Forum: Politik
Kapitalismuskritik: Am Schmelzpunkt des sozialen Systems
DPA

Die Welt steckt in der Krise: Das Vertrauen in das kapitalistische System ist verloren gegangen. Was sind Begriffe wie Gerechtigkeit, Verantwortung oder Demokratie noch wert? Bei der Wahl sein Kreuzchen zu setzen, ist zu wenig.

Seite 1 von 55
coyote38 29.07.2013, 14:41
1. Hervorragend, Herr Augstein !

Ganz HERVORRAGEND !
"Man kann es sich ja auch in der Kapitulation gut einrichten [aber] im zynischen Exil gibt es keine Demokraten."
NOCH MEHR auf den Punkt geht es nicht, Herr Augstein. Diese amtierende Regierung schafft mit ihrer Politik die Demokratie ab. DANKE für die klare Position. Hervorragend, Herr Augstein. Wirklich GANZ HERVORAGEND !

Beitrag melden Antworten / Zitieren
assimiliert 29.07.2013, 14:42
2. treffend zu dem thema

Zitat von sysop
Die Welt steckt in der Krise: Das Vertrauen in das kapitalistische System ist verloren gegangen. Was sind Begriffe wie Gerechtigkeit, Verantwortung oder Demokratie noch wert? Bei der Wahl sein Kreuzchen zu setzen, ist zu wenig.
empfehle ich eine äußerst gute dokumentation von john pilger. ist zwar fast 90 min. lang, aber es lohnt sich

https://www.youtube.com/watch?v=GnGBZVjJqFY

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sick-and-tired 29.07.2013, 14:46
3. Danke Jakob Augstein

und danke Spiegel-Online. Endlich ein Artikel, der Gas gibt und wenigstens soetwas wie Aufbruchsstimmung versprueht. Ueberfaellig, dass der Spiegel mehr davon bringt, was nicht von Kapital, Lobbyisten und Politikern beschnitten ist!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kabian 29.07.2013, 14:47
4. Ohnmächtiges zuschauen

Wir dürfen wählen. Wir dürfen unsere eigenen Entscheidungen treffen. Wir dürfen kritisieren und wir dürfen unser Leben selbst in die Hand nehmen.
Aber ändert sich etwas? Wie kann es sein, das wir wählen gehen und danach die Wahlversprechen systematisch gebrochen werden. Welchen Sinn hat dann noch eine Wahl?
Wir dürfen unseren Beruf und unseren Arbeitsplatz selbst auswählen. Trotzdem sehen wir allzu oft das "Vitamin B" wichtiger ist als eine Qualifikation.
Es werden Regeln und Gesetze entworfen um in Europa ein friedliches, Gewinnorientiertes Zusammenleben zu gewährleisten. Alle diese Regeln werden von einer Finanzlobby ausser Kraft gesetzt, ja sogar mit Füßen getreten. Ist das unser zukünftiges Europa?
Mann kann so viele Rechte auf dem Papier festhalten und man kann unendlich viele Regeln und Gesetze beschließen, sie haben alle keinen Sinn, wenn sie nicht beachtet werden.
Theoretisch leben wir im Paradies. In Wirlichkeit gilt das nur für eine sehr kleine Schicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ahassmann 29.07.2013, 14:49
5. Wünschen und Hoffen

Ich wünschte, ich dürfte den Kapitalismus mal erleben.

Bei einer Staatsquote von über 50% von Kapitalismus zu sprechen, lässt wenig Raum für die Definition von Sozialismus.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
pleromax 29.07.2013, 14:50
6. Gewaltlos gegen Brachialgewalt?

Viel Glück damit - leider war auch Gandhi gestern. Und Ägypten liegt vor der Haustür. Wie Guantanamo. Und, und, und ...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gg72 29.07.2013, 14:50
7. Vertrauen

Hat es denn schon jemals Vertrauen in das "Kapitalistische System" gegeben? Ich denke nicht, es sei denn man gehört der Gattung der Heuschrecken an!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
reinero59 29.07.2013, 14:51
8. diesem

Artikel ist nichts mehr hinzu zu fügen.

Man kommt um die Frage nach den Handlungen nicht herum. Das richtige Bewusstsein allein schafft noch nicht das richtige Sein. Der Schriftsteller Ingo Schulze hat darüber nachgedacht und kommt zu dem Schluss: "Wir müssen über die Geste und die symbolische Handlung hinaus unseren Willen gewaltlos kundtun, und dies - wenn nötig - auch gegen den Widerstand der demokratisch gewählten Vertreter."
Es ist an der Zeit, wieder das Wünschen zu lernen. Und das Handeln.
Die Menschen müssen auf die Straße demonstrieren, Streiken und kämpfen für ein gerechtes und freies Land, viel zu lange haben wir unsere Verantwortung delegiert und uns zu Frieden gegeben wenn wir zur Wahl gingen. Viel zu lange haben wir darauf vertraut das korrupte und unfähige Politiker wie Merkel, Steinbrück, Friedrich, Pofalla, Steinmeier,die Liste würde unendlich lang werden, für die Menschen und Land das beste wollen. Wir wollten und viele wollen es immer noch nicht wahr haben das uns diese Bande nur verkauft und benutzt und das es der Politik nur um ihre Macht, ihr Geld und um die Erhaltung dieses menschen verachtenden Systems geht. Damit muss Schluss sein, denn das Volk ist der Souverän und WIR SIND DAS VOLK muss den Politikern wieder in den Ohren klingen, ehe es zu spät ist und es unsere Kanzlerin geschafft hat die Demokratie und das Recht auf freie Meinung und Demonstration abzuschaffen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Geoerkunder 29.07.2013, 14:51
9. The end is near.

Irgendwie scheint man nicht darum herum zu kommen Widerstand zu leisten. Die Frage ist jedoch, kann es besser werden oder muss es esrt noch schlimmer werden.
man trifft zwar immer mehr Leute, die die Überzeugung äussern, dass es so nicht weiter gehen kann, aber sind es schon genug?
Als gute Deutsche sollte man besser erst einmal andere die revolution machen lassen, dann kann man sich entweder anschließen, oder sie kaputt reden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 55