Forum: Politik
Katalonien-Krise: Puigdemont-Mitstreiter kehren nach Barcelona zurück
AFP

Wo ist Carles Puigdemont? Die Zeitung "La Vanguardia" hatte berichtet, der ehemalige Regionalpräsident Kataloniens habe Brüssel in Richtung Barcelona verlassen. Dort kamen aber bloß einige seiner Ex-Regierungsmitglieder an.

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frenchie3 01.11.2017, 09:59
40. @35 Satire? Nicht den :-)) gesehen?

Allerdings weiß ich nicht wie ich Ihren Satz- "Denn Sie unterstellen indirekt, daß die Katalanen mit breiter Mehrheit dieser "Franco-Verfassung" und damit ihrer eigenen Unterdrückung zugestimmt haben"- interpretieren soll. Meinen Sie ernsthaft daß die Katalonen unterdrückt werden oder habe ich Ihren :-)) übersehen?

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rkinfo 01.11.2017, 10:04
41. Rückkehr von Verfassungsbrechern ...

Zitat von nenntmichishmael
Also doch kein Jubel für die heimgekehrten Unabhängigkeitshelden bei der Ankunft am Flughafen. Hoffentlich ein gutes Zeichen, dass die klarer denkenden Katalanen merken, was für Scharlatanen eine große Bevölkerungsgruppe aufgesessen ist. Der Hauptgrund für die Brüssel-Exkursion Puigdemonts scheint übrigens vor allem eines gewesen zu sein: nicht mit europäischen Politikern wollte man sprechen (da hat man offensichtlich sowieso keinen Termin bekommen), sondern die gesamteuropäische Presse wollte man erreichen. Das zeigt erneut: Im Stimmungmachen sind die Separatisten clever und effektiv. In praktischer Politik hingegen plump und tapsig.
Gerade in der aktuellen Weltlage sollte die Einhaltung von Verfassungsregeln ltimative Richtschnur für jeden Erdenbürger sein.
Den von irre Separatisten angezettelten Verfassungsbruch darf man daher nur energisch vor Gericht bringen.
Puigdemont wollte zudem der EU die Pistole auf die Brusr setzen und Euro plus Hilfsgelder für seine bankrotte Regierung reinholen - bösartiges Spiel mit den Steuergeldern ehrlicher EU-Bürge.

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descartes 01.11.2017, 10:07
42.

Zitat von claudio_im_osten
...betrifft die sogenannte "Unterschlagung" öffentlicher Gelder die Kosten für die Durchführung der Abstimmung über die Unabhängigkeit durch die gewählte Regionalregierung Kataloniens. Wenn das so ist und Spaniens Regierung sich hierunter Rechtsstaatlichkeit vorstellt, dann sollten wir diese Art Europäer schlicht vergessen - zumal seit Jahren ständig durch die Presse geht, wie sehr die Repräsentanten in Madrid mit eigenen Korruptionsvorwürfen konfrontiert sind. Der absolute Gipfel sind die eingeleiteten Strafverfahren wegen "Rebellion", hier hat offensichtlich ein Herr Rajoy seit der Franco-Ära nicht wirklich was dazu gelernt. Ärgerlich, dass wir den führenden Mitglieder dieses Systems auf Augenhöhe begegnen. Würde Deutschland bei diesen abstrusen Anschuldigungen Asyl gewähren? Nötig wär's...
Sie trauen sich hier aber ein reichlich verqueres Rechtsverständnis zu offenbahren, Respekt.
Was stellen Sie sich denn unter Rechtsstaatlichkeit vor? (Dieser Begriff hat mit der politischen Ausrichtung übrigens nichts zu tun.) Dass Gesetze nur dann einzuhalten sind, wenn sie der eigenen Gesinnung nützen?
Selbstverständlich dürfen keine öffentlichen Gelder für Aktionen verwendet werden, die von vorne herein als verfassungswidrig einzustufen sind, egal, was der eine oder andere glaubt aus dem Völkerrecht herauslesen zu wollen. Warum überlassen Sie die Verurteilung bzw. den Freispruch nicht den spanischen Gerichten? Da hilft auch Ihr whatabaoutism nichts, wenn Sie versuchen mit Vermutungen Rajoy Unredlichkeit zu unterstellen. Das macht Puigdemonts Verfassungsbrüche keinen Deut besser. Deutschland sollte Asyl gewähren? Warum? Sonst können Sie und Ihresgleichen asylsuchende Verbrecher nicht schnell genug abschieben lassen. Hier soll man eine Ausnahme machen? Vermutlich weil er keiner muslimischen Glaubensgemeinschaft angehört und seine Heimat nicht durch Kriege zerstört wurde, sondern er selber auf bestem Wege war, sein Land aus einer Profilneurose heraus zu zerstören?

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mm0 01.11.2017, 10:08
43. Einschüchterung der Bürger

Der Videobeitrag von SPON zeugt von grosser Unwissenheit über die katalanische Befindsamkeit. Das katalanische Volk ist nach den Massnahmen der spanischen Zentralregierung eingeschüchtert und hat keine Möglichkeit hier zu reagieren. Jeder weiss hier um die Macht des Staates und den persönlichen Konsequenzen wenn man sich der Militär (Guardia Civil) und der nationalen Polizei wenn auch friedlich gegenüberstellt. Wie die Anschuldigungen an die katalanische Regierung beweisen, ist jeder friedliche Protest als gewaltsame Rebellion zu werten (weil niemand sich der Staatsgewalt friedlich entgegensetzen darf) und kann demnach mit höchsten Gefängnisstrafen verfolgt werden (30 Jahre). Ausserdem hat Rajoy ja wirklich geschafft, sein korruptes und totalitäres Regime, international als Demokratie zu verkaufen. Unglaublich aber war - bravo.

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gatopardo 01.11.2017, 10:13
44. Bei einigen Foristenmeinungen

zum Thema Katalonien kann man wohl unterstellen, dass sie entweder von der äussersten Rechten oder Linken kommen, die sich am Ende auf der extremen Seite immer wieder vereinen. Ja, es ist eben etwas schwieriger, sich ein neutrales Bild von den Ereignissen zu schaffen, sich bei ALLEN Medien zu informieren und erst dann zu kommentieren, wenn man schon nicht im Lande selber lebt, sondern lediglich auf Strandurlaub zu uns kommt.

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Crom 01.11.2017, 10:13
45.

Zitat von ohnezweifel
Schön, wenn Nationalismus so endet.
Welcher Nationalismus? Der, der Spanier, welche jetzt versuchen missliebige Politiker vor den Neuwahlen wegzusperren? Den Katalanen geht es um Separatismus und Unabhängigkeit, nicht um Nationalismus. Vielleicht machen Sie sich erst einmal schlau, was Nationalismus bedeutet.

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Crom 01.11.2017, 10:18
46.

Zitat von etischler
Der Gipfel der Dreistigkeit wäre wohl gewesen, wenn Puigdemont in Europa politisches Asyl beantragt und bekommen hätte. Der Mann hat massiv gegen die spanische Verfassung verstoßen und gehört bestraft. Ich hoffe noch auf ein Auslieferungsverfahren an Spanien, wie es Rechtsstaaten untereinander haben.
Das Völkerrecht steht über der spanischen Verfassung und dies hat nun einmal ein Selbstbestimmungsrecht verankert.

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Crom 01.11.2017, 10:21
47.

Zitat von bikejockel
1. Katalonien ist eine Provinz oder Region, die zu einem föderalen Staat (Spanien) gehört. Dieser Staat verfolgt keine Minderheiten, lässt sie ihre Sprache sprechen und ist Vollmitglied in der EU. 2. Die Staaten und Regionen, die sie als Beipiel aufzählen, gehören in den weiteren Einflussbereich von Russland oder einem Unrechtsstaat (Iran).
Spanien ist kein föderaler sondern ein zentralistischer Staat in dem die Regionen zudem nicht gleichberechtigt repräsentiert werden (siehe spanisches Wahlrecht).

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maniaci 01.11.2017, 10:24
48. Jetzt habe ich Ihren ":-))" gesehen...

Zitat von frenchie3
Allerdings weiß ich nicht wie ich Ihren Satz- "Denn Sie unterstellen indirekt, daß die Katalanen mit breiter Mehrheit dieser "Franco-Verfassung" und damit ihrer eigenen Unterdrückung zugestimmt haben"- interpretieren soll. Meinen Sie ernsthaft daß die Katalonen unterdrückt werden oder habe ich Ihren :-)) übersehen?
Hätte vielleicht auch eins verwenden sollen. Ich denke, wir teilen dieselbe Ansicht. Peace! ;)

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Mallorquinsky 01.11.2017, 10:26
49.

Zitat von mm0
Ist doch erstaunlich wie die Dinge hier verdreht werden. Rechtsradikale aus der Unionistengruppe haben ohne Politiker am Flughafen angepöbelt und physisch angegriffen. Übrigens ohne Widerstand de Polizeigewalt. Da sind wir doch wieder sehr nahe bei alten Ideologien und Einschüchterung der Bevölkerung.
Wer verdeht hier die Tatsachen?
Selbst in der Katalanischen Zeitung La Vanguardia steht das anders drin. So steht zum Beispiel dort, daß die Polizei eingegriffen hat. Auch steht da nichts von rechten Gruppierungen drin. Und das wie gesagt in einer Zeitschrift, die eher den Separatisten zuzuordnen ist. Quelle: http://www.lavanguardia.com/politica/20171101/432516488285/forn-bassa-aeropuerto-barcelona-vuelo-bruselas.html

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