg. der Energie gibt!

Warum wird Deutshcland nicht verklagt, dort kassiert man immerhin 50 % mehr für die kwh Strom, als in Frankreich.

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ach 26.11.2016, 09:42
145. Fakenews

Und was genau hat Merkels Wahlkampfthema 'Fakenews' zwischen den außenpolitischen Themen zu suchen?

Dafür fehlt TISA, was doch eher unter Selbstbewußtsein fällt, wenn man nach den TTIP-Verhandlungen wieder auf komplette Geheimhaltung setzt.

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die-metapha 26.11.2016, 09:55
146.

Zitat von interessierter Laie
Selbst wenn EU-Vorschriften gehasst werden: Sie sind nicht schlechter als nationale und es ist jeweils nur eine! Das allein reicht.
Ich fürchte, Sie haben mich da völlig falsch verstanden.
Ich habe weder etwas gegen EU Vorschriften, hasse diese auch nicht noch habe ich etwas gegen die EU insgesamt. Wahrscheinlich habe ich mich da zu undeutlich ausgedrückt.
Mein Post bezog sich auf den Vorwurf, die EU müsse ausnahmslos JEDEM NUTZEN und nicht schaden.
Der "Nutzen" wird nicht mehr wahrgenommen - es werden persönliche Nachteile herausgearbeitet und das gesamte System als solches in Frage gestellt.
Es ist wohl schon so, wie winterwoods schrieb.
Es ist mittlerweile eine gesellschaftliche Dekadenz, welche mehr und mehr um sich greift. Und das hat nichts mit einer EU oder einer Regierung zu tun - das ist Ausdruck einer egoistischen, fast schon autistischen Denk- und Lebensweise.

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einzigerwolpertinger 26.11.2016, 09:57
147. Die rechtsnationalen Parteien

Zitat von Franz Herren
Die rechtsnationalen Parteien, die sich derzeit in Europa formieren, stehen gegen unsere europäischen Werte und sind alles andere als Patrioten: Sie würden lieber heute als morgen Chaos und Bürgerkrieg sehen.
hätten es wesentlich schwerer, wenn 'unsere europäischen Werte' nicht dauernd zitiert, sondern auch gelebt würden. Und zu europäischen Werten zähle ich auch die von Merkel stets vergessenen: Ehrlichkeit und Vertragstreue.

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der_gärtner13 26.11.2016, 10:17
148. Viel Zustimmung, aber

Wir sind nicht produktiver als unsere Nachbarn und erzielen deswegen hohe Exportüberschüsse.

Der Unterschied liegt in der Lohnentwicklung, der Deutsche Arbeiter lebt unter seiner Produktivität und Deutsche Produkte sind billig!

Beispiel: Vor 15 Jahren kostete ein französischer Kompaktwagen 30% weniger als ein VW Golf. Heute 10%. Jetzt würden einige sagen "klar Frankreich.Die sind zu teuer die Streiker und work-life-balancer dadrüben." Nein, wir sind zu billig (durch die Lohnzurückhaltung merken wir es aus unserer Perspektive nur nicht).

Wir sind in 20 Jahren vom Hochlohnland zum Niedriglohnland geworden, die Exporte gehen dank Lohnzurückhaltung durch die Decke und der Binnenmarkt ist seit 15 Jahren flach.

Höhere Löhne in Deutschland würden viele Probleme in der EU lösen und allen gut tun außer unserem Geldadel, dessen Vermögen jährlich um 12-15% zulegt (5-10% reicht den Herren wohl nicht)


Aber das ist ja auch Populismus bei uns. Viele von denen, die jetzt in der AFD sind (aber auch viele Sympathisanten) und sich über das Bashing aufregen, haben doch vor 2 3 Jahren selber noch gebasht.

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menefregista 26.11.2016, 10:20
149. EU-Entwicklung und Wachstum

Zitat von five-oceans-buccaneer
Mit solchen Politikern, wie sie derzeit in Berlin, Paris, Rom und vorallem Brüssel agieren, ist futsch - so oder so. Eigentlich schade, wirtschaftlich hätten wir was zu bieten der Welt gegenüber aber mit Hampelmännern und -frauen und politischen Waschlappen ist nichts zu machen.
Wenn einige wenige "EU-Mitglieder" Wachstum und Entwicklung zu verzeichnen haben ( z.B. Rumänien hat das 2,5-fache an Wachstum des BSP innerhalb der letzen 10 Jahre erfahren, durch Billiglohn-Herstellung und 3 Millionen Auswanderer nach West-Europa, die ihr Geld in die Heimat senden ), dann ist es "Verdienst der weisen EU-Ratspräsidenten " . Wenn es z.b. in Italien seit 10 Jahren überhaupt KEIN Wirtschaftswachstum mehr gibt, 45 % Jugendarbeitslosigkeit und eine halbe Million Rumänische Billig-Lohn Jobber für 4 € / h im Land gibt, dann sind Italiener natürlich SELBST Schuld an der Misere.
Mit anderen Worten wird hier die EU-Wirtschaftspolitik und das neue "Selbstbewußtsein" so beschrieben, so wie man eben eine alte Oma als frisch geschminkte Jungfrau darstellen wollte.

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