Forum: Politik
Kampf gegen rechts: Hater sind immer die anderen
Getty Images

Sind Deutsche "Kartoffeln"? Und das ganze Land eine "Dreckskultur"? Im Kampf gegen die drohende Machtergreifung der Faschisten ist keine These zu abwegig und kein Vergleich zu steil.

Seite 7 von 25
kurpi 26.10.2017, 18:54
60. Die Demokratie ist ..

nur so gut wie ihre dümmsten Bauern.
Es hört sich irrational an, aber ich denke wenn man die Bewegung nach Rechts stoppen will, braucht es eine Rationalisierung der Politik. Es braucht Politiker , die nicht Wahlkampf machen, indem sie die einfachen Emotionen des Volkes versuchen zu befrieden, sondern eine gezielte Steuerung durch Menschen, die an der Spitze stehen, weil sie wissen was sie tun und nicht, weil sie gute Verkäufer sind. Ich kann Churchill mehr und mehr verstehen ... es werden Dinge den Menschen schmackhaft gemacht, dessen Tragweite sie im
Zusammenspiel mit all den Faktoren - nicht verstehen können, andere Dinge entsprechen nur dem, was sie hören wollen..ja das ist utopisch, wenn man bedenkt, dass Menschen sagen :' Ich entscheide mich erst im Wahllokal'... dringend nötig.

Beitrag melden
portlana 26.10.2017, 18:55
61.

die opferrolle auch hier manchmal in den Kommentaren nervt aber auch.

also fast alle Parteien oder sogar alle sind gegen unkontrollierbaren Zuzug, es gibt auch keine partei, die sagt kontrolle muss nicht sein.

keiner von denen würde mit der aussage als rechts beschimpft.
(oh ja gibt es besimmt ausnahmen, die gibt es aber überall)

vielleicht liegt es doch eher an den begründungen u´nd wie man es sieht.
und welche behauptungen man dazu aufstellt, die einen dann doch vom rest absondert.

so Aussagen wie :

unkontrollierbarer Zugug von kriminellen
Millonen die monatlich kommen
etc.
alles attentäter etc..

ja sorry, da wird das ganz schnell zurück genommen oder behauptet man würde das ja gar nicht sagen (hm vielleicht sind auch manche wähler zu faul sich mal reden von so manahen afd treffen anzusehen , um den unterschied zu erkennen)

und dann sagt man, man dürfte ja niemals was dagegen sagen schon wäre man rechts.

vielleicht liegt es doch nur an der art und weise ? und an den "argumenten" ?

angefangen mit falsche darstellung der aktuellen situation als ob 2015 noch gestern war und merkel noch eine willkommenskanzlerin wäre (ich muss gerade schmunzeln)

Beitrag melden
Actionscript 26.10.2017, 18:55
62. Viele, die auswandern, in die USA oder woanders hin,

Zitat von de vriend
Wer in die USA auswandert und dort lebt und die amerikanische Staatsbürgerschaft erwirbt wird meist sagen"ich bin Amerikaner mit Herkunft X" Und in der Regel nicht sagen Ich bin X und ich pfeife auf die Amis. aber hier ist man, obwohl die 3 oder 4 Generation in D geboren noch X oder Y, das Herkunftsland kennt man vom Urlaub und das wars. Das trägt natürlich zur Liebe der Kartoffeln zu anderen Gewächsen bei. Frau Berg kennt sicher auch die einseitige Liebe zwischen D und CH, die D mögen die CH, aber die CH die D nicht sonderlich. Verständlich wenn man in der CH wohnt und recht häufig Hoch-D hört, da ist die Angst vor Überfremdung aus dem Nachbarland schon groß und etabliert sich in entsprechenden Gesetzen. Mein pers. Erlebnis: ein Mitbürger gleich welcher Nation meinte Scheiss-D und Scheiss-Kartoffeln. Ich habe ihm den Vorschlag gemacht, ihn persönlich zum Flughafen zu fahren und ihm auch ein one-way Ticket in sein Heimatland zu zahlen, aber merkwürdigerweise hat er das Angebot nicht angenommen
tun dies oft aus beruflichen Gründen und nicht, weil ihnen das Land so gut gefällt. Sehen sie diese Leute als Migranten an. Dort angekommen entdecken viele mit einmal, was das Land, in dem sie geboren und aufgewachsen sind, bedeutet. Viele Migranten in den USA sehen jetzt ihr Land von einem ganz anderen Blickpunkt aus. Deutschland gehört zu Europa, und man entdeckt die vielen Gemeinsamkeiten, die die Europäer haben und sich von den Amerikanern doch sehr unterscheiden. Das hat nichts mit Nationalismus oder Nationalgefühl zu tun. Das hat einfach damit zu tun, wo man sich am Wohlsten fühlt. Und viele, die auswandern, besonders, wenn sie schon älter waren, fühlen sich interessanterweise in dem Land am Wohlsten, in dem sie aufgewachsen sind. Das ist jedoch anders als das, was die Rechten propagieren. Denn die propagieren, dass die nationale Kultur "besser" oder überlegener ist. Das ist sie aber nicht. Sie ist nur anders. Und deshalb muss man gegen diese Leute entschieden vorgehen ohne Kartoffeln aufzugeben oder die deutsche-europäische Kultur als Dreckskultur zu bezeichnen.

Beitrag melden
fördeanwohner 26.10.2017, 18:58
63. -

Zitat von freidenker49
Sondern es sind diejenigen, die dem Islam kritisch gegenüberstehen, die einer unkontrollierten Immigration skeptisch entgegentreten oder die die Nullzinspolitik der EZB kritisieren und damit Europa. Auch wer die öffentlich-rechtlichen Medien reduzieren will, wird als rechts bezeichnet. Und natürlich auch jeder, der für den bundesweiten Volksentscheid ist. Obwohl das eigentlich auch ein Programmpunkt Der Linken ist.
Nein, das sehen Sie falsch. Das Problem ist, dass viele dieser Punkte sich auch bei der Gruppe Menschen wiederzufinden sind, die fremdenfeindlich sind und Menschen aufgrund ihrer Herkunft und/ode ihrer Religion als schlechter betrachten.
Jemand, der für Volksentscheide ist, aber zum Beispiel Muslime nicht aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit unter Generalverdacht stellt, wird garantiert nicht als rechts bezeichnet.

P.S.: Die allermeisten Menschen in unserem Land sind gegen UNkontrollierte Immigration. Es wäre auch ja weltfremd, das nicht zu sein, da bis auf wenige Ausnahmen wissen, dass das niemandem, also auch den Migranten, auf die Dauer helfen würde.

Beitrag melden
antandre 26.10.2017, 18:58
64.

Das kam ja schon oft vor, dass der Holzscheit im eigenen Auge nicht gesehen wurde (siehe geifernde "Feministinnen", die auf anderen Frauen rumhacken, weil die anderer Meinung sind).
Ich denke, wenn nicht begriffen wird, WARUM einer dies oder das wählt und welchen Beitrag die bisherige Politik dazu geleistet hat, dass dieser oder jener Stimmen bekommt, wird sich nichts ändern. Und dass Menschen, die man als Idioten und dergleichen bezeichnet, nicht zu einem Gespräch, das oft mehr eine einseitige Belehrung ist, bereit sind, könnte jeder Soziologe, Psychologe, Pädagoge erklären. Klar kann man nicht mit jedem verbohrten Menschen reden, der die politische Gesinnung benutzt, um sich seinen Frust aus dem Leib zu k***en. Aber bei denen ist es ja nur Zufall, auf welcher Seite sie sind, es geht darum, einen Feind zu haben, an dem man es auslassen kann, statt um Argumente. Die mit den Argumenten erkennt man daran, dass sie sich gerade nicht als Hater äußern.
Ich hab mir den Artikel der "taz" gerade durchgelesen. Sowas ist doch nicht links und trägt ein politisches Anliegen, es schadet letzterem nur. Es ist einfach niveaulos und mich wundert, dass diese Hasstirade in einer Online-Zeitung erscheint (na gut, es bringt Klicks und anscheinend heiligt der Zweck auch bei der "taz" die Mittel).
Die ganze Zeit wird diskutiert über Hass im Netz und wie man dem beikommen kann, und dann erscheint sowas weder Satirisches, auch nicht Provokantes im intelligenten Sinne bei der "taz"? Ich hatte von den taz-Kollegen, die man schonmal beim Presseclub hört, nicht den Eindruck, dass sie Kollegen, die solche niveaulosen Kolumnen schreiben, in ihrem Team akzeptabel finden. Ja, man kann vieles unter dem Deckmantel "soll Satire sein", "soll provozieren" oder "Kolumnen sind Meinungen" schreiben, aber es ist doch eine Frage des Niveaus, ob man das dann auch veröffentlicht als Zeitung.

Beitrag melden
spassfactor 26.10.2017, 19:00
65. Kampf gegen rechts

Mal wieder guter abgewogener Beitrag, Herr Fleischhauer! Das Beste ist ohne Frage der letzte Absatz mit den beiden Schlusssätzen: "Freiheit der Meinung und der Rede ist gar keine so schlechte Utopie, wäre meine Antwort. Sie setzt allerdings voraus, dass man sich an das hält, was man für andere fordert."

Beitrag melden
Darwins Affe 26.10.2017, 19:02
66. (Neo)liberal?

Zitat von fpa
Klar, die Quellen sind genannt und auch verlinkt. Aber wer macht sich schon die Mühe, diesen Links nachzugehen? Sybille Berg beschließt in der Tat ihre Kolumne mit dem Satz "Die Zeit des Redens ist vorbei. Es geht um die Rettung der Menschlichkeit". Nur hat dieser Satz keineswegs jene Bedeutung, die Herr Fleischauer ihm hier in seiner Kolumne als erzähltes quasi Zitat gibt: "Während die Linken ihre Zeit mit Reden vertändeln würden, bereiteten die Faschisten die nächste Machtübernahme vor." Frau Berg hat in ihrer Kolumne explizit und ausführlich beschrieben, was sie unter diesem verkürzenden Satz am Ende ihrer Kolumne versteht: "Die Zeit des Redens ist vorbei. Das ist so unendlich öde. Diese rückwärtsgewandten Links-rechts-Schlachten, es hält von dem ab, was wirklich wichtig wäre - der Kampf gegen die sich selber fressende neoliberale Aushöhlung der Menschlichkeit." Und damit hat sie zu 100% Recht. Und bei Herrn Fleischauer frage ich mich: Nicht richtig gelesen? Oder absichtlich eine Verknüpfung ihrer völlig getrennten (vielleicht - um wachzurütteln - etwas überzogenen) Thesen "Faschisten bereiten die Machtübernahme vor", "Reden, im Sinne von keiner Einigkeit der Faschisten-Gegner", sowie "Notwendiger Kampf gegen die neoliberale Aushöhlung der Menschlichkeit." Letzteres würde ich als Demagogie bezeichnen.
1) Mit dem Schlagwort »Notwendiger Kampf gegen die neoliberale Aushöhlung der Menschlichkeit« sind Sie ganz bei Marine Le Pen angekommen. Statt dem dümmlichen neoliberal, sagen Sie doch ehrlicherweise liberal.
2) Die Planwirtschaftler können es wohl immer noch nicht verwinden, dass ihre Wirtschaftsform (einschliesslich konsekutiver Diktatur) schmählich versagt hat.
3) Nebenbei: Es waren die kapitalistischen Länder, die dem Faschismus den Krieg erklärten, während die Kommunisten zusammen mit eurem Führer Polen aufteilten (Ribbentrop-Molotow-Pakt) und damit WK II auslösten.

Beitrag melden
achso...machtsinn 26.10.2017, 19:03
67. Falsch

...rechts ist der, der die Gemeinschaft seines Volkes über anderen Völkern sieht. Das beinhaltet, dass Menschen manche grundlegende Rechte nicht zustehen,weil sie nicht Teil der Volksgemeinschaft sind. Genau so denken unglaublich viele Menschen und sind dann ganz erstaunt darüber,dass sie als rechts eingeordnet werden. Man kann sich gern über die Flüchtlingspolitik streiten,jedoch ohne Menschenrechte in Frage zu stellen.AfD und Co tun aber genau das:Sie stellen ganz grundlegende Rechte,die jeder Mensch hat auf den Prüfstand und fragen "muss das denn sein?".
Ja das muss sein! Und das sage ich ohne links,rechts,oben oder unten zu sein.Das gebietet die Vernunft.

Beitrag melden
Das Pferd 26.10.2017, 19:04
68.

Zitat von biesi61
Wir erleben einen brutalen Aufstand von ganz rechts außen. Nazis fühlen sich plötzlich wieder als anerkannter Teil der Gesellschaft. Ihre vor kurzem noch geächteten Schläger bekommen immer öfter Beifall aus der Mitte der Gesellschaft. Neurechte greifen immer tiefer in die bisher unbeachtet in der Ecke herumstehende Kiste mit der Lingua Tertii Imperii. .......................
Als ich bitte Sie. Die LTI mit Ihren speziellen ärmlichen Ausdrucksformen hat doch heutzutage mehr mit linker Sprache zu tun. Schon in der DDR haben wir uns als Jugendliche das Klemperer-Buch gekauft, weniger aus historischem Interesse, als weil die ganzen beschriebenen sprachlichen Erscheinungen (Substantivismus, Bedeutungsverschiebung, intellektuell als Schimpfwort etc.pp) in der offiziellen sozialistischen (ja, ja, war noch nicht der Richtige, ich weis schon...) Sprache sich wiederfanden. Hatten sie (oder Sie?) merkwürdigerweise nie verboten, war wohl der Kinderglaube an den eigenen Antifaschismus.

Aufstand von rechts ist doch arg übertrieben. Ein paar Idioten, den Pluralismus zu kompliziert ist, laufen jetzt Höcke nach statt Wagenknecht. Ich sehen nicht viel, was sich geändert hat.

Beitrag melden
Onkel Drops 26.10.2017, 19:08
69. antifa lachhaft...

dort eiern ebensolche Krawall Liebhaber wie bei den rechten. habe von beiden Seiten mehrmals Schläge kassiert. manchmal im Zeitraum einer Stunde. wenn Faschisten mich als Skin mit erhobenem Arm grüßen und dann erst den Trojan Helm Aufnäher erkennen. wenn man dann leicht blutend der Antifa begegnet ( denken,reden, begreifen ist Mangelware!!!) die einen dann nochmal was geben. darf man sich nicht wundern wen der Polizist der als letztes kommt noch sagt: selbst schuld als Skinhead !?! damit sind die Grenzen bei mir gesetzt: antifa und faschos ( dumm ,doof und an keine Farbe gebunden) sind der gleiche Haufen Hundekot nur anders lackiert. Polizei bei fraglichen klugen Sprüchen ( Dienst Nummer, Name plus Beschwerde). man kann abends nicht mal in Ruhe von Kneipe zu Kneipe ziehen ohne das wer stänkert! aber wen Betrunkene prügeln sind sie froh das wer da ist der die raus schickt, komische Welt!?! mein Fehler ist es Mensch zu sein und zu bleiben. na dann kann ich wohl schlecht in die Politik... seid wann gibts in Berlin linke Malocher in der Regierung, Frauenquote is wichtig nicht Bürgernähe. Diäten kennen ich nur wenn der Lohn zu spät kommt , vielleicht zu viel Grundwissen das stört nur beim abnicken...

Beitrag melden
Seite 7 von 25
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!