Forum: Politik
Kampf gegen rechts: Ach, wär' mein Nachbar doch ein Nazi

Seit Dunja Hayali für ihre AfD-Interviews die "Goldene Kamera" gewann, gilt es als wichtigste Aufgabe des guten Journalisten, Haltung zu zeigen. Leider ist das im normalen Leben gar nicht so einfach.

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AnnaGramm 08.03.2016, 13:07
10.

Super Herr Fleischhauer,
ernstes Thema, vergnüglicher Artikel.
Gedanken, die mir auch schon durch den Kopf gegangen sind. Aber derart herrlich süffisant hätte ich das nie hingekriegt.

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teilzeitmutti 08.03.2016, 13:07
11. Och Herr Fleischhauer

die Orte in denen Sie Aufstehen und Haltung zeigen können, sind doch allgemein bekannt. Zur Not nehmen Sie einfach die, die es in den letzten 14 Tagen auf SPON geschafft haben.

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StefanieTolop 08.03.2016, 13:08
12. Wenn Sie sich...

...engagieren wollen, dann ist es eigentlich ganz einfach: seien Sie ein netter und anständiger Mensch. Begegnen Sie anderen mit Anstand und Respekt - und das ganz einfach im Alltag. Und zwar unabhängig davon, woher ihr Gegenüber kommt. Dann haben Sie bereits viel gegen Fremdenfeindlichkeit und gegen Hass getan. Nur eines sollten Sie nicht tun: sich wie Frau Hayali oder Frau Reschke zum Moralapostel aufschwingen und dabei andere verunglimpfen. Denn dann bedienen Sie sich der Methoden, die Sie zu bekämpfen vorgeben. Dann wären Sie in Ihrer Hetze keinen Deut besser als die Rechten. Wenn Sie gegen Fremdenfeindlichkeit aufstehen wollen, dann gehört dazu ein Sich-Einsetzen für Demokratie. Das kann z.B. bedeuten, dass Sie sich dafür stark machen, dass der Spiegel seine Foren wieder öffnet - und auch unangenehme Beiträge akzeptiert. Durch die Zensur missliebiger Meinungen verhält er sich zutiefst antidemokratisch. Unsere Demokratie hält kritische Meinungen aus!! Nur Mut!!!!

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maxmarius 08.03.2016, 13:09
14. Text etwas wirr?

"Vielleicht sollte man die Polizei von links ein wenig entlasten, dann müssten alle gegen rechts weniger Haltung zeigen"

Die Polizei ist überlastet weil sie zu viel mit den Linken zu tun hat?
Gerade in Sachsen könnte das Problem aber auch selbst gemacht sein.
Da fällt mir, nur zum Beispiel, die Sache mit dem Pfarrer aus Jena ein.

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japhet 08.03.2016, 13:10
15. Inflation der Worte

Warum wird immer gleich von "Hass" gesprochen und geschrieben? Ich mag eine bestimmte Automarke nicht - also "hasse" ich sie? Ich bin dafür, dass die Einwanderung begrenzt wird, also "hasse" ich Ausländer?
Sicherlich gibt es (auch) in Deutschland Menschen, welche Ausländern Gefühle entgegen bringen, welche man als Hass bezeichnen könnte. Aber die Mehrzahl der Gegner der Flüchtlingspolitik der Bundesregierung empfindet eben keinen Hass auf die Ausländer. Vielmehr bringt man oft sogar Verständnis für deren Streben nach einem besseren Leben auf - und das ist die Haupt-Motivation der meisten Migranten, nicht die Fassbomben Assads.
Vielleicht wäre schon viel geholfen, wenn auch unsere ehe links angehauchte Presse mit ihrer Wortwahl etwas zurückhaltender wäre. Dann käme möglichweise wieder eine Diskussion in Gange, welche einer Demokratie würdig wäre.

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lars.manhof 08.03.2016, 13:10
16. Die Folgen

Ich habe mich jetzt von allen Bekannten und Verwandten getrennt, die ich als zum Rechtsextremismus und Rassismus geneigt empfinde.
Jetzt bin ich alle meine ehemaligen Bekannten los.
So ganz wenige dieser 'Rasse' scheint es also doch nicht zu geben.
Aber kein Mitleid. Ich fühle mich gereinigt.

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f-rust 08.03.2016, 13:11
17. glänzend!

mit feiner Klinge die "Haltungs-Verfechter/innen" demaskiert.

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svigo 08.03.2016, 13:12
18.

als Bürger muss man sich ja verschaukelt vorkommen wenn man sieht wie manche Linke hofiert werden.
Da können sie in Leipzig ein Haus besetzen, Polizeieinsätze verursachen. Und werden anschließend zum Bürgermeister eingeladen der natürlich nicht wegen Hausfriedensbruch klagen will. Zum Danke gibts noch eine Geburtstag Torte und bei allem ganz vorn dabei die gute Frau Nagel von der Linken. Man stelle sich mal das ganze auf der rechten Seite vor.

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M. Thomas 08.03.2016, 13:13
19. Natürlich. Warum auch nicht.

Der Wohlstands- und Kulturjournalist hat da offensichtlich eine höchst gesunde, innere Haltung - ganz konsequent ausgerichtet nach dem hippen Lebensstil unserer Zeit: wenn ich was tun soll, dann hat man mir nach Hause zu liefern, was ich dazu brauche. Entweder findet dieser Journalist seine Themen mundgerecht, der eigenen, momentanen Laune genehm, hübsch verpackt und ohne Aufpreis mit allen Extras versehen, die den Pulitzer versprechen. Na klar.
Das ödet ja auch an, dorthin gehen zu sollen, wo es weh tun könnte wenn man über etwas schreiben will, was weh tun könnte. In die Gegend eines Friseurs, der "nur Dauerwelle" kennt, kann man unmöglich einen Fuß setzen. Tja ... und wenn es in der eigenen, gebildeten und kultivierten, wohlverdienenden Nachbarschaft leider augenblicklich keine Nazis gibt, dann hat das Thema eben auszufallen. Es findet nicht statt.
Der Rest der gesamten Bevölkerung hält es schließlich genauso. Man ist fremdenfreundlich. Solange es bequem ist. Wird dies unbequem, muss man schweigen weil der aufkommende Ärger mit Rechtsgerichteten beim Konsum stört und womöglich auch noch dazu führen könnte, dass man einen Skat-Abend versäumt. Wo soll denn sowas hinführen. Wo hätte man in Deutschland sowas schon erlebt. Noch nicht einmal unter Hitler. Da schwieg das angeblich ach so menschenfreundliche Deutschland eisenhart, bis Millionen tot auf dem Felde und in den Gaskammern lagen, während halb Europa nichts als eine Trümmerwüste war. Ganz bestimmt gab es auch in den wüstesten Kriegstagen Skat-Abende, lustige Ausflüge, Kaffeekränzchen und Schützenfeste. Solange nicht die Muslime von damals, die Juden also, den Spaß und Appetit verdarben.

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