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Kandidaten für Parteivorsitz: Schwan warnt SPD vor Spitzenduo aus Regierungsinsidern
OMER MESSINGER/ EPA-EFE

Gesine Schwan ist bereit, für den SPD-Vorsitz zu kandidieren. Im SPIEGEL wehrt sie sich gegen den Vorwurf der Naivität - und warnt ihre Partei davor, auf klassische Machtpolitiker an der Spitze zu setzen.

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Schartin Mulz 02.08.2019, 18:36
10. Aha

Zitat von telarien
Aber mit 76 sollte man nicht die Zukunft einer Partei gestalten wollen. Oder die eines Landes.
Sie hat Recht.
Aber sie ist zu alt und soll sich raushalten.
Alles klar.

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faz-leser 02.08.2019, 18:37
11. Frau Schwan hat zumindest dieses Mal Recht

Wenn Frau Schwan ausführt "Jeder kann doch durchschauen, dass wir das nur machen, um Stimmen zu kriegen, nicht aus echter Überzeugung." hat Frau Schwan vollkommen Recht. Die SPD hat vergessen, dass ihre Kernklientel vor allem Leistungsträger sind und nicht die Empfänger eines von Sozialromantikern gewünschten Umverteilungssystems.

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joshuaschneebaum 02.08.2019, 18:44
12. Schwan & Kühnert!

Schwan & Kühnert! Das wäre ein prima Duo.
Ich würde glatt in die alte Familientradition verfallen .. und SPD wählen!

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Sensør 02.08.2019, 18:45
13. Wohin, wohin?

Wo Frau Schwan die SPD hinführen möchte, sagt die alte weiße Dame aber nicht? Immerhin hat die Partei in den letzten 20 Jahren ausschließlich für politische Irrtümer gebrannt, und sie immer mittendrin. Da schwant einem doch Böses.

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mutenroshi 02.08.2019, 18:46
14. Agenda 2010

Der Niedergang der SPD begann mit der Agenda 2010. Seitdem war der Stimmenverlust dramatisch. Sicher, es gibt Einige, die sagen, dass diese Deutschland den Wohlstand gesichert hat. Andere sagen, Deutschland hatte Glück, nach dem Fall des eisernen Vorhangs auf China und damit auf umfangreiche Absatzmärkte zu treffen.
Jedenfalls hat sie das Vertrauen der Wähler darin zerstört, dass sie für ihrer Wählerstimme das bekommen, wofür die SPD einmal stand. Nämlich vor Allem das, was sie als soziale Gerechtigkeit ansehen. Ansonsten können Sie nämlich gleich z.B. die CDU oder die Linke wählen.
Jetzt, wo es eh schon fast egal ist, könnte man daher doch als SPD mal ganz etwas Neues versuchen. Möglichkeit Agenda 2010 als grössten strategischen Fehler im der Geschichte der Partei herauszustellen, sich ausdrücklich und hochoffiziell davon zu distanzieren und keinem der Verantwortlichen jemals wieder irgendeinem Einfluss in der SPD zu verschaffen.
Ob nun die eine oder die andere Frau an der Spitze der SPD steht, interessiert dabei dagegen wenig.
Frau war nämlich schon. Hat auch nichts gebracht.

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melnibone 02.08.2019, 18:51
15. Sehr hellsichtig ...

Frau Schwan.
Eine verbreiterte hellsichtige SPD ´Front´, ist bei denen, die jetzt auch meinen mal dran zu sein ... nicht erkennbar.
Frau Schwan hätte früher etwas bewirken können und vielleicht auch mögen ... jetzt kann sie nur noch eine Zeit mit ihrer verbleibenden Zeit aushandeln.
Mit der SPD eher nicht.

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josho 02.08.2019, 18:52
16. So, so, sie will die......

........"historische Mission der SPD erklären und für die Zukunft weiterentwickeln". Kann die Dame das auch ein paar Beispielen erläutern? Damit man versteht, wohin die Reise gehen soll? Recht hat sie natürlich, dass keine
"klassischen Machtpolitiker", die die Partei in den Ruin getrieben haben, ans Ruder kommen dürfen!

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WolfThieme 02.08.2019, 18:52
17. Unfassbar

Ich bin spät der SPD beigetreten und entsetzt über die zum großen Teil selbstverschuldete Erosion der Partei. Können Selbsüchtige wie Schwan und Rachelüsterne wie Gabriel nicht wenigstens mal die Klappe halten? Wer solche Parteifreunde hat, braucht keine Feinde mehr. AfD, CDU und nicht nur die lachen sich kaputt.

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wolle0601 02.08.2019, 18:55
18. Keine Machtpolitikern?

Mir scheint, die Gute ist ebenfalls nicht schlecht in diesem Spiel. Aber davon abgesehen - sie scheint etwas schräge Ansichten zu haben. Sollen nicht Parteien irgendwie den Bürgerwillen abbilden?

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melnibone 02.08.2019, 18:55
19. Wieviele Linke Parteien ...

Zitat von joseph009
soviele linke Parteien in Deutschland. Es wäre ein Segen, wenn wenigstens mal eine davon unterginge und von der Bildfläche verschwände. Zumindest im Osten besteht die Chance, dass die SPD bald nicht mehr existiert. Das wäre zumindest mal ein guter Anfang.
Haben wir denn in der BRD.
Erleuchten sie uns bitte.

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