Forum: Politik
Kataloniens Regierungschef Puigdemont: Schöngeist auf Krawallkurs
REUTERS

Kataloniens Schicksal liegt in den Händen von Carles Puigdemont. Am Dienstag wird der Regierungschef verkünden, wie die Zukunft der Region aussehen soll. Porträt eines Mannes, der mit seiner Rolle hadert.

Seite 1 von 8
darthmax 10.10.2017, 13:44
1. Hader

wieso hadert er mit seiner Rolle..er macht doch das, was er sich seit Jahrzehnten vorgenommen hat und nach Ihm... die Sintflut.
Das nennt sich auch unverantwortlich wenn man die Konsequenzen seines Handelns ausblendet.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gatopardo 10.10.2017, 13:47
2. Der kultivierte Puigdemont

kommt auch nicht unsympathisch daher, nur sein Fanatismus für eine äusserst fragwürdige Abspaltung Kataloniens und damit von der EU sind es, die auch viele Katalanen auf die Palme bringen. Wir fiebern seiner Erklärung für heute 18,00 Uhr entgegen und können vielleicht danach wieder ruhig schlafen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
guigonz 10.10.2017, 13:53
3. Puigdemont kann es garnicht

Liebe Reporter
Eine kleine Notiz, Carlos Puigdemont kann garnicht die Unabhängigkeit ankünden. Nur dem Parlament steht dies zu.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spontanistin 10.10.2017, 13:56
4. Und welche konkreten Ziele verfolgt er nun?

Soll nun Katalonien eine weitere Steueroase wie der benachbarte Zwergstaat Andorra werden, wo man auch katalanisch spricht? Was ist die hidden agenda? Oder ist es bereis Ausdruck einer dekadenten Spaßgesellschaft, dass Politik sich nur noch mit spektakulären (Selbst–)Inszenierungen beschäftigt statt mit den ureigensten Ausgaben der Daseinsvorsorge?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Bondurant 10.10.2017, 13:58
5. Dem

Zitat von guigonz
Liebe Reporter Eine kleine Notiz, Carlos Puigdemont kann garnicht die Unabhängigkeit ankünden. Nur dem Parlament steht dies zu.
auch nicht. Vorher müsste die spanischen Verfassung geändert werden und das können nur alle Spanier. Zusammen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
eule_neu 10.10.2017, 14:06
6. Ein "Putschdämon" auf Abwegen?

Es ist schon ein Kreuz mit diesen nationalistisch gestimmten Abweichlern einer Verfassung. Was ist in Katalonien passiert? Eine Wahlminderheit von 42 Prozent der Bürger hat an einer umstritten "Volksabstimmung" teilgenommen, wobei die abgegebenen Stimmen nicht kontrolliert worden sind, somit alles in einen sumpfigen "demokratischen" Umfeld.
Es ist natürlich zu hinterfragen, was in Verfassungen darin stehen darf und was nicht. Verfassungsrecht ist ein sehr sensibles Thema überall auf der Welt.
Der katalonische "Fürst" führt seine Anhänger hinter das Licht, denn er erklärt ihnen natürlich nicht, welche Folgen eine "Unabhängigkeit" von der Madrider Regierung bzw. Spanien mit sich bringt. Wohlstand adé, Wirtschaft verlagert sich nach Spanien, Arbeitsplätze gehen verloren, zudem Verlust des Euro und viele weitere Schadensbereiche. Dabei ist die Mehrheit der Katalanen für einen Verbleib in Spanien. Das ist der Missbrauch der katalanischen Bevölkerung durch eine Minderheit, die durch sehr zweifelhafte Abstimmung Macht bekommen zu haben glaubt.
Es ist ein Problem des wieder auflebenden Nationalismus durch Minderheiten in einigen Ländern der EU. Und die Regierungen wissen nicht, wie damit umzugehen ist und sie wenden dann Gewalt an, welches das verkehrteste Mittel überhaupt ist und viele Bürger in die Arme der Minderheiten treibt.
Anstatt dass die spanische Regierung eine Volksabstimmung durchführt (vorher Streichung des Unteilbarsatzes in der Verfassung) und Darstellung der Vor- und Nachteile einer Abspaltung darstellt, wird die Mehrheit der Katalanen dem Verbleib zustimmen. Dann ist auch für lange Zeit die Abspaltungsfrage vom Tisch.
jetzt ist von Nöten, dass die beiden führenden Köpfe zusammenstecken und eine friedliche Lösung im Sinne aller Spanier findet.
Alle anderen Lösungen führen im worst case" zu einer unbefriedigenden und unfriedlichen Situation für alle Bürger. Es die bleibt die Hoffnung, dass wieder die Vernunft herrscht und alle Beteiligten zur Realität zurückfinden ...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dunnhaupt 10.10.2017, 14:15
7. Alle Vergleiche hinken

... aber dennoch muss man an den missglückten Sezessionsversuch der kanadischen Provinz Québec denken: Von Intellektuellen ausgebrütet, von den Medien propagiert, und von der Jugend auf die Barrikaden geschleppt.Alles brach schnell zusammen, sobald die Börse, die Großfirmen und sämtliche Großbanken abzogen, und zwar für immer! - Ohne Kapital bewegt sich nichts.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dasistdasende 10.10.2017, 14:16
8. Schöngeist ?

Ich würde jemand, der basierend auf 38 % Zustimmung in der Bevölkerung eine Abspaltung anstrebt, sich keinerlei Gedanken über die Folgen oder gar Umsetzung macht und schon angekündigt hat danach sich einfach zurückzuziehen, nicht als Schöngeist, sondern als verantwortungslosen Träumer bezeichnen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
forumgehts? 10.10.2017, 14:25
9. Wird

der Name des Mannes nicht wie "Putsch-Dämon" ausgesprochen? Dann wäre Nomen wieder mal Omen. ;-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 8