Forum: Politik
Kampf gegen Separatisten: Ukrainische Armee rückt auf Donezk vor
AFP

Die ukrainische Armee zieht den Ring um Donezk immer enger - schwere Kämpfe werden aus dem Umland der von den Separatisten besetzten Millionenstadt gemeldet. Für die Zivilisten wurden nach Medienberichten Fluchtkorridore eingerichtet.

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kook1979 05.08.2014, 10:37
10.

Wenn die ukrainische Armee, wie uns unsere Medien immer wieder versichern, gegen russische Soldaten kämpft, warum suchen ukrainische Soldaten dann bei der russischen Armee Zuflucht? Und warum ist die russische Armee so dumm und schickt die Hälfte von ihnen wieder in die Ukraine? Sie muss doch davon ausgehen, diesen 180 Männern spätestens übermorgen wieder gegenüber zu stehen.

Kann mir das jemand erklären?

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Spartakus 05.08.2014, 10:38
11. Wer lesen kann, hat einen Vorteil...

Zitat von Stichpunkt
Wunderliches Russland: Die Soldaten können anscheinend nicht zurück in die Ukraine. Die Durchlässigkeit der Russischen Grenze scheint sehr selektiv zu sein.
Man soll den Artikel genau lesen, bevor man den kommentiert. Die 180 Man, die das Risiko eingehen, in der Ukraine als Überläufer vor Militärgericht gestellt zu werden, wurden nach Hause geschickt. Im Gegenzug behindert oder verhaftet die Ukraine russische Reporter, foltert sie oder hält in Haft!

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Oetzmann 05.08.2014, 10:39
12. Doppelstandards

Zitat von Artikel
Kiew bezeichnete die Überschreitung der Grenze als "taktisches Manöver"
Soso... das übertreten der Grenze ist also als "taktisches Manöver" erlaubt?? Das schießen auf russische Seite auch? Na, wenn das mal keine Doppelstandards sind...

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Webster2711 05.08.2014, 10:43
13.

Zitat von sysop
Die ukrainische Armee zieht den Ring um Donezk immer enger - schwere Kämpfe werden aus dem Umland der von den Separatisten besetzten Millionenstadt gemeldet. Für die Zivilisten wurden nach Medienberichten Fluchtkorridore eingerichtet.
Die Überschrift kommt mir bekannt vor. Der Ring wird laut Medien schon länger zu gezogen.
Die wirklich wichtige Meldung kommt am Ende so nebenbei.
Über 400 ukrainische Soldaten sind nach Russland übergelaufen.
Davon sind 311 in Russland geblieben und über 100 wollten zurück.
Bemerkenswert ist, dass dieser Vorfall schon ein paar Tage zurück liegt und es die deutschen Medien weitestgehend verschwiegen haben.
Gestern war es in Tagesschau online zu lesen. Allerdings in den aktuellen Fernsehnachrichten war es keine Silbe wert.
Ist ja auch peinlich berichten zu müssen , nach all der Bashingschlammschlacht gegen Russland, dass die Soldaten verpflegt wurden, duschen durften und wer wollte die Heimreise in die Ukraine antreten konnte. Die Busse dafür wurden auch bereit gestellt.
Und egal welche Version des Überlaufens stimmt( ukrainische oder russische) es wirft ein katastrophales Bild auf die Machthaber in Kiew und somit auch auf die Kriegstreiber in Übersee und Westeuropa. Und die so freien Medien , welche gerne wichtige Dinge unterschlagen, haben daran auch ihren Anteil.

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Saor 05.08.2014, 10:46
14. Es ist nicht überaschend

Es ist nicht überaschend wenn die von "Säuberungen" sprechen. Mann muss sich nur informieren. Der Bataillon Asov besteht ausschließlich aus mitglieder der VK Gruppe Misantropic Division, diese gehört zum Rechten Sektor. einfach Misantropic Division googleln und die Bilder über sich ergehen lassen.

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icetiger91 05.08.2014, 10:52
15.

[QUOTE=balduinbandwurm;16320278]Da spricht der Kommandant eines ukrainischen Freikorps von "Säuberungen" und das wird hier Kommentarlos übernommen. - Sehr traurig.[/QUOTE

Finde ich richtig das der Spiegel es so schreibt. Jetzt sollte man darüber nachdenken WER dort kämpft!

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det70 05.08.2014, 10:53
16.

@5 Eutighofer

Die ukrainischen Soldaten sind aus dem Kessel geflohen nach Russland. Derzeit ist dieser in 3 Teile gespalten worden. Die armen Hunde wurden dort von Kiew nicht versorgt und sich vollkommen selbst überlassen. Der Versuch Kiews, daraus ein Heldenepos zu spinnen ist lächerlich. Eher dürfte sich der Abmarsch gen Rußland demnächst noch verstärken.

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porkypork 05.08.2014, 10:57
17.

Laut Kiew also ein taktischer Rückzug ins Reich des Bösen. Nun gut.
Laut dem "Standard" hat die Kiewer Militärführung inzwischen den "Sieg" auf den Winter verschoben: http://derstandard.at/2000003979511/Ukrainische-Armee-verschiebt-den-Sieg-auf-Winter
Und in Kiew gibt es bis vorauss. Oktober kein warmes Wasser mehr.

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olicrom 05.08.2014, 11:02
18. Sie haben das nicht richtig verstanden!

Zitat von balduinbandwurm
Da spricht der Kommandant eines ukrainischen Freikorps von "Säuberungen" und das wird hier Kommentarlos übernommen. - Sehr traurig.
Der Kommandant spricht von "Säuberungen". Das wird als Fakt vermeldet, und durch die An- und Abführungszeichen als solches gekennzeichnet und die Quelle der Äußerung ist auch bezeichnet. Der "Artikel" ist insgesamt eine Meldung des Zustands und der Situation vor Ort, ganz deutlich keine Kolumne oder Kommentar. Eine Stellungnahme, wie Sie sie fordern, hat da nichts zu suchen und wäre aus journalistischer Sicht sogar Kontraproduktiv.

Es ist ja immer wunderbar, über die Medien her zu ziehen. Aber manchmal muss man den Spieß auch umdrehen. Wenn das Publikum einfach nicht mehr lesen und verstehen kann, wird es auch immer schwerer, zu schreiben.
Sehr traurig.

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Immanuel_Goldstein 05.08.2014, 11:05
19.

Zitat von icetiger91
Finde ich richtig das der Spiegel es so schreibt. Jetzt sollte man darüber nachdenken WER dort kämpft!
Dort kämpft die ukrainische Armee gegen Terroristen und säubert die Gegend von illegalen Kämpfern. Man kann nur hoffen, dass es gelingt und die Terroristen abziehen oder entwaffnet werden, damit endlich wieder Frieden einkehrt.

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