Forum: Politik
Kampf gegen Schwarzgeld: SPD will Steuerpakt mit der Schweiz kippen
dapd

Das Steuerabkommen zwischen Deutschland und der Schweiz wurde nachgebessert. Doch die Opposition bleibt hart. SPD und Grüne wollen die Vereinbarung im Bundesrat ablehnen. Die Regierung setzt auf die Einsicht der Länder - nach den Wahlkämpfen.

Seite 1 von 28
pepito_sbazzeguti 05.04.2012, 18:39
1. Siggi Pop

"Wenn die Schweiz nicht bereit ist, das zu unterbinden, sehe ich keine Chance, dass wir das unterschreiben", sagte Gabriel."

Klasse Siggi, wäre aber auch schön, wenn von Dir zur Abwechslung mal etwas Konstruktives käme.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
limauniform 05.04.2012, 18:43
2. Einsicht bei SPD und Grünen?

Zitat von sysop
Das Steuerabkommen zwischen Deutschland und der Schweiz wurde nachgebessert. Doch die Opposition bleibt hart. SPD und Grüne wollen die Vereinbarung im Bundesrat ablehnen. Die Regierung setzt auf die Einsicht der Länder - nach den Wahlkämpfen.
Der SPD-Finanzminister Steinbrück hat statt eines Abkommens mit der Schweiz lieber mit der Kavallerie gedroht, um das leidige Thema Steuerhinterziehung zu lösen. Mit den bekannten Folgen: keine Lösung, aber der deutsche Ruf war einmal wieder ruiniert.
Wie man bei so viel Versagen eine solche Lippe riskieren kann, wie dies gegenwärtig die Herren Gabriel und Trittin tun, lässt nur einen Schluss zu: Einsicht, die ja Reflektion voraussetzt, ist von Rot und Grün bestimmt nicht zu erwarten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Ingmar E. 05.04.2012, 18:48
3.

Steuerstreit: Schweiz lockert für die USA das Bankgeheimnis - International - Politik - Handelsblatt

So sieht das aus, wenn man mit der Schweiz richtig umgeht. Ich verstehe nicht, warum unsere Politiker nicht genau das Gleiche raushandeln/erzwingen, und sich so abspeisen lassen. Irgendwie bleibt da der Verdacht, dass der Bock zum Gärtner gemacht wird und die CDU/FDP-Anhänger selbst von diesem dreckigen Deal profitieren.

Die Schweizer haben unseren Behörden gegenüber die Konten unserer Bürger offenzulegen, genauso wie sie es den USA gegenüber machen.

Über Schweizer Bürger wollen wir gar nichts wissen, deren Recht aufs Bankgeheimnis wird nicht berührt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Ingmar E. 05.04.2012, 18:51
4.

Zitat von limauniform
Der SPD-Finanzminister Steinbrück hat statt eines Abkommens mit der Schweiz lieber mit der Kavallerie gedroht, um das leidige Thema Steuerhinterziehung zu lösen. Mit den bekannten Folgen:
Erst als die USA die Kavallerie wirklich holten, und jetzt wo Schweizer Großbanken unter Anlage stehen, geht die Schweiz auf die USA zu, und wird die Daten von US-Konten offenlegen.

Und wir sollen uns mit Peanuts abspeisen lassen? Die Schwarzgeldpartei CDU wird damit nicht durchkommen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Nonvaio01 05.04.2012, 18:53
5. sehr gut

Zitat von sysop
Das Steuerabkommen zwischen Deutschland und der Schweiz wurde nachgebessert. Doch die Opposition bleibt hart. SPD und Grüne wollen die Vereinbarung im Bundesrat ablehnen. Die Regierung setzt auf die Einsicht der Länder - nach den Wahlkämpfen.
die Schweiz muss hard bleiben, denn die sind nicht in der EU, die muessen sich nicht dem Diktat der Deutschen Gans und dem Franzoesischen Gockel beugen.

Ein souveraener Staat hat seine Gesetzte und wenn die gebrochen werden dann ist das eben so das jemand verklagt wird. Wir leben in einer materalistischen Kapitalistichen Welt die von Geld bestimmt wird, da kann man sich nicht beschweren das solidaritaet fehlt.

Solidaritaet wurde mit H4 und dem absichtlichen zweiteilen der Bevoelkerung abgeschaft. Da kann man sich nun nicht hinstellen und sagen das es unfair ist wenn einige das Geld ausser Land schaffen. das ist Kapitalismus vom feinsten.

Ich habe uebrigends kein Geld in der Schweiz...leider

Beitrag melden Antworten / Zitieren
thammbe 05.04.2012, 18:53
6. Das Nachgeben der Schweiz....

Zitat von sysop
Das Steuerabkommen zwischen Deutschland und der Schweiz wurde nachgebessert. Doch die Opposition bleibt hart. SPD und Grüne wollen die Vereinbarung im Bundesrat ablehnen. Die Regierung setzt auf die Einsicht der Länder - nach den Wahlkämpfen.
.... zeigt doch überdeutlich, dass im Gegensatz zu den USA die Schweiz von Deutschland bisher mit Glacéhandschuhen angefasst worden ist und dass aus einer Verhandlungsposition der Stärke noch viel mehr hätte erreicht werden können, wenn man es nur gewollt hätte.
Statt klarer Auslieferung von Daten der Steuerflüchtlinge an deutsche Steuerbehörden, wie im Fall der US-Behörden, nun ein windelweicher Kompromiss mit nur leicht erhöhtem Zinssatz und weiterer Gewährleistung von Anonymität, die sich jeder Kontrolle der tatsächlich hinterzogenen Beträge entzieht. Die Einladung im Schutz dieser Anonymität weiter Steuer zu hinterziehen besteht also weiter und ist ein Schlag ins Gesicht ehrlicher deutscher Steuerzahler. Man wird den Verdacht nicht los, dass die derzeitige schwarz-gelbe Regierungskoalition ihre vermögenden Klientel damit weiter decken will.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
achim-bonn 05.04.2012, 19:08
7.

Zitat von limauniform
Der SPD-Finanzminister Steinbrück hat statt eines Abkommens mit der Schweiz lieber mit der Kavallerie gedroht, um das leidige Thema Steuerhinterziehung zu lösen. Mit den bekannten Folgen: keine Lösung, aber der deutsche Ruf war einmal wieder ruiniert. Wie man bei so viel Versagen eine solche Lippe riskieren kann, wie dies gegenwärtig die Herren Gabriel und Trittin tun, lässt nur einen Schluss zu: Einsicht, die ja Reflektion voraussetzt, ist von Rot und Grün bestimmt nicht zu erwarten.
Ist eh alles nur Wahlkampfgetöse. SPD und Grüne sehen ihre Felle wegschwimmen in NRW, weil hier die Piraten wahrscheinlich zweistellig in den Landtag einziehen werden. Ein quasi schon Nicht-mehr-Finanzminister lehnt sich besonders aus dem Fenster, damit er wenigstens noch einen Listenplatz für die Oppositionsbank bekommt. ;-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
limauniform 05.04.2012, 19:17
8. Der Spatz in der Hand....

Zitat von Ingmar E.
Erst als die USA die Kavallerie wirklich holten, und jetzt wo Schweizer Großbanken unter Anlage stehen, geht die Schweiz auf die USA zu, und wird die Daten von US-Konten offenlegen. Und wir sollen uns mit Peanuts abspeisen lassen? Die Schwarzgeldpartei CDU wird damit nicht durchkommen.
....ist mir jedenfalls lieber als die Taube auf dem Dach! Oder anders: das Verhandlungs-Ergebnis vom spenden-vergesslichen Schäuble ist immer noch besser, als die sträflichen Unterlassungen von Eichel und Steinbrück.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
u.loose 05.04.2012, 19:18
9. Niedlich...

Zitat von sysop
Das Steuerabkommen zwischen Deutschland und der Schweiz wurde nachgebessert. Doch die Opposition bleibt hart. SPD und Grüne wollen die Vereinbarung im Bundesrat ablehnen. Die Regierung setzt auf die Einsicht der Länder - nach den Wahlkämpfen.
Die Forderungen dürften allerdings bei eine Ablehnung durch die Länder erst Recht dazu führen, dass sich das erhoffte Geld auf Wanderschaft begibt...

Pragmatisch betrachtet, wie seinerzeit bei Steinbrück "Lieber 25% von X, als Nix", sollte man dem Abkommen schnellstens zustimmen. Bei einem Nein dürfte daraus dann ein "Lieber nix, als 41%" werden.

Ist aber bei Linken und GrünInnen üblich - lieber dem Dogma gehuldigt, als pragmatisch an die Sache ran zu gehen.


Ulrich

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 28