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Kanton Appenzell Innerrhoden: Wo die Angst vor den Fremden wohnt
REUTERS

Nirgends in der Schweiz ist der Ausländeranteil so gering wie im Kanton Appenzell Innerrhoden. Arbeitslosigkeit gibt es praktisch nicht. Trotzdem stimmten die Bürger hier klar für die Abschottungsinitiative der SVP. Besuch im Land der Ressentiments.

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doofnuss 11.02.2014, 17:22
80. hexenjagd? - wegen alice schwarzer?

Zitat von redbayer
Das muss Ihnen als Externem auffallen: Innerhalb der EU sind diese Verhaltens- und Verfahrensweisen gang und gäbe (Hexenjagd u.ä.). Seien sie froh, dass sie nicht in dieser Eurokratie leben müssen. Die ist ja mit ein Grund, warum so viele Deutsche in die Schweiz flüchten.
wegen eurokratie und hexenjagd flüchten so viele deutsche in die schweiz?
ist es nicht viel profaner? es locken arbeitsplätze zu attraktiven bedingungen mit konkurrenzfähiger bezahlung.

dafür lässt mann und frau sich auch schon mal schräg als schwabe von den eingeborenen anflaumen - obwohl eigentlich aus nordschwäbien, äh -deutschland stammend. ;-)

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lscpilot 11.02.2014, 17:22
81. Das wirklich Bedauerliche..

bei allen politischen Fehlentscheidungen ist, dass die fatalen Konsequenzen erst sehr viel später sichtbar werden. Die Verantworlichen sind längst verschwunden und zeitnah aus Fehlentscheidungen lernen können Zeitgenossen auch nicht. Schade, man wünscht sich manchmal in der Politik einen Schiedsrichter, der einen "Elfmeter" gibt.

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AllesnureinWitz 11.02.2014, 17:23
82. Und nun?

Zitat von j-db
Da werden Klischees bemüht die von reiner Inkompetenz zeugen.Bei einem Ausländeranteil von 24 % kann man der Schweiz doch keinen Fremdenhass attestieren!
Hätten Sie den Artikel gelesen, hätten sie erfahren, dass es nicht um "die Schweiz" geht sondern ein einzelnes Kanton, in dem kaum Ausländer sind.

Nun wird man sich doch wohl die Frage stellen dürfen, worin die Ursachen liegen, dass die Bürger dort trotzdem in erheblichen Ausmaß gegen die Personenfreizügigkeit gestimmt haben. Oder darf man das nicht, weil man sonst sofort als der böse Undemokrat dargestellt wird, der hinter jedem einen Nazi vermutet?

Darum auch die Frage an alle an alle Foristen, die so überzeugt sind, dass Fremdenfeindlichkeit nicht das Motiv sein kann: Woran hat es denn dann gelegen?

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j.e.r. 11.02.2014, 17:24
83. Appenzell und Demokratie

Zitat von Anthony Deuel
Ist ein wenig weit hergeholt, dieser Artikel. Der Halbkanton Innerrhoden dient nicht gerade als repräsentatives Beispiel für die Schweizer, hat er doch als einziger nie das Frauenstimmrecht anerkannt.
Auch der Hinweis auf das spät eingeführte Frauenstimmrecht stimmt. Aber Urdemokratie gibt es im Appenzell seit mindestens dem Mittelalter (Landsgemeinde Ende 14. Jahrhundert). Wie viele Jahre vor anderen Regionen?

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rainking 11.02.2014, 17:24
84. Warum ist eigentlich jemand,

Zitat von sysop
Nirgends in der Schweiz ist der Ausländeranteil so gering wie im Kanton Appenzell Innerrhoden. Arbeitslosigkeit gibt es praktisch nicht. Trotzdem stimmten die Bürger hier klar für die Abschottungsinitiative der SVP. Besuch im Land der Ressentiments.
der den Zuzug von ausländischen Arbeitskräften reglementiert und reguliert haben möchte ein Ausländerfeind ? Nur weil ich erwarte, daß mein Nachbar nach dem Grillabend nach Hause geht, hasse ich ihn ja nicht gleich.
Kanada, Australien, USA ... alles Ausländerfeinde? Woher nehmen die Linken die Arroganz, alles was nicht der eigenen Dummheit entspricht, als Ausländerfeinde oder Nazis zu diffamieren ?

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eryx 11.02.2014, 17:25
85.

Sonderlich verwundert bin ich da nun aber nicht. Man ist ja auch immer wieder verwundert, dass beispielsweise in einigen Regionen Ostdeutschlands Neonazis stärker sind, als anderswo in der Republik und das auch gerade mit dem Thema Ausländerfeindlichkeit. Und gerade dort ist der Ausländeranteil seltsamerweiser am niedrigsten. Die Gründe müssen also woanders liegen. Jetzt nicht, dass ich die Schweizer Abstimmung in den rechtsradikalen Winkel stellen möchte. Es werden eben gewisse Ressentiments bedient.

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stefanth 11.02.2014, 17:26
86. Kleingeistige Hinterwäldler...

boykottiert die Schweiz

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schinkenpizza 11.02.2014, 17:26
87. Schäbig

Die Systempresse läuft sich wieder mal warum um dem Politikereinheitsbrei unkritisch den Steigbügel zu halten. Keine Ahnung wozu wir Pressefreiheit haben - viel Unterschied ist es nicht.

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jean1057 11.02.2014, 17:26
88. Ja das wäre hart :)

Zitat von Sponposter2
Ist doch klar, dass die Schweiz jetzt schlecht rüberkommt. Hat sie auch verdient. Wie würden die Schlagzeilen in der Schweiz lauten, wenn für Schweizer (immerhin Nicht-EU-Bürger) Kontingente eingeführt würden? Also nur noch der darf kommen, der dem Deutschen garantiert nicht den Arbeitsplatz wegnimmt. Familie mitnehmen ist schon mal gar nicht. Genau so hat's die Mehrheit der Schweizer auch entschieden. Und jammert jetzt über das böse, unverständige Ausland.
Man stelle sich vor die 80000 Schweizer die jedes Jahr nach Deutschland auswandern und zu Billiglöhnen den Deutschen die Arbeit weg nehmen.
Nein sowas darf man nicht unterbinden :):) Und dann kommen diese pöösen Schweizer auch noch mit ihren Grossfamilien ...
Falls Sie in Ihrem Umkreise eine Schweizer Grossfamilie finden...dann gibts eine Flasche Wein von mir :):)
Wie hoch wollen Sie den das Kontingent für die Schweizer setzen ..50 oder 100 ! Mehr werden es pro Jahr bestimmt nicht sein die nach Deutschland ziehen ...

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fasano 11.02.2014, 17:27
89. Neid

Zitat von sysop
Nirgends in der Schweiz ist der Ausländeranteil so gering wie im Kanton Appenzell Innerrhoden. Arbeitslosigkeit gibt es praktisch nicht. Trotzdem stimmten die Bürger hier klar für die Abschottungsinitiative der SVP. Besuch im Land der Ressentiments.
Und warum, Herr Hengst, geht es den Appenzeller Innerrhödlern denn wirtschaftlich und gesellschaftlich so prächtig? Wohl darum, weil sie exakt das leben, was Sie so neidisch, zynisch und hetzerisch anprangern. Versuchen Sie doch ein wenig, es den Innerrhödlern nachzumachen, dann gehören vielleicht auch Sie und Ihre Nachkommen nicht mehr zu den Neidgeplagten, sondern zu den Freigiebigen, in der warmen Heimatwolle lebenden, wie die Innerrhödler.

Freundliche Grüsse
Sergio Fasano

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