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Kapitalismuskritik und Internet: Wie böse ist Amazon?

Der Buch-Versender Amazon will sich den Markt unterwerfen. Widerspenstigen Verlagen und Autoren drohen Handelsboykotte. Wer lesen will, sollte öfter mal wieder zum Buchhändler an der Ecke gehen.

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AlfredS. 06.08.2014, 03:11
120. Mein Symbol: Fleischi

Fleischi hat geschrieben:
+++Leider braucht jedes politische Engagement ein Symbol, an das man sein Herz hängen kann. Wo dieses Symbol fehlt, bleibt auch der Protest aus.+++

Ich häng mein Herz an Fleischi und seine treuen, schwarzumrandeten Robbenaugen und protestiere mit diesem süßen Symbol aufs schärfste gegen die perfiden, teuflischen IT-Sekten und Internet-Machthaber mit ihrem Welt-Erlöser-Habitus!

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buntesmeinung 06.08.2014, 04:29
121. Ich bestelle schon sehr lange nicht mehr

Zitat von sysop
Der Buch-Versender Amazon will sich den Markt unterwerfen. Widerspenstigen Verlagen und Autoren drohen Handelsboykotte. Wer lesen will, sollte öfter mal wieder zum Buchhändler an der Ecke gehen.
bei Amazon.
Und zwar habe ich meinen Boykott gestartet, als Amazon Wikileaks von seinen Servern verbannt hat.
Davor war ich von dem Riesensortiment von Amazon begeistert. Auch gab es nie Anlass zur Beschwerde. Im Gegenteil.
Bei Amazon fand ich, was ich sonst nirgends finden konnte.
Lieferungen kamen prompt und entsprachen immer dem Angebot.
Damit will ich sagen, dass es für mich durchaus eine Einschränkung bedeutet, nicht mehr auf das Angebot von Amazon zurückgreifen zu können.
Aber das ist es mir wert.
Die Geschäftspolitik von Amazon halte ich für gefährlich.
Gefährlich für die Meinungsvielfalt. Gefährlich für einen freien Markt.
Daher nie wieder Amazon. Daher wieder der Buchhändler um die Ecke.
(Nur am Rande: Amazons Politik der Steuergestaltung und die schlechte Behandlung der Mitarbeiter sind weitere, wenn auch nachgeordnete Gründe, diesem Unternehmen die Gefolgschaft zu verweigern)

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michibln 06.08.2014, 06:20
122. Buchpreisbindung befördert Monopol-Bildung

Auch wenn es viele nicht glauben wollen: die Buchpreisbindung hilft Amazon, da es Konkurrenz bei Neubüchern unmöglich macht, denn Amazon bietet selbst immer ohne Versandkosten an, ist defacto also 3 Euro billiger. Auch Konkurrenzplattformen können nicht entstehen, da sie keinen (Preis-)Vorteil bieten.

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lanzarot 06.08.2014, 07:19
123.

Die Inhaltsbeschreibungen der Bücher ist bei amazon sehr gut, vor allem, da man bei den meisten Büchern mit einem "Blick ins Buch" den Schreibstil eines noch unbekannten Autors beurteilen kann. Die Bücher bestelle ich allerdings nur über Thalia oder in einem Buchladen, gerade wegen der Machenschaften von amazon. Im Übrigen gehen mir diese amerikanischen größenwahnsinnigen Raffer schon lange auf den Senkel.

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dat_fretchen 06.08.2014, 07:30
124. Versteh das Prblem nicht...

...wenn ich dann doch mal, online mir ein Buch kaufe und Amazon das nicht "auf Lager" hat oder ähnliches, gucke ich bein Buch.de oder anderen Onlinehändler.
Und wenn das überall nicht zu bekommen ist, gehe ich zum Buchladen um die Ecke und bestell es mir da!

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karlottofriedrich 06.08.2014, 08:09
125. zu #5.

Wird wahrscheinlich an Ihnen liegen, vielleicht auch mal zurücklächeln. Ich habe noch keinen unfreundlichen Buchhändler erlebt.
Der Service läuft Tadellos.
Bei Amazon, Zalando und Co habe ich gehört, hat man den Mitarbeitern endlich ein Dixie zur Verfügung gestellt. Sie können ja dort bestellen, bitte.

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Harald Schmitt 06.08.2014, 08:15
126. Wo liegt das Problem

Die verlage haben die ebooks verschlafen, sie könnten einen eigenen Vertrieb aufbauen und es gibt noch mehr Buchhändler.
Früher diktierten die Verlage die preise siehe Buchpreisbindung und ähnliche Previlegien und jetzt macht mal der Handel Druck.
Das ist Marktwirtschaft und jeder nutzt seinen positionen. Keiner muss bei Amazon kaufen, es gibt genbügend andere Händler.
Ich schätze den Service, den man sonst in Deutschland bei keinem anderen Onlineshop erhält. Letztens musste ich bei einem sehr großen deutschen Elektronikversand mit dem Anwalt drohen damit ich endlich die Ersatzlieferung eines defekten Produktes nach endlosen 7 Wochen erhalten hatte. Bei der Bestellung musste ich Vorkasse bezahlen und schon 6 Wochen auf die Lieferung warten!
Man kauft da wo es am bequemsten ist und solange die Konkurenz nicht mit ebenbürtigem Service punkten kann, ist sie selber Schuld und kann sich steigern.
Was nutzt ein Buchladen um die Ecke, wenn man jedes aber auch jedes buch extra bestellen muss und dazu merhmals dort hinfahren um es zu bestellen und zum abholen noch mal. Das kommt auch in einer kiste dort an und es bringt der Umwelt nichts und mir nichts.
Monopole gibt es mangels Alternativen und es haben viele die Chance verpasst es besser und gerechter zu machen. Jetzt ständig auf Amazon rum zu hacken macht es nicht besser und wird auch nichts ändern. Sie bieten zimlich vielen menschen einen Job oberhalb des Mindestlohnes, dank Transparenzmangel kann man das so nicht von allen anderen Händlern sagen.

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gazettenberg 06.08.2014, 08:15
127.

Zitat von joetanner
Und erst die haben dafür gesorgt, dass die Erzeuger von ihren erzielten Preisen nicht mehr leben können und an keiner Aldikasse mehr jemand über 30 sitzt.
In unserem Aldi ist die Hälfte der Verkäufer(innen) über 30! In der Nachbarfiliale auch. Damit ist Ihre Aussage schon mal widerlegt.

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lini71 06.08.2014, 08:30
128. Aha

Zitat von sysop
Der Buch-Versender Amazon will sich den Markt unterwerfen. Widerspenstigen Verlagen und Autoren drohen Handelsboykotte. Wer lesen will, sollte öfter mal wieder zum Buchhändler an der Ecke gehen.

Spannend wann Fleischhauer seinen Kommentar abgibt:

Solange Amazon "nur" Stress mit Gewerkschaften und linken Verlagen hatte, war alles gut.
Jetzt haben sie endlich mal "rechte" Literatur ausgeschlossen und schon jammert Fleischhauer..
Spannend...

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Boesor 06.08.2014, 08:39
129.

Klar kaufe ich mal bei Amazon, aber wenn es geht lieber beim Einzelhändler in der Stadt. Das sichert lokale Arbeitsplätze und im Gegensatz zu amazon auch hiesige Steuereinnahmen

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