Forum: Politik
Kampf um den Brexit: May rechtfertigt überparteiliche Gespräche
DPA

Die Gespräche zwischen Premierministerin May und Labour-Chef Corbyn über den Brexit werden in beiden Lagern kritisiert. Jetzt warnte May: Es bestehe die Gefahr, dass "uns der Brexit durch die Finger flutscht".

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Thomas Schröter 07.04.2019, 20:09
20. Sind ja erst 3 Jahre

Zitat von 1848
Ja , die Verhandlungen von GB mit allen Staaten dieser Welt gehen erst dann richtig los..... haben Sie das verstanden.... diese tolle Position, in der das größte EX-EX- EX-Empire steckt .???? !!!
was sind schon 3 Jahre Warten auf Verhandlung mit Blick auf die 1000jährige Geschichte GB'S oder gar auf die menschliche Evolution?
Ein Augenblinzeln mehr nicht.
Weiter 50 Jahre bis sich die Lage einigermaßen beruhigt hat sind da locker zu verschmerzen.

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Schartin Mulz 07.04.2019, 20:11
21. Wenn die Briten

Zitat von Bell412
Dass die Briten wieder irgend jemanden ins EU Parlament entsenden. Keine Teilnahme der Briten an der Europa-Wahl! Sie wollen gehen, also sollen sie gehen! Sonst holen wir uns freiwillig die Pest ins Haus, siehe Statement von Rees-Mogg (https://www.welt.de/politik/ausland/article191467125/Brexit-Verlaengerung-Roth-fassungslos-ueber-Aeusserungen-von-Rees-Mogg.html). Oder wer will Farage weiterhin in Brüssel sehen? So doof kann nicht einmal die EU sein. Obwohl.. wir haben auch schon genügend korrupte Länder aufgrund falscher Informationen in die EU "eingemeindet"..
zum Zeitpunkt der Wahl noch EU-Mitglied sind, werden sie selbstverständlich an der Wahl teilnehmen dürfen.
Was ändert sich denn durch die Wahl? Die Briten sind aktuell auch Mitglied des EU-Parlaments. Und würden es nach der Wahl auch sein. Was ändert sich denn? Und wenn man den Kommentaren der letzten Monate hier Glauben schenken kann, war die Brexit-Entscheidung doch nur ein Versehen, das durch ein zweites Referendum mal eben aus der Welt geschafft werden könnte. Das würde doch bedeuten, dass die Briten jetzt nur noch überzeugte EU-Anhänger nach Brüssel entsenden würden.

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Skakesbier 07.04.2019, 20:16
22. Gemengelage, Teil II:

1) Farage und Co rühren unter brexit party_uk schon mächtig die Trommel für einen 'hard brexit', falls es zu einem 2. Referendum oder gar Neuwahlen kommen sollte.
2) Die Masse der Tories ist sowohl gegen ein 2. Refrendum als auch gegen Neuwahlen.
3) Labour hättte eigentlich ganz gut mit Common Market 2.0 bzw. Norway Plus/Minus leben können, der Chef will jedoch auf Teufel komm' 'raus PM werden.
4) Das Parlament hat sich schon dezidiert gegen einen No-deal-Brexit ausgesprochen.
5) Bei den Tories dürften 60-100 MoP's gegen alles stimmen, was nicht den 'hard brexit' realisiert. Rees-Mogg ist da bloß das wohlfeile Gesicht.
6) Falls die Letwin-Cooper-Bill am Montag/Dienstag auch bei den Lords angenommen wird, muß die Exekutive sich anschließend bzgl 'extension' im HoC durchsetzen.
7) Es ist Tory-Parlamentariern wie Letwin, Grieves und Clark zu verdanken, daß die May-Administration das Parlament nicht mal so einfach 'überfahren' konnte.

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Liberalitärer 07.04.2019, 20:34
23. Missverständnisse

Zitat von Skakesbier
... 3) Labour hättte eigentlich ganz gut mit Common Market 2.0 bzw. Norway Plus/Minus leben können, der Chef will jedoch auf Teufel komm' 'raus PM werden. ....
"3) Labour hättte eigentlich ganz gut mit Common Market 2.0 bzw. Norway Plus/Minus leben können, der Chef will jedoch auf Teufel komm' 'raus PM werden."

Nein. Da gibt es einfach ein grobes Missverständnis was der der gemeinsame Binnenmarkt ist (auch bei Laien in D), der beinhaltet nämlich volle Kontrolle durch den EuGH und die volle Akzeptanz der 4 Grundfreiheiten und des gemeinsamen Besitzstandes. Letzeres ist ganz wichtig. Damit kann Labour auch nicht wirklich leben. Das würde das Verhandlungsergebnis völlig aufbrechen und man könnte gleich Mitglied bleiben. Auch die Labour Partei hat versprochen, das Ergebnis des Referendums umzusetzen. Fackelt man da, dann gibt es an der Basis eine Rebellion.

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der_anonyme_schreiber 07.04.2019, 20:40
24.

Zollunion ohne Personenfreizügigkeit ist mit der EU nicht möglich. Wieso kapieren die Briten das ums verrecken nicht?
Wenn man über rote Linien redet, dann ist das eine für die EU.

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Spon_Client 07.04.2019, 20:42
25. Harter EU-Entzug

May meint wohl eher, einen kalten EU-Entzug, also Autritt ohne Verinbarung. Weil ohne Rücknahme der Autrittserklärung droht ein Rausfallen aus der EU, der von der EU nicht vergindert werden kann.

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Skakesbier 07.04.2019, 20:42
26. UK-Gemengelage, III

Nur zur Ernnerung:
Ausgange des Referendums 2016.
Pro-Brexit stimmten:
a) England: 53,3%,
b) Nordirland: 44%,
c) Schottland: 38%,
d) Wales: 52 %.
Tja, und mittlerweile (siehe letzte Woche HoC-Debatte) haben auch die Waliser 'die Nase voll'.
Kurzum: Der Brexit ist zunehmend zu einer inner-englischen Diskussion geworden.
Ansonsten:
Den wohlmeinenden Schlaumeiern, die der EU empfehlen, z. B. Schottland (unter Umgehung des UK) eine weitere EU-Mitgliedschaft anzubieten, verkennen u. a., daß die EU gar nicht mit 'Regionen', sondern nur mit Staaten verhandeln kann (also, auf BRD-Verhältnisse bezogen, nicht mit Hessen, sondern nur mit der BRD). Außerdem würde jedweder in diese Richtung gehender Vorschlag z. B. an Spanien (Katalonien) oder Frankreich (Basken, Korsika) scheitern.

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Spon_Client 07.04.2019, 20:57
27. Harter EU-Entzug

Kommt es zu einem NoDeal-Brexit, eird der UK wahrscheinlich kein Zugang zum EU-Markt gewährt, bis alle offenen Zahlungen beglichen sind. Oder so hohe Einfuhrsteuern erhoben, bis diese Schulden ausgeglichen sind.

Die EU versucht dies zu verhindern, in der UK wird der NoDeal Brexit erzwungen oder zumindest befürwortet. Solange der Austritt nicht zurückgenommen ist, ist der NoDealBrexit am wahrscheinlichsten.

Die EU muß um jeden Preis verhindern, das UK mitwählt oder zumindest Vertreter wahlt aber auf ihre Ausübung ihrer Stimmrechte verzixhtet, Verzicht auf Klageweg. Das wird aber biemals passien.

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ayee 07.04.2019, 21:14
28. Dass GB nie die EU verlässt?

Wie meint sie das, dass die Gefahr besteht, dass GB die EU nie verlässt und ihnen der Brexit durch die Hande flutscht? Der offizielle Termin für den Brexit war Ende März. Frau May war es, die um Aufschub gebeten hat und nun tut sie es erneut. Der Brexit hätte längst vollzogen sein können, wenn sie keinen Rückzieher gemacht hätte. Und das wäre auch gut so gewesen. Niemand braucht so ein handlungsunfähiges Land.

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ingen79 07.04.2019, 21:21
29. Was heisst die Menschen

"uns derBrexit, für den die Menschen gestimmt haben, durch die Finger flutscht". Die Menschen waren 52% bei einer Wahlbeteiligung von etwas über 70% also nur 35%. Max sollte , weil sie völlig gescheitert ist zurück treten, dann neue Volksabstimmung und Neuwahlen, dann neue Verhandlungen und in 2 Jahren wird man sehen

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