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Kampf um Grünen-Fraktionsspitze: Die Frau, die alle überraschte
Kay Nietfeld / DPA

Sie sitzt erst seit zwei Jahren im Bundestag, ist bundesweit bisher kaum bekannt. Nun will sie an der Seite von Cem Özdemir die Fraktion der Grünen führen. Wer ist Kirsten Kappert-Gonther?

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Emderfriese 15.09.2019, 13:34
10. Wunsch-Kandidatin

Zitat von Osservatore
Der olivgrüne Cem ist aber auch ein Fuchs: Eine "linke" Selbstdarstellerin als Lockmittel und Feigenblatt für den linken Flügel, um dann selbst seine sinistren Aufträge von rechts zu erfüllen. Der halbwegs linke Hofreiter kann da nur stören...
So isses wohl: eine rein taktische Auswahl Özdemirs, der seine eigene Karriere mit Hilfe einer frisch in den Bundestag eingezogenen Neben-Kandidatin befördern will. Könnte mir gut vorstellen, dass er dabei auch eine gewisse "Unerfahrenheit" von Frau Kappert-Gonther im Auge hat. Özdemir als der "Macher" und Kopf einer Fraktionsspitze, die im Grunde nur aus ihm besteht. Ich würde mir ja sehr wünschen, dass ich mich doppelt irre...

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angelobonn 15.09.2019, 13:34
11. Weiter nach links

Eine sehr linke Selbstdarstellerin als Fraktionsvorsitzende wäre sehr zu begrüßen. Sie würde die Chancen weiter erhöhen, dass mehr Menschen begreifen, was sie sich mit einer Stimme für die Grünen selbst antun würden.

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camilli79 15.09.2019, 13:37
12. Gerechtigkeit hoch x

Auch die neue Frau bei den Grünen - mit Doppelnamen, weil die Entscheidung so schwer fällt - möchte mehr Gerechtigkeit. Was für eine Überraschung , dieses aus dem Mund von Politikern zu hören ! Unser Staat läuft Gefahr , an allen Politikern , die "Gerechtigkeit" realisieren möchten , zu zerbrechen.

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melnibone 15.09.2019, 13:56
13. Die Grünen sind die neue Partei ...

der ´bürgerlichen Mitte´.
Das scheint so zu sein und deshalb bräuchten sie auch konservative Grüne mit in der Führungsriege.
Ich kann mit den Grünen nichts mehr anfangen, aber Die werden sich sicher nicht bei ihrer KandidatInnen-Kür so ´unglücklich´ anstellen wie die scheinbar völlig beratungsresistente SPD.

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seppfett 15.09.2019, 14:25
14. Weit links

"Ich bin davon überzeugt, dass es unsere wichtigste politische Aufgabe ist, in Verteilungsfragen für mehr Gerechtigkeit zu sorgen", wenn dieser Satz heute als ‚weit links‘ gilt verstehe ich, dass viele Kommentatoren*innen von einem Linksruck der CDU unter Frau Merkel sprechen. Dieser Satz beschreibt die Soziale Marktwirtschaft und entspringt sicher keinen linken Ideologien.

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rearranger 15.09.2019, 14:56
15. Merkwürdiges Demokratieverständnis

Mich erstaunt immer wieder, dass es in den deutschen Medien immer wieder geradezu skandalisiert wird, wenn in einer Partei oder einem Verband mehr als ein Kandidat/Kandidaten zu einer WAHL antreten. Dann ist sofort von Kampfabstimmung die Rede, es wird insinuiert, dass da ein böser und hinterhältiger Angriff auf die Einheit des Vereins im Gange ist. Die Motive der Herausforderer werden gerne mal auf Machtgeilheit und Profilneurose reduziert. Ich finde dagegen, es sollte der Demokratie willen grundsätzlich gar keine Abstimmung zugelassen werden, wenn es nicht eine Wahl zwischen unterschiedlichen Personen und Positionen gibt. Wie war das noch mal in der hessischen Provinz? Da stand nur ein NPD-Mann auf dem Zettel.

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neanderspezi 15.09.2019, 15:12
16. Den Lauf der Grünen hält man weder mit Namen noch mit Themen auf

Die Grünen leisten anlässlich ihrer Fraktions-Spitzenbesetzung zur Gedächtnisschulung durchaus Besonders. Hatte man zunächst Probleme, den etwas schwergängigen Namen Cem Özmitdir in seinem Speicher fest zu implementieren, haben sie jetzt noch einen Zacken mit dem Namen Kirsten Kappert-Gonther aufgelegt. Da lobt sich der einfache Bürger doch so einprägsame Namen wie Anton der Hofreiter mit den zwei Buchstaben davor und die in theologischen Fragen absolut kompetente Katrin Göring-Eckardt, die allerdings auch schon etwas Zungen-Übung abverlangt hat. Jetzt stellt sich eigentlich nur noch die Frage, werden die nicht im grünen Stimmrevier anzutreffenden Bürger sich dieser möglicherweise eintretenden Namensrochade und dem damit eventuell eintretenden politischen Wechselspiel der Kenntnisnahme aussetzen.

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camilli79 15.09.2019, 15:12
17.

Zitat von seppfett
"Ich bin davon überzeugt, dass es unsere wichtigste politische Aufgabe ist, in Verteilungsfragen für mehr Gerechtigkeit zu sorgen", wenn dieser Satz heute als ‚weit links‘ gilt verstehe ich, dass viele Kommentatoren*innen von einem Linksruck der CDU unter Frau Merkel sprechen. Dieser Satz beschreibt die Soziale Marktwirtschaft und entspringt sicher keinen linken Ideologien.
Die Grünen sind eine Verordnungspartei. Nur unter Einfluss der Grünen konnte die DUH zu einer Macht im Staate werden, die auch auch noch Gesetze beeinflusst.
Die Grünen könnte aber in der ex DDR grossen Erfolg haben, wenn sie z.B. als ein Signal im Parlament die Gehälter reduzieren würde, die schon unanständig hoch aufgebläht sind. Einer Bevölkerung , in der bis vor kurzem der Betriebsleiter nur 100% (oder weniger) mehr Gehalt erhielt wie sein Arbeiter, gab es kaum eine Neiddebatte. Im sozialistischen Staat wurde in der Einkommensfrage Gerechtigkeit gelebt und vorgelebt. Das ist zwar im Kapitalismus nicht möglich, aber die lächerliche Versuche der Groko, untere Einkommensschichten durch Trostpflaster zu beruhigen ist ein schmutziger Skandal in diesem Deutschland mit riesiger Steuerabschöpfung.

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vormensch1 15.09.2019, 15:43
18. Technische

oder naturw. Berufe sind nbei den Grünen praktisch nicht zu finden, alles irgendwie Sozialkasper, die die Gesellschaft nicht wirklich voranbringen.
Brotlose Künste wie auch deren ganze Politik.

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charlybird 15.09.2019, 15:47
19. Frau

Kappert-Gonther sollte aufpassen, dass sie sich nicht von den Machtinstinkten Özdemirs einlullen lässt. Auf der anderen Seite ist es absolut wichtig, dass endlich einmal ein intellektuelles weibliches Pendant zu dieser Dauertalkshow-Theologin KGE aufgebaut wird, die mehr abschreckt als gewinnt und mit ihrem Konservatismus, den sie leider nie ganz verstecken kann, oft den Eindruck erweckt, sie wäre fast besser in der CDU aufgehoben.

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