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Kanzlerin in der Bundespressekonferenz: Merkel sieht keine Rechtsstaatlichkeit in der
BILAN/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Bei ihrer traditionellen Sommerpressekonferenz hat Kanzlerin Angela Merkel die Regierung in Ankara kritisiert. Die Inhaftierung der in Untersuchungshaft sitzenden deutschen Staatsbürger sei nicht gerechtfertigt.

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Papazaca 29.08.2017, 11:43
1. Super Erkenntnis. Und so schnell.

Ist das nicht das gleiche Regime, mit dem Merkel das Flüchtlingsabkommen abgeschlossen hat. Und jetzt ist Merkel ganz überrascht? Was soll man dazu sagen?

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floersche 29.08.2017, 11:51
2.

Zitat von Papazaca
Ist das nicht das gleiche Regime, mit dem Merkel das Flüchtlingsabkommen abgeschlossen hat. Und jetzt ist Merkel ganz überrascht? Was soll man dazu sagen?
Zum Zeitpunkt des Abschlusses des Abkommens waren wie viele deutsche Staatsbürger in der Türkei unter fadenscheinigen Begründungen inhaftiert?

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schmidt1924 29.08.2017, 11:55
3. ...ach neee...

...da wären wir o h n e Merkel N I E draufgekommen !!!

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snoopye 29.08.2017, 11:59
4. Wirft jetzt noch irgendjemand...

... der Bundeskanzlerin vor, sich zu vorsichtig und undeutlich auszudrücken, auch bei schwierigen Fragen? Ich hoffe nicht!

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dirk.resuehr 29.08.2017, 12:03
5. Enorm

Welch ein Standpunkt, welch eine Botschaft! Mindestens 150% Zustimmung, wars das dann? Wohl ja.
Billiger gehts nicht!

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archi47 29.08.2017, 12:04
6. typisch Merkel eben, knuffig, rund und eben verwalten, statt regieren

Auch wenn die Medien die eine oder andere Bemerkung als "mutig" darstellen wollen. Sie ist die Bundeskanzlerin und sollte ein Beispiel geben. Ein Beispiel, hinsichtlich hiesiger Demokratie würde bedeuten, sich in einer Fernsehdiskussion allen politischen Konkurrenten zu stellen, statt uns einen Monolog als Dialog verkaufen zu wollen.
Es würde auch bedeuten, sich nicht nur zu verbaler Kritik gegen Polens Demokratieabbau "hinreißen" zu lassen, sondern dem auch überfällige Taten folgen zu lassen. z. B. dergestalt, dass man der EU diesbezüglich nicht in den Arm fällt.
Es würde auch bedeuten, dass sie ihrem Finanzstaatsekretär seinen Anteilsverkauf aus seiner Nebentätigkeit, die ja in Konkurrenz zu seinem Amtsverpflichtungen steht, als die verantwortliche Aufsichtsperson entsprechend bewertet.
Wie es auch wenigsten vor der Wahl Anlaß genug gewesen wäre, sich mal zu den Vorgängern aus dem deutschen Kanzleramt und Ministerämtern zu äußern, die ihre Insiderbeziehungen für Spitzenposten in der deutschen Wirtschaft nutzten, als da sind Wissmann, Pofalla, Kläden, u. a..
Vermutlich sind einige Probleme, die dem Wähler und Steuerzahler heute auf die Füße fallen, gerade diesen Insideramigos zu verdanken.
Sie hatten offenbar nicht mal die Qualität, sich außerhalb ihres Einflußbereiches in Deutschland oder gar im Auland einen Posten in der Privatwirtschaft zu suchen, bzw. zu erhalten.

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reader0815 29.08.2017, 12:07
7. Merkel und Kollegen sind an den Taten der letzten Jahre zu messen

In der Zeit kurz vor der Wahl wollen sich viele plötzlich neu entdecken, hervorheben und in Szene setzen. Wer gelassen und möglichst neutral auf deren bisherige Taten zurückblickt, bekommt allemal ein realeres Bild von den handelnden Politikern. Was spräche denn eine klarere Sprache als vollzogene Taten. Deshalb plädiere ich, das ganze Wahlkampf-Theater inclusive Redeschlachten im TV einfach zu ignorieren und sich insbesondere bei den aktuellen Verantwortungsträgern das bisherige politische Handeln näher anzuschauen und nicht deren von Plattheiten dominierte "Werbung" zur Grundlage der Wahlentscheidung zu machen.

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Dengar 29.08.2017, 12:18
8. Wirft jetzt noch irgendjemand...

Zitat von snoopye
... der Bundeskanzlerin vor, sich zu vorsichtig und undeutlich auszudrücken, auch bei schwierigen Fragen? Ich hoffe nicht!
Selbstverständlich.
Erst nach eindeutiger Umfrage äußert sich Merkel schließlich. Das ist ein klassisches Beispiel für "Fähnchen nach dem Wind hängen".

"Mit 75 Prozent befürchten drei Viertel der Deutschen, dass sich die Türkei unter Präsident Erdogan zu einer Diktatur entwickeln könnte – wobei sich in dieser Einschätzung die einzelnen Bevölkerungs- und Wählergruppen kaum voneinander unterscheiden.".
http://www.stern.de/politik/deutschland/tuerkei--deutsche-sehen-land-laut-stern-umfrage-auf-dem-weg-in-die-diktatur-7552678.html

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cvdheyden 29.08.2017, 12:19
9. Plebs

Zitat von reader0815
In der Zeit kurz vor der Wahl wollen sich viele plötzlich neu entdecken, hervorheben und in Szene setzen. Wer gelassen und möglichst neutral auf deren bisherige Taten zurückblickt, bekommt allemal ein realeres Bild von den handelnden Politikern. Was spräche denn eine klarere Sprache als vollzogene Taten. Deshalb plädiere ich, das ganze Wahlkampf-Theater inclusive Redeschlachten im TV einfach zu ignorieren und sich insbesondere bei den aktuellen Verantwortungsträgern das bisherige politische Handeln näher anzuschauen und nicht deren von Plattheiten dominierte "Werbung" zur Grundlage der Wahlentscheidung zu machen.
So hohe Erwartung an den Plebs (also uns)? Ok, ich stimme schon mal zu, dass alle Aussagen, die in diesem Wahlkampf gemacht werden eine Beleidigung für jeden funktionierenden Intellekt sind.

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