Forum: Politik
Kandidaten für US-Wahl 2020: Trump-Herausforderer, dringend gesucht
AP (3); REUTERS (2); MICHAEL WYKE/EPA-EFE/REX/SHUTTERSTOCK

Nach dem Erfolg bei den Midterms suchen die US-Demokraten die richtige Strategie und einen passenden Kopf, um Donald Trump bei der Wahl 2020 aus dem Weißen Haus zu vertreiben. Wer traut sich?

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keine-#-ahnung 14.11.2018, 17:59
50. Wäre das nicht eine Position ...

... für Mr. 115 percent - Maddin Schulz?
Viel hat der ja aktuell eh nicht zu tun, und wer jetzt genau gegen Onkel Don verliert, ist doch letztlich Wurst?

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g.eliot 14.11.2018, 18:01
51.

Zitat von isi-dor
Die Republikaner haben nicht gewonnen, weil Trump gar kein Republikaner ist. Trump ist nur Trump.
Trump ist aber schon Mitglied der Republikanischen Partei, bereits das zweite Mal. Wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht, seit 2012. Jedenfalls deutlich früher als seine Kandidatur.
Aber sonst, ja, Trump ist nur Trump, und darauf legen seine Fans den größten Wert, no matter what. ;-)

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Darwins Affe 14.11.2018, 18:11
52. It's the economy, stupid!

1) Der Erfolg der Demokraten bei den Midterms war (im Vergleich zur Opposition in vergangenen Zwischenwahlen) nicht gerade überwältigend: Die Republikaner konnten sogar die Sitze im Senat erhöhen.
2) Kein Wunder, dass es bei der derzeitigen wirtschaftlichen Hochkonjunktur in den USA keine Blue Wave gab.
3) Das Ergebnis der nächsten US-Präsidentschaftswahl hängt wesentlich von der wirtschaftlichen Situation in 2 Jahren aus. Wie meinte schon Billy Clinton: »It's the economy, stupid«.

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aheightynine 14.11.2018, 18:13
53.

Zitat von Actionscript
Wären die Gesamtstimmen entscheidend, so hätte Clinton schon die Wahl gewonnen. Wegen des electoral Wahlsystems muss ein Kandidat aber in vielen eben auch sehr konservativen bzw Schwingstaaten erfolgreich sein. Mit einem linken Kandidaten werden die Demokraten nur in Staaten wie Kalifornien oder New Jersey punkten aber nicht in Kentucky oder Arizona oder Ohio.
"Linke" Themen wie ein besseres Gesundheitssystem oder die Verringerung des Einflusses der Lobbygruppen habenin den gesamten USA, sogar auch in konservativen Staaten eine Mehrheit. Schauen Sie sich zb Richard Ojeda an, der bei den Wahlen letzte Woche in West Virginia knapp verloren hat, aber gegenüber der Wahl 2016 mehr als dreißig Prozent aufgeholt hat. Linke können auch in roten Staaten gewinnen, sie müssen nur auf die richtigen Themen setzen und brauchen einen glaubhaften Kandidaten, der nicht das Establishment verkörpert. Trump ist ja nicht Präsident geworden weil er nur rote Staaten gewonnen hat, sondern vor allem weil er die Rust belt staaten, die ja sonst mehrheitlich demokratisch wählten, für sich gewinnen konnte. Ein linker Kandidat, der sowohl den Studenten in Kalifornien als auch den Arbeiter in West Virginia oder Indiana anspricht, hat eine Chance. Weil die Themen, die diese beiden Wählergruppen am meisten ansprechen, die gleichen sind.

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widower+2 14.11.2018, 18:14
54. Nicht so kleinlich sein

Zitat von isi-dor
Die Angabe von 1/1024 ist ein Fake. Bei einem DNA-Test kommt kein solcher Wert heraus, nicht mal bei der Mitochondrien-DNA. Fest steht, dass sie indianische Vorfahren hat und mit "Markenkern" hat das nicht zu tun. Im rassistischen Trumpland dürfte das eher ein Makel sein.
Bei einem DNA-Test werden die Ergebnisse in der Regel in Prozenten angegeben, die sich wiederum umrechnen lassen. 1/1024 würde zum Beispiel bedeuten, dass jemand zu mehr als 99,9 Prozent nicht indianischen Ursprungs ist. Und das ist verdammt wenig, um darauf quasi eine indianische Identität zu begründen.

Und mit diesem "mehr Schein als Sein", hat sich die Kandidatin eben keinen Gefallen getan und diesem traurigen Clown Trump in die Hände gespielt. Und das ist eigentlich unverzeihlich.

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EJBoyer 14.11.2018, 18:17
55. Politische Erbe von Bernie Sanders

Einen Kandidaten sollte man nicht vergessen der hier unerwähnt ist nämlich Richard Ojeda, dieser hat am 11.11 seinen Hut in den Demokratischen Ring geworfen. Ihn kann man gut als Politischen Erben Bernie Sanders bezeichnen, er hatte ihn ebenfalls bei den letzten Primarys unterstütz, als dieser gegen Hillary verlor hat er dann Trump unterstützt was vielleicht sein größtes Manko bei den nächsten Primarys sein wird. Ansonsten wird Richard Ojeda gut bei den kleinen Leuten ankommen, sowie bei den Militärs und Veteranen. Er ein Major A.D. Träger des Bronze Star hat mehrere Touren im Irak und Afghanistan absolviert. Nach seiner Militärkariere hat er als Lehrer gearbeitet und dann erfolgreich für einen Senatssitz in West Virginia kandidiert. Er steht sich auch gut mit den Gewerkschaften, die er bei den Lehrerstreiks tatkräftig unterstützt hatte sowie der allgemeinen Krankenversicherung die er ebenfalls unterstützt. Bei den Latinos wird er ebenfalls gute Chancen haben sein Großvater kam als Illegaler aus Mexiko er unterstützt auch die Dreamers. Mit ihm als Kandidat oder Vize hätten die Demokraten gute Chancen den Rustbelt wieder unter Demokratischer Kontrolle zu bringen da Ojeda als Bodenständig und Vertreter der kleinen Leute gilt, werden sich viele Arbeiter und Wähler mit ihm identifizieren können. Er ist auf jeden Fall einer der gefährlichsten Gegner für Trump sollte er als Kandidat oder als Vize aufgestellt werden. Diese Wild Card sollte nicht unterschätzt werden.

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g.eliot 14.11.2018, 18:30
56.

Zitat von Geopolitik
Die Kommentare der Foristen sind einmal wieder vom Feinsten. Ein Genuss! Die wenigsten haben eine Ahnung, und die allerwenigsten scheinen es zu vermögen eine Analyse hinzulegen, warum Trump gewonnen hat und letzte Woche nicht verloren: aus einer Koalition der Minderheiten werden die Demokraten noch einige Wahlen hin keine Mehrheit mehr schustern können. Jemand aus der Mitte, der oder die alle einbindet - auch weisse Männer mittleren Alters - wie es von den im Artikel genannten Personen vielleicht am ehesten Senatorin Amy Klobuchar vermag könnte Trump wahrscheinlich schlagen. Bernie Sanders mit Gegenmodell zu Trump hätte es vielleicht schon vor zwei Jahren geschafft.
Ja ja, man muss noch in zehn Jahren analysieren, warum Trump gewonnen hat. Und niemand weiß das, nur Trumps Fans. lol

Die gestern angekündigten Resultate der Wahl für das Repräsentantenhaus war das beste Resultat für die Demokraten seit Nixon, also seit 50 Jahren.

Zwei Senatssitze haben die Demokraten inzwischen auch noch hinzu gewonnen: einen für Montana, einen für Arizona.

Dass Sie offenbar zwischen den unterschiedlichen Strukturen der Senatwahl und der Wahl für das Haus nicht unterscheiden, lässt etwas über Ihre eigenen Kenntnisstand aussagen.

Woher Sie die Chuzpe nehmen, hier die Foristen wegen angeblich zu geringer Kenntnisse über die US Politik anzugreifen, ist mir ein Rätsel.

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Aberlour A ' Bunadh 14.11.2018, 18:33
57. Sanders hätte die Wahl gewonnen?????

Zitat von julian0922
haben eine Chance gegen Trump. Wenn Hillary antritt wird Trump eine zweite Amtszeit garantiert! Sanders/O'Rourke waeren meine Favoriten, aber da es ja auch um viel viel Geld geht kann ich mir schon vorstellen das Hillary auch antreten wird. Dann wird es so ausgehen wie 2016! Hillary ist in den USA so beliebt wie ein Kropf im Hals, selbst unter Demokraten, ich waehle lieber ueberhaupt nicht als fuer die und kenne eine Menge Leute die genauso denken. Dann bekommt die Welt halt was sie verdient, einen Trump! Hillary is persoenlich dafuer verantwortlich das Trump im white House sitzt, Sanders haette die Wahl gewonnen....
Nochmal kurz für Sie zur Erinnerung: Hillary hat den Popular Vote mit gut 3 Millionen Stimmen gegen Trump gewonnen. In jedem "normalen Wahlsystem" wäre sie jetzt Präsidentin. Im Electoral College ticken die Uhren bekanntlich anders. Da sich die Verhältnisse in den einzelnen Bundesstaaten weitgehend zementiert haben, kommt es wie in den vergangenen Wahlen wieder auf ganz wenige Bundesstaaten an. Die üblichen Verdächtigen: Florida, Pennsylvania, Michigan. Hier werden 65 Wahlmännerstimmen im Electoral College vergeben.
Wer diese drei Bundesstaaten holt, wird Präsident. Das ist jetzt schon klar. Überspitzt formuliert könnte man sich dann die Wahlen in den restlichen Bundesstaaten eigentlich schenken. Problem für die Demokraten: alle drei Bundessaaten weisen eine vergleichsweise große Fläche trotz einiger großer Städte auf. In den vergangen Wahlen hat sich gezeigt: die Städte sind eine sichere Bank für die Demokraten, aber in der Fläche in den ländlichen Regionen und den Vorstädten dieser Bundesstaaten haben sie Probleme. Daher muss ein Kandidat aufgestellt werden, der in diesem Segment Punkten kann, sonst können die Städte allein dies nicht ausgleichen.
Daher würde ich ganz klar Beto O'Rourke favorisieren. Er ist unverbraucht und hat im Flächenstaat Texas beweisen, dass er genau diese Milieus erreichen kann. Als Texaner verfügt er über "Südstaatengene", die insbesondere in Florida gut ankommen dürften. Das wäre dann schon die halbe Miete auf dem Weg zur Präsidentschaft. Bernie Sanders hat in diesen Milieus KEINE CHANCE. Diesmal bitte auf die E-Mails aufpassen liebe Demokraten. Wer weiß, wer da wieder hackt.

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Actionscript 14.11.2018, 18:38
58. Die 2020 Wahlen werden insofern schon anders...

...sein, da viele Wähler sich bewusst sein werden, dass zur Wahl gehen entscheidend ist. In 2016 sind viele nicht zur Wahl gegangen, weil Clinton ja sowieso gewinnen würde, was sich als falsch herausgestellt hat. Bei den Mid Term Wahlen hat sich diese Einstellung schon geändert.

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widower+2 14.11.2018, 18:38
59. Manko?

Zitat von EJBoyer
Einen Kandidaten sollte man nicht vergessen der hier unerwähnt ist nämlich Richard Ojeda, dieser hat am 11.11 seinen Hut in den Demokratischen Ring geworfen. Ihn kann man gut als Politischen Erben Bernie Sanders bezeichnen, er hatte ihn ebenfalls bei den letzten Primarys unterstütz, als dieser gegen Hillary verlor hat er dann Trump unterstützt was vielleicht sein größtes Manko bei den nächsten Primarys sein wird.
Das ist kein Manko, sondern ein absolutes Ausschlusskriterium, das Ojedas mangelnde Intelligenz, Moral, Urteilsfähigkeit und Authenzität unverrückbar und unwiderruflich belegt.

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