Forum: Politik
Kampf gegen Terror: Papst fordert Gespräche mit "Islamischem Staat"
Getty Images

Der IS schockiert die Welt mit Gräueltaten, Papst Franziskus sagt dennoch: "Man darf nie die Tür verschließen." Kritik übt er an "Staatsterrorismus, der vorgibt, gegen Terrorismus vorzugehen".

Seite 2 von 5
andi442 25.11.2014, 21:16
10. Gute Rede

Mir hat die Rede des Papstes sehr gut gefallen. Viele wichtige Themen der heutigen Zeit wurden angesprochen. So vor allem auch die Entmenschlichung durch den heutigen Kapitalismus als meiner Meinung nach wichtigstes und am längsten angesprochenes Thema.

Die westliche Welt macht momentan den gleichen Fehler wie der Kommunismus und viele andere totalitäre Systeme. Alle natürlichen menschlichen Werte und Normen werden im Zweifel zugunsten einer Ideologie geopfert.

Die Stärke der erfolgreichen westeuropäischen Gesellschaften lag aber (auch dank des Christentums) immer darin den Mensch in den Mittelpunkt zu stellen und nicht ein System.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jamguy 25.11.2014, 21:20
11. Taliban,Boko Haran,IS

Wie sollen die Gespräche aussehen?Der einzigste Dialog kann nur darin liegen wie man einen menschenverachtenden Gottestaat errichtet und was Sie schon vor dem Gottestaat machen is die Menschen zu terrorisieren und abzuschlachten um zumindest die vorab die geplante Gesetzgebung dieser Gottesstaaten auszuleben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Pfaffenwinkel 25.11.2014, 21:31
12. Ein neuer Denkansatz

Warum nicht mit dem IS reden? Beenden kann man Gespräche ja jederzeit.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spysong 25.11.2014, 21:49
13. Falsch verstanden...

Zitat von gunpot
Sonst gefällt mir der Papst ja, aber hier geht seine christliches Verständnis zu weit. Mit dem IS dieser Mörderbande kann man nicht reden und nicht nur der Westen, sondern die gemäßigten arabischen Staaten haben ihm den bedingungslosen Kampf angesagt. Ich empfehle dem Papst hinsichtlich des IS, sich mal für die als Frau in der arabischen Welt sehr mutige Rede der jordanischen Königin zu konsultieren.
Ich glaube eher was damit gemeint wurde ist die Hintergründe zu vertehen wie sich Menschen dieser Organisation anschliessen konnten, wie die Ideologie zustande gekommen ist, wie es sein kann das soviel Unterstützung weltweit kommen und das diese Leute hinterfragt werden woher ihr Hass und ihre Ideen kommen.

Am Ende ist es doch wie immer auch ein Krieg der Herzen und Köpfe - noch soviele Bomben und Soldaten und Kugeln werden die Ideologie und den Hass nicht ausschlöschen können aus den Menschen die dort dann da (über-)leben sondern es wird nur wieder eine andere Terrororganisation sprießen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
quoveritas? 25.11.2014, 21:51
14. Der Pabst hat auch von

Europa ist eine Zusammenführung von "Diversita´" unterschiedliche Arten von Kulturen und Leben , diese sollen nicht durch ständige "alles Gleichmacherei " diese " diversita´" vernichtet werden .
Er hat auch von einer Europa wo der Mensch mit allen seine Fähigkeiten an erster Stelle steht , der Mensch und nicht die Korporationen die oft brauchen der Mensch um ans Ziel zu kommen .
In einer Zeit wo das Verteufeln von Menschen so leicht geworden ist , in einer Zeit wo der Hass gegen andere Menschen überdeckt alles was diese Menschen positiv in sich tragen , in so eine Zeit so eine Rede sollte als ein Geschenk des Himmels betrachtet werden

Beitrag melden Antworten / Zitieren
thoaka 25.11.2014, 21:52
15. Gespräche ???

Gespräche mit diesen Leuten bedeuten doch gleichzeitig, das ich sie anerkenne.
Gespräche mit einer Gruppe, die für mich nicht existent ist, kann ich nicht führen.
Vielleicht fehlt mir hier ein Teil von Information, aber so etwas Verdrehtes habe ich schon lange nicht mehr gehört.
Mit diesen Leuten ist nicht zu sprechen.
Sie sprechen die Sprache der Gewalt und es ist immer das Beste mit Leuten in ihrer Landessprache zu kommunizieren.
Man kann hier gar nicht hart genug zuschlagen und die Situation in Deutschland aufmerksamst zu beobachten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
taliesinwest 25.11.2014, 22:34
16. Das ist einfach zu simpel

Seine Kritik gegen " Staatsterrorismus, der vorgibt gegen Terrorismus vorzugehen" mag richtig sein. Ehrlicher
wäre es fast noch, wenn er sogenannte ehemalige imperialistische Länder wie UK,USA,Frankreich, Türkei, Spanien meinetwegen auch Deutschland und Rußland oder sogar den Vatikan selbst in diese Kritik einbezogen hätte.

Wer hat denn die Grenzen im Nahen Ost und auch in Afrika willkürlich gezogen...ehemalige Kolonialländer.

Das ändert aber nun einmal nichts daran, dass man es
nun mit einer Riesenhorde durchgeknallter und intoleranter Mörderbanden zu tun hat, die sich selbst als Staat bezeichnen und damit quasi Staatsterroristen
in purester Form sind. Tut mir leid, aber diese Verbrecher würden Gespräche nur ausnutzen. Das ist einfach zu naiv.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ichsagemal 25.11.2014, 22:58
17.

... Franziskus könnte aus unserer Sicht sicherlich ein guter Mediator sein. IS wird diesen Weg aber wohl nicht mitgehen können.
Ad hoc fiele mir aber auch keine von allen akzeptiere Persönlichkeit ein.Somit scheint eine Lösung nicht in Sicht

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ozoli 25.11.2014, 23:06
18. Warum

holt das Europäische Parlament die Meinung eines religiösen Oberhaupts ein? Religion sollte bei politischen Entscheidungen aussen vorstehen. Die EU geht hier einen falschen Weg.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bürgerchen 25.11.2014, 23:10
19. Die Alternative

Für diese Geisteshaltung gab es schon mal einen Friedensnobelpreis. Man nannte das "Wandel durch Annäherung".
Man sollte das immer wieder versuchen, ob beim Nachbarschaftsstreit, bei Putin oder dem IS.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 5