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Kanton Appenzell Innerrhoden: Wo die Angst vor den Fremden wohnt
REUTERS

Nirgends in der Schweiz ist der Ausländeranteil so gering wie im Kanton Appenzell Innerrhoden. Arbeitslosigkeit gibt es praktisch nicht. Trotzdem stimmten die Bürger hier klar für die Abschottungsinitiative der SVP. Besuch im Land der Ressentiments.

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karlsiegfried 11.02.2014, 16:10
1. Hexenjagd auf Schweizer

So und nicht anders kann der derzeitige Zustand ausserhalb der Schweiz bezeichnet werden. Die Angst sitzt den EU.Staaten Deutschland, Fankreich, Brüssel tief in den Knochen. Dshalb veranstalten diese einschliesslich der Medien eine Hexenjagd auf Schweizer. Pfui Teufel.

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midel 11.02.2014, 16:10
2. optional

Was soll dieser Artikel? Geht es dem 'Spiegel' nur noch darum Ressentiments zu wecken? In der Schweiz gibt es glücklicherweise weit weniger Rechtsradikale als in Deutschland. Man sollte im Steinhaus sitzend nicht mit ....

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redbayer 11.02.2014, 16:13
3. Die Medien werden immer beschränkter

Der Umstand, dass gerade Kantone mit relative geringen (verglichen mit Deutschland allerdings schon hohem) Ausländeranteil sich so entscheiden ist doch leicht zu ergründen.
Dort erkennt man noch "das man vor dem Abgrund steht", die anderen sind schon runter gefallen, was soll man in der Senke da noch sagen?

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schon,aber 11.02.2014, 16:15
4. tz tz

Meine Güte, Herr Hengst, was für ein Aufwand, nach Innerrhoden zu schippern, um herauszufinden, dass ein Bergvölkchen keinen Bock hat auf Multikulti.
Ich bin zwar kein Bergler, habe aber trotzdem auch keinen Bock darauf. Wenn es ECHTES Multikulti wäre, ok. Eine sehr große Zuwanderer-Community pflegt aber mit Hingabe ihre Monokultur, was uns dann als Bereicherung verkauft wird.
Nein danke.

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dolfi 11.02.2014, 16:15
5. Jaja, DIE Schweizer...

DIE Schweizer gibt's grundsätzlich erst mal gar nicht. Die meisten Deutschen, die hier zu Wort kommen, haben hoch bezahlte Berufe, Ärzte, Ingenieure, Doktoranden. Kein Wunder, dass eben die geschockt waren.
Sie haben ja auch nur Kontakt mit dem städtischen, gebildeten Bürgertum in der Schweiz. Aber im ländlichen Raum, insbesondere dort bei den einfach Gebildeten, da sieht es oft anders aus. Dort ist die Abneigung gegen alles Fremde oft zu Hause.
Das ist aber kein speziell schweizerisches Thema. Das gibt es in Deutschland, Belgien, Dänemark und (m.E. ganz besonders) in Österreich auch überall.

Jetzt ist aber hier in der Schweiz eine bestimmtes Phänomen eingetreten. Diese Unterschicht und untere Mittelschicht geht eher nicht so oft zur Abstimmung. Jetzt hat die SVP es aber durch geschicktes Marketing, einem Mix aus rechtsradikalen Parolen und populistischem Hinweisen auf tatsächlich vorhandene Missstände, verstanden, eben diese Bevölkerungsschichten zu mobilisieren. Deshalb ist diese Initiative durchgekommen. Und nicht weil die Schweiz rassistisch oder generell ausländerfeindlich ist.
Jetzt müssen eben diejenigen, die nicht gegen diese Initiative gestimmt haben (und erst gar nicht abstimmen waren) das Schlamassel ausbaden. Viel Vergnügen!

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aleup 11.02.2014, 16:15
6.

Warum nur schaffen es eigentlich gewisse Journalisten nicht, die Sache beim korrekten Namen zu nennen, nämlich "Begrenzung der Einwanderung", anstatt immer über "Abschottung" zu sprechen. Aber es scheint für viele Journalisten zum guten Ton zu gehören, mit reisserischen Titeln gleich von Anfang an Stimmung machen zu wollen - Schade!

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gangnamstyle 11.02.2014, 16:15
7. Parallelen zu Ostdeutschland

Auch in Ostdeutschland leben im Vergleich wenig Menschen aus dem Ausland und trotzdem ist dort Angst vor den Fremden groß. Hilft nur eins: diese Hinterweltler sollten mehr Urlaub im Ausland machen. Vielleicht sehen sie dann wo überall ihr Käse verkauft wird. Die EU-Politiker sollten nicht nur Empörung zeigen sondern die Vereinbarung einhalten, die sie mit der Schweiz getroffen haben. Alles oder Nichts.

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lauchstrauch 11.02.2014, 16:15
8. Verstehe die Aufregung nicht

Warum lässt der Gutmensch den Schweizern nicht das Recht zu entscheiden, wer dort leben soll oder nicht?
Angst vor Volkes-Wille?

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MarkusSchebe 11.02.2014, 16:16
9. Clichées soweit das Auge reicht!

Seit 10 Jahren wächst die Schweiz durch Zuwanderung um jährlich mehr als 1%. Für Deutschland wären das mehr als 800'000 Zuwanderer pro Jahr. Stellt euch bitte vor, wie sich dieser Zustrom auf Infrastruktur, Preise für Wohnraum und Druck auf die Einkommen auswirkt. Jetzt stellt Euch vor, es kommt eine Rezension, und 1'000'000 ausländische Arbeitnehmer ziehen aus der Schweiz wieder nach Hause. Das verkraftet keine Volkswirtschaft! Mit Fremdenangst hat das nichts zu tun.

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