Forum: Politik
Katalonien-Konflikt: Zehntausende Spanier demonstrieren für Dialog
Lizon/EPA-EFE/REX/Shutterstock

"Redet oder tretet zurück!" - so lautet die Botschaft mehrerer Großkundgebungen in Spanien. Die Demonstranten fordern die Regierungen in Madrid und Barcelona auf, eine Lösung im Katalonien-Konflikt zu finden.

Seite 1 von 11
wokri 07.10.2017, 15:45
1. Klasse Aktion

Nur durch Kommunikation kann das Katalonien Problem gelöst werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
VirusXX 07.10.2017, 15:48
2. Frieden für die Demokratie

Keine macht den Seperatisten, frieden für die Demokratie, frieden für Spanien und Frieden für alle Länder der EU.Für ein Gemeinsames zusammen leben untereinander, nur so können wir den Frieden in Europa bewahren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Thorsten_Barcelona 07.10.2017, 15:48
3. Fotos sind irreführend

Die Fotos sind von der spanischen Demonstration für die Einheit. Es wäre schön gewesen wenigstens ein Foto von Leuten ohne Flaggen zu haben, nur in Weiss.

So ist das komplett irreführend.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
atmin 07.10.2017, 15:50
4. Wäre schon besser

Ich schließe mich hiermit der Demonstration virtuell an. Zersplitterung bringt uns allen nichts.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Dion 07.10.2017, 15:58
5. Verfassung Spaniens

Die Verfassung Spaniens von 1978, auf die sich die Regierung in Madrid beruft, ist 3 Jahre nach Francos Tod verabschiedet worden, d.h. seine Anhänger waren noch aktiv und haben den Text zumindest beeinflusst.

Was ich sagen will: Verfassung kann man ändern. Katalanen wären schon zufrieden, wenn sie eine Autonomie bekämen, wie sie die Basken haben oder Südtirol in Italien hat. In diesen beiden Fällen musste lange gekämpft werden, auch mit terroristischen Mitteln, erst dann haben die Basken und Südtiroler bekommen, was sie wollten.

Hat man daraus nichts gelernt? Will man erst nachgeben, wenn es – wie damals – genug Tote gibt?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
musca 07.10.2017, 16:05
6. Wie so oft..

Ist das Volk wenigstens doch wieder weitaus vernünftiger als so manche ihrer politischen Repräsentanten die sich wohl "Volksvertreter" nennen wollen.

Die Polizeigewalt beim Referendum war völlig kontraproduktiv und einer modernen europäischen Demokratie wie Spanien eigentlich völlig unwürdig und sehr bedauernswert - wenigstens sieht das mittlerweile auch die spanische Zentralregierung in Teilen ein.

Barcelona und Madrid sollten endlich auf das hören, was die Leute auf der Straße bei den Demos klar und deutlich fordern.

Miteinander reden und endlich Kompromisse finden oder zurücktreten .

Das gilt natürlich für beide Seiten - für Katalonien genau so wie für "Rest-Spanien".

Sollten endlich auf die Leute hören- alle beide politische Sturschädel.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Celegorm 07.10.2017, 16:09
7.

Zitat von Dion
Was ich sagen will: Verfassung kann man ändern.
Natürlich ist eine Verfassung nicht in Stein gemeisselt. Aber diese zu ändern ist eben kein spontaner Hauruck-Prozess, sondern muss auf demokratisch-rechtstaatlichem Wege geschehen. Was Zeit, Energie und Diskurs benötigt. Und in diesem Fall halt alle Spanier einbinden muss. Das Problem ist aber, dass manchen (!) Katalanen das offenbar zu mühsam ist und vielmehr aus politischem Opportunismus eine Eskalation betrieben wird, um einen effektiven demokratischen Prozess zu umgehen. Was wiederum der PP und spanischen Regierung in die Hände spielt, weil die eine ernsthafte Diskussion zu der Frage auch nicht wollen..

Beitrag melden Antworten / Zitieren
cajun_moon 07.10.2017, 16:15
8. Mal was Positives

Es gibt noch Menschen mit Herz und Verstand. Und das in großer Zahl. Irgendwie sehr beruhigend. Ich schließe mich ebenfalls virtuell an.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
musca 07.10.2017, 16:34
9. Da ist was dran.

Zitat von Dion
Die Verfassung Spaniens von 1978, auf die sich die Regierung in Madrid beruft, ist 3 Jahre nach Francos Tod verabschiedet worden, d.h. seine Anhänger waren noch aktiv und haben den Text zumindest beeinflusst. Was ich sagen will: Verfassung kann man ändern. Katalanen wären schon zufrieden, wenn sie eine Autonomie bekämen, wie sie die Basken haben oder Südtirol in Italien hat. In diesen beiden Fällen musste lange gekämpft werden, auch mit terroristischen Mitteln, erst dann haben die Basken und Südtiroler bekommen, was sie wollten. Hat man daraus nichts gelernt? Will man erst nachgeben, wenn es – wie damals – genug Tote gibt?
Ende der fünziger Jahre , Anfang der sechziger Jahre waren Südtiroler Aktivisten leider dazu gezwungen, zu drastischen Maßnahmen zu greifen. ( Feuernacht, 1961) als diese massenweise Strommasten gesprengt wurden.

Italien hat vorher die zugesicherte Autonomie für Südtirol nur schleppend und sehr halbherzig umgesetzt - mittlerweile ist die Autonomie Südtirols innerhalb des italienischen Staates ein Paradebeispiel wie es funktionieren kann.

Dafür kann Italien mittlerweile nur gelobt werden - auch wenn wohl Druck dazu nötig war.

Vielleicht auch Vorbild und eine Lösung für Katalonien und Spanien, eine ähnliche Autonomie wie sie Südtirol als Teil Italiens hat.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 11