Forum: Politik
Kandidaten-Urwahl: "Gabriel hätte nichts zu befürchten"
AP

Soll der SPD-Kanzlerkandidat von der Basis bestimmt werden? Parteichef Sigmar Gabriel wäre für einen Mitgliederentscheid. Andere Sozialdemokraten warnen vor voreiligen Schritten - und einer legt sich fest.

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drent 10.08.2015, 18:38
1. Gabriel hätte nichts zu befürchten

daß er jemals Kandidat würde. Kandidat ist ja auch schon mal was. Das war's dann aber auch schon. In 20 oder 30 Jahren: "Opa, du warst doch mal Kandidat". "Ja, liebe Kinder, die Welt ist schlecht".

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willibrand 10.08.2015, 18:41
2. Gabriel

oder jeder andere SPD Kandidat-
erinnert mich an die Kanzlerschaft von Spass Guido.
wann fängt die spd an sich für Wahlen in 4 oder 8 Jahren zu rüsten ?
also Altlasten wie die Schröderianer aus der Partei zu werfen und sich an ihre Wurzeln u erinnern ?

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ProDe 10.08.2015, 18:43
3. Gabriel nichts zu befürchten??

also wenn Gabriel nach all seinen Äußerungen zu TTIP, Griechenland und Ukraine nichts zu befürchten hat - dann kann man die SPD direkt in "FDP-Reloaded" umbenennen...unglaublich.
der Mann ist völlig untragbar für eine Partei, die "Sozial" und "Demokratie" im Namen trägt.

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rickmarten 10.08.2015, 19:06
4. Sinnlose Debatte

Man könnte auch Lauterbach selbst um seine Kandidatur bitten. Er hat eine so schön einschläfernd monotone Stimme und keinerlei Inhalte.

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linus23 10.08.2015, 19:07
5. Der Sigi kann's !!! ...

immer weiter so, ja am besten mit Gabriel und Nahles mit ihrer Einheitsgewerkschaft, Raubzug bei den Sozialversicherungssystemen auf Kosten der Beitragszahler etc., weiter so beim Plan, die Rentner bewusst im Verbund mit der privaten Versicherungswirtschaft in die Armut zu befördern (dies nur als Beispiele) ..

man muss schließlich beweisen, dass man die besseren Neoliberalen abgibt. Armselige Partei ...

Diese SPD-Führung sollte sich schon mal Plätze im Exil suchen, wenn sie eines Tages mit Schimpf und Schande aus dem Lande gejagt werden sollten. Wäre kein Wunder, wenn auch der letzte noch überzeugte Sozialdemokrat endlich der Schnarcherei entsagt ...

Schamgefühl haben die SPD-Neoliberalen nicht die Bohne ... für die sind die 20 % nach unten ein "Problem des Vermittelns ihrer grandiosen Politik" - aber doch niemals, daß die SPD die deutschen Arbeitnehmer für dämlich verkauft ... Auf diese Idee käme Sigi nicht im Traume. Buähh, es würgt einen geradezu ob solch unglaublicher Ignoranz, selbstgerechter Arroganz ..

Dass es die Merkel nicht kann, wen wundert es .. Konservative können bekanntlich in den wenigsten Fällen einigermaßen geradeaus schauen und pflegen ihr kindlich einfach gestricktes Weltbild.

Dass jedoch die deutsche sozialdemokratische Führung aus einer Ansammlung von Vollpf*sten besteht, ist DIE Katastrophe für unser Land.

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seeledestigers 10.08.2015, 19:48
6. Gabriel wirkt krank

Politik-Krank. Im geht es nichtmehr um Ideen oder Visionen, auch nicht wirklich um die SPD. Seine ganze Realität dreht sich um Macht und Anerkennung. In Wahrheit ist er ausgebrannt, weil er sich jeden Tag um den Stoff kümmern muss. Nicht verwerflich, sondern krank halt. Als Kanzlerkandidat ist er in diesem Zustand aber untragbar.

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KingTut 10.08.2015, 19:49
7. Ratschlag

Wer auch immer die SPD als Kanzlerkandidat anführt, wird ohnehin nur ein Zählkandidat sein. Frau Merkel ist auf dem Höhepunkt ihrer Beliebtheit, ebenso wie Wolfgang Schäuble. Selbst SPD-Größen wie der schleswig-holsteinische Ministerpräsident bescheinigen Frau Merkel eine gute Politik und erwarten, dass sie wiedergewählt wird. Aus SPD-Sicht würde ich meine Strategie danach ausrichten, eine absolute Mehrheit der Union zu verhindern, um die deutsche Politik von 2017 bis 2021 mitgestalten zu können. Mein Ratschlag an die SPD.

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wenixtenz 10.08.2015, 19:58
8. oh doch

Er hätte ggf. nichts zu befürchten, da es keinen Kronprinzen gibt. Die SPD ist personell pleite.
Doch die große Abrechnung wegen seiner Selbstherrlichkeit, kommt wenn es darauf an kommt.
Die SPD wird ruiniert sein, wenn Gabriel mit ihr fertig ist.

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bestrosi 10.08.2015, 19:59
9. belanglos

Wer für die SPD als Kanzlerkandidat antritt ist belanglos, solange nicht klar ist, welche Politik die SPD zu verwirklichen gedenkt - und man ihr traut, dass sie das auch tut und nicht wie nach 2002 sich gegen die eigenen Wähler wendet.
Politik und Wahlen werden in Deutschland so langsam wie in den USA. Dort ist es auch ziemlich Wumpe, ob ein Republikaner oder ein Demokrat Präsident ist. Die Rhetorik mag sich unterscheiden, aber von Konzernen gekauft und neoliberal vergiftet sind sie beide. Genauso hier SPD und CDU, alles im Wesentlichen eine Soße.

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