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Kampf um die Lufthoheit: Wenn Russland und die Türkei streiten, freut sich der IS
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Terroristen des "Islamischen Staats" haben Hunderte türkische und russische Zivilisten getötet. Trotzdem können sich Ankara und Moskau nicht auf einen gemeinsamen Kurs einigen. Der IS spottet.

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abc-xyz 25.11.2015, 20:03
10. IS freut sich über Russland seit Tag 1 der Invasion

Die Freude des IS began schon viel früher. Es ist offenkundig, dass die russische Luftwaffe fast ausschließlich die Rebellen attakiert, teilweise sogar direkt unterstützend für den IS, wie z.B. heute in Azaz. Auch der Abschuss des russischen Flugzeuges erfolgte weit weg von der nächsten IS Position, was die russische Propaganda nicht stoppt, alles mit dem IS Label zu versehen.

Dabei sagen ausgewiesene Experten wie Michael Weiss und Hassan Hassan, die Buchautoren des Bestseller "ISIS - The Army of Terror", dass der IS nicht besiegt werden kann, wenn Assad oder seine schiitischen Sektierer aus dem Iran oder Libanon stützt, schon gar nicht mit russischer Unterstützung. Der IS wäre schon längst besiegt, ja nicht mal entstanden, wenn man das Hauptübel, also das Assadregime, schon am Anfang beseitigt hätte. Der IS kann nur mit diesen verbrecherischen Gegenpart existieren. Erhalten die Sunniten einen gerechten Anteil der Machtverhältnisse und Sicherheit werden die sunnitischen Stämme den IS selbst beseitigen. Solange diese Erkenntnis greift und die Appeasementpolitik gegenüber dem Iran und Russland fortgesetzt wird, kann es nur schlimmer werden.

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irobot 25.11.2015, 20:07
11.

Zitat von Andronik
Warum werden die islamistischen Gruppierungen von ihnen verharmlost? Warum sprechen Sie nur von ISIS, obwohl es in Syrien mehrere grosse terroristische Banden existieren?
Vielleicht weil keine von denen so barbarisch ist wie der IS? Im Gegensatz zu dieser Mörderbande wirken die anderten Gruppierungen tatsächlich "gemäßigt".

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spon-facebook-1049022215 25.11.2015, 20:08
12. Edogans Methode

Daß die Bildung einer geschlossenen Anti-IS-Koalition kaum vorankommt, ist die gewünschte Folge des Terrorunterstützers aus der Türkei. Mit dem Abschuss versucht er einen Keil gegen die sich abzeichnende Zusammenarbeit zwischen Frankreich und Rußland zu treiben. Erdogans Ziel ist neuer Lebensraum im Osten, und dazu braucht er den IS. Daß er aber so weit geht, offen Rußland zu attackieren, erschreckt, man wird weitere Fakes à la Westerplatte befürchten müssen. Und weil der Counterpart in Moskau genauso machtbesessen ist und ähnliche Tricks verwendet, entsteht hier eine höchstgefährliche Lage.

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keoma67 25.11.2015, 20:08
13. Russen bekämpfen nicht den IS

sie wollen eher Asad stützen...!

Seit 2 Monaten werden moderate Rebellen bombardiert und das flächendeckend zum größten Teil ohne GPS gestützte Präzisionsbomben. Das treibt natürlich Zivile Opferzahlen in die Höhe.

Der IS ist in West-Syrien garnicht aktiv, ihre Stellungen sind vielmehr im Landesinneren und im Osten Syriens. Das Spiel der Russen ist doch leicht zu durchschauen...

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spon-facebook-10000193740 25.11.2015, 20:10
14. Lieber Spiegel versuch bitte endlich die Wahrheit zu sagen!

Die Russen haben bis jetzt das meiste getan um diesem "schwarzen is-Flecken" auf der Erdkarte eine angenehmere Farbe zu geben. Das ist mehr als offensichtlich. Und eigentlich sollte das auch der Deutschlands-Wunsch sein. Spätestens jetzt sollte man aufhören zu lügen, dass die die russischen Luftangriffe in Syrien sich vorwiegend auf Stellungen von irgendwelchen Rebellengruppen oder "Oppositionen" konzentrieren. Wenn wir selber nicht in der Lage sind was wirklich nützliches zu tun, dann sollen wir mindesten den anderen dabei nicht stören!

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spon-facebook-1495584913 25.11.2015, 20:11
15.

Zitat von Zekarius
Russland hat im vergangenen Jahr HUNDERTEMALE den Luftraum anderer Länder (Baltikum, Polen, Schweden, Türkei, Ukraine) verletzt oder sich ihm provokant mit Hochgeschwindigkeit genähert usw. (Bitte selbst googeln.)
Na, da hat ja die NATO-Propaganda und das Buckeln der Medien funktioniert: Den Luftraum der genannten Länder hat Russland nie verletzt; man befand sich stets in internationalem Luftraum. Die Luftfahrzeuge, die NATO-Länder eingesetzt haben, waren also "gut", obwohl sie in der Tat in unmittelbarer Grenznähe zu Russland geflogen sind, obwohl in unmittlbarer Grenznähe Manöver stattfanden. Sie ignorieren wohl auch, dass es die Türkei des Diktators Erdogan war und ist, die in fremden Luftraum eindringt und dort auch Waffen auslöst; aber gegen Kurden ist das für Sie wohl kein Problem.

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v.keil 25.11.2015, 20:12
16.

Zitat von Zekarius
Russland hat im vergangenen Jahr HUNDERTEMALE den Luftraum anderer Länder (Baltikum, Polen, Schweden, Türkei, Ukraine) verletzt oder sich ihm provokant mit Hochgeschwindigkeit genähert usw. (Bitte selbst googeln.) Vermutlich, um die Reaktionszeiten und -weisen dieser Länder zu testen. Jetzt weiß Russland, dass die Türkei als NATO-Land erst 10mal warnt, bevor scharf geschossen wird. Daher würde ich mir wünschen, dass die Türkei beim nächsten Mal OHNE Vorwarnung schießt, wenn ein russisches Flugzeug auch nur in die NÄHE der türkischen Grenze kommt. Und falls ein russisches Flugzeug DOCH mal in Grenznähe kommen muss, um IS-Terroristen zu bekämpfen (die aber leider dort nicht waren, sondern hunderte Kilometer entfernt), dann sollte es vorher FREUNDLICH darum bitten, sich nähern zu dürfen und ansonsten den gebotenen Abstand halten.
Blödsinn! Internationale Luftraum gehört nicht NATO!

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ge1234 25.11.2015, 20:14
17. Letztendlich...

... werden es dann doch wieder die Amis sein, die es richten müssen!

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v.keil 25.11.2015, 20:15
18.

Zitat von abc-xyz
Die Freude des IS began schon viel früher. Es ist offenkundig, dass die russische Luftwaffe fast ausschließlich die Rebellen attakiert, teilweise sogar direkt unterstützend für den IS, wie z.B. heute in Azaz. Auch der Abschuss des russischen Flugzeuges erfolgte weit weg von der nächsten IS Position, was die russische Propaganda nicht stoppt, alles mit dem IS Label zu versehen. Dabei sagen ausgewiesene Experten wie Michael Weiss und Hassan Hassan, die Buchautoren des Bestseller "ISIS - The Army of Terror", dass der IS nicht besiegt werden kann, wenn Assad oder seine schiitischen Sektierer aus dem Iran oder Libanon stützt, schon gar nicht mit russischer Unterstützung. Der IS wäre schon längst besiegt, ja nicht mal entstanden, wenn man das Hauptübel, also das Assadregime, schon am Anfang beseitigt hätte. Der IS kann nur mit diesen verbrecherischen Gegenpart existieren. Erhalten die Sunniten einen gerechten Anteil der Machtverhältnisse und Sicherheit werden die sunnitischen Stämme den IS selbst beseitigen. Solange diese Erkenntnis greift und die Appeasementpolitik gegenüber dem Iran und Russland fortgesetzt wird, kann es nur schlimmer werden.
Sunniten kämpfen auch auf Assad´s Seite. Und die waren in syrischen Regierung auch beteilig!

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zeichenkette 25.11.2015, 20:17
19. Darum

Zitat von kayhawai
Wann endlich schmeißt man dieses Land, die Türkei, aus der NATO?! Mit einem durchgeknallten Präsidenten auf dem Weg zu einer Diktatur, engster Verbündeter des IS (als NATO-Staat!!!), indem man Kämpfer des IS in türkischen Krankenhäusern behandelt, Waren und Geldströme des IS zulässt und die Gegner des IS bombardiert. Die NATO scheint zunehmend ein Waschlappenverein zu sein, der sich von der Türkei am Nasenring durch die Manege führen und jetzt womöglich noch in einen Krieg hineinziehen lässt. Unfassbar!
Die Türkei ist immer noch in der NATO, weil die NATO damit Zugang zu Luftwaffenbasen hat, die es ansonsten dort nicht hätte. Genauso wie in Saudi-Arabien übrigens. Und weil die NATO-Mitgliedschaft immer noch einen gewissen mäßigenden Einfluss hat. Und weil ein Bruch mit der Türkei (oder Saudi-Arabien) die Gefahr eines tatsächlichen Islamistischen Imperiums mit viel Geld, funktionierender Wirtschaft, Industrie und Infrastruktur und geopolitischer Reichweite ganz konkret machen würde.

Aber in der Tat kann man sich fragen, ob die NATO als Relikt des kalten Krieges nicht langsam überholt ist. Ich bin wahrlich kein Freund des hyperpatriotischen "traditionelle Werte"-Russlands, aber im Vergleich zu den völlig durchgedrehten Gotteskriegern im mittleren Osten und in Afrika (und inzwischen auch mitten ein Europa) sollte Russland uns immer noch tausendmal näher sein als diese, Ukraine hin, Ukraine her.

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