Forum: Politik
Karlspreis: Macron hat genug von Merkels Zaudern
AFP

Offen wie nie zuvor redet Frankreichs Präsident den Deutschen und ihrer Kanzlerin in Aachen ins Gewissen. Die Reform der EU müsse endlich vorangehen, sonst trügen Demagogen und Populisten den Sieg davon

Seite 13 von 19
jeanklojunkbond 10.05.2018, 21:31
120. Mobbing

Wissen Sie übrigens ,daß dem Stern verboten wurde,Bilder der jungen Merkel zu zeigen,wo man sieht ,daß Sie mit einer Kamera um Robert Havemanns Haus läuft und Photos macht?= sind in Us -Stasi-Archiven-noch Fragen Kienzle? Meine Kanzlerin-= mein helter skelter frog-dorian aus dem Dunkelen....sooo viele" Spiegel."...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Beagle-Fan 10.05.2018, 21:32
121. Wie sagte mal Helmut Schmidt?

Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen. Und Macron? Der sollte erst mal seine Kolonien in die fiskalische Freiheit entlassen! ""Aufgrund dieses Gesetzes sind 14 afrikanische Staaten nach wie vor dazu verpflichtet, etwa 85 Prozent ihrer Währungsreserven in der französischen Zentralbank in Paris zu lagern. Dort unterstehen sie der direkten Kontrolle des französischen Finanzministeriums. Die betroffenen Länder haben keinen Zugang zu diesem Teil ihrer Reserven. Sollten ihre verbleibenden 15 Prozent Reserven nicht ausreichen, müssen sie sich die zusätzlichen Mittel vom französischen Finanzministerium zu marktüblichen Zinsen leihen. Seit 1961 kontrolliert Paris so die Währungsreserven von Benin, Burkina Faso, Guinea-Bissau, Elfenbeinküste, Mali, Niger, Senegal, Togo, Kamerun, Zentralafrikanische Republik, Tschad, Kongo, Äquatorialguinea und Gabun.
Zudem müssen diese Länder jährlich ihre „kolonialen Schulden“ für die von Frankreich errichtete Infrastruktur an Paris überweisen, wie Silicon Africa ausführlich berichtet. So nimmt Frankreich rund 440 Milliarden Euro jedes Jahr ein. "" Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: 15.03.15 01:12 Uhr

Beitrag melden Antworten / Zitieren
flytouch 10.05.2018, 21:49
122. Handelsüberschüsse?

ja, stimmt. Aber die Deutschen haben nix davon. Viel steckt im Targetsaldo, - fast 1000 Millarden, also die Hälfte der deutschen Staatsverschuldung.
Da kommen wir aber nicht ran.
Wie sollen wir denn noch mehr Geld geben, wenn die Target Frage nicht endlich geklärt wird?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
trex#1 10.05.2018, 21:55
123.

Zitat von Siebengestirn
zusammen mit Frankreich und ihrem Regierungspartner SPD, Europa aus seiner derzeit schwierigen Lage heraus- und als funktionsfähige Gemeinschaft wieder voranzubringen. Warum bleibt sie immer noch so unverbindlich? Sieht sie nicht, dass Macron auch für sie eine große Chance ist?
Nach Meinung vieler Deutscher besteht Europa wohl nur aus Deutschland und Frankreich. Merkel und Macron bestimmen also über die weitere Entwicklung, die anderen 25 EU-Staaten und etliche Nicht-EU-Staaten sind nur Statisten und Befehlsempfänger?

Nicht nur die Briten als zweitstärkster EU-Staat haben sich aus dem Staub gemacht, die Skandinavier, Balten und Niederländer haben auch keine Lust, sich weiter vorführen zu lassen. Welche Folgen der Regierungswechsel in Italien hat, ist noch nicht absehbar.

Aber Berlin und Paris sind ja das neue Imperium in Europa, der Rest sind Satellitenstaaten, oder?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kuestenvogel 10.05.2018, 22:03
124. Was sagen die anderen EU-Mitglieder zu Marcons Ideen?

Unabhängig davon, wie man persönlich zu der jetzigen EU steht: Dass es Reformen bedarf, vor einer weiteren Ausweitung, dürfte in sämtlichen Ländern in Hinblick auf die gravierenden Konflikte in diversen Bereichen Thema sein. Außerhalb von F wäre es interessant zu erfahren, wie die anderen Länder die Zukunft der EU sehen. Dass aus der BRD, als größter Nutznießer und Nettozahler, nichts kommt - wieso sollte es unter dieser Regierung von Fr. Merkel anders sein als 12,5 Jahre zuvor? Siehe inländische Themen, Aussitzen, Machterhalt, Fähnchen im Wind, aber die Mehrheit der Bevölkerung möchte dieses, weshalb auch immer.

Wer sich als Bürger einbringen möchte, dem empfehle ich folgende Seite der EU (z. B. die Online-Konsultation ist eine Umfrage, am Ende können Sie auch fiktive Namen/E-Mailadresse angeben ;): https://ec.europa.eu/commission/consultation-future-europe_de

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rloose 10.05.2018, 22:04
125.

Zitat von Ezechiel
Unternehmerisches Denken. Ein Unternehmer als deutscher Regierungschef, hätte niemals mit Ländern wie Polen, Spanien, Portugal, Ungarn oder Griechenland eine Gemeinschaft gebildet. Zum unternehmerischen Denken gehört auch die Risikobetrachtung. Ein Unternehmer lässt auch mal eine Chance aus, wenn die Risiken nicht klar erkennbar sind.
Ein Staat ist kein Unternehmen. Und die Zusammenarbeit mit anderen Staaten dient dem Frieden in der Welt und nicht dem Zweck Gewinne auf Kosten anderer zu machen. Sie brauchen sich nur vorstellen wie die Welt aussehen würde, wenn jeder Staat einen Unternehmer wie Trump als Regierungschef hätte.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
erdmann.rs 10.05.2018, 22:06
126. Der Traum von Europa

An Macron und seinen Plänen für Europa erhitzen sich die Gemüter
und Frau Merkels Zögerlichkeit bringt viele hier auf die Palme.
Ganz gleich, wie Macron seine Vorstellungen und Wünsche formuliert,
es geht nicht nur, aber vor allem auch um Geld, sogar um viel Geld.
Geld, das in erster Linie Deutschland aufbringen, in einen Topf
einzahlen soll. Wie, wofür und von wem das Geld später wieder
ausgegeben werden soll, beschreibt Macron bisher sehr vage.
Es bleibt z.B. auch unklar, warum nach vollzogenem Brexit überhaupt
insgesamt mehr Geld gebraucht wird als bisher.
Ob ein "machtloses" EU-Parlament oder eine nicht gewählte EU-
Kommission das Geld stets sinnvoll ausgeben, ist auch nicht sicher.
Eine "Quasi-Schuldenvergemeinschaftung" ist jedenfalls durch
geltende europäische Verträge ausdrücklich untersagt.
Die kann man auch nicht nach Belieben ändern.
Macron ist in seinen Bemühungen sehr auf Deutschland fixiert,
das ist verständlich, denn da wäre am meisten Geld zu holen.
Wenn er aber nicht auch die anderen 25 Mitgliedsstaaten mit ins
Boot holen kann, wird das nichts werden.
Insofern ist Frau Merkels Zögerlichkeit durchaus zu begrüßen.
Das es Macron insgesamt weniger darum geht, dass die Länder
einen - noch größeren - Teil ihrer Souveränität abgeben, glaube
ich sogar. Er weiß doch, dass die Franzosen da niemals mitspielen
würden. Das gilt mindestens ebenso so sehr für die Spanier oder
Italiener, wahrscheinlich sogar für alle anderen auch.
Würde man alle Deutschen fragen, wie wichtig ihnen Nationalität
ist, würde man sich wahrscheinlich wundern.
Es ist eben so, dass die Repräsentanten einer gerade amtierende Regierung oft gerade n i c h t ihr Volk oder dessen Meinung und
Wünsche vertreten. Das geht dann auch nicht immer gut aus.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rloose 10.05.2018, 22:09
127.

Zitat von Androupolis
Aha und wer verteidigt uns vor den Asiatischen Reiterhorden aus Russland. Unsere Schrottarmee sicher nicht! Das sind dann die Franzosen und die anderen Länder die eine halbwegs vernünftige Armee haben. Wenn wir schon von den bösen Transferzahlungen sprechen, sollten wir auch daran denken, das andere für unsere Sicherheit aufkommen. Die Nachfahren von Tschingis Khan trachten doch nur danach Europa am Boden zusehen.
Sicher doch. Welche Horden aus dem Osten sollten wohl über Sie herfallen und vor allem warum? Es gibt doch tatsächlich Leute, die diesen Schwachsinn glauben, der ihnen nur mehr Steuern für schwachsinnige Rüstungsprojekte aus dem Kreuz leiern soll.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
joachim.stiller 10.05.2018, 22:11
128. Macrons Pläne?

Welches sind denn Macrons Pläne für Europa, die uns immer wieder als die ganz große Nummer verkauft, die aber nie irgendwo offen ausligen und diskutiert werden... Ich stehe einfach nur noch da und bin ratlos... Sollen wir da buchstäblich eine Katze im Sack kaufen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
joachim.stiller 10.05.2018, 22:15
129.

Zitat von Neophyte
Man könnte den Eindruck bekommen, den Deutschen liegt die EU nur soweit am Herzen, so lange diese wirtschaftliche Vorteile bringt, auf Kosten der Nachbarstaaten, aber sobald es darum geht etwas zurück zu geben, gilt das Schweigen im Walde. Deutschland braucht einen neuen Anführer, einen mit Macron, mit Schwung und Ideen!
Einen neuen "Anführer" würde ich jetzt nicht unbedingt sagen, aber wenigstens einen oder eine, der/die nicht derart blind den amerikansichen Hochrüstungsträumen für Europa folgt...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 13 von 19