Forum: Politik
Katastrophe in Pakistan - was muss jetzt geschehen?

Seit Wochen leidet Pakistan unter einer Flutkatastrophe. Uno-Chef Ban Ki Moon warnt vor einem "Tsunami in Zeitlupe" - doch die Welt ringt sich nur langsam zu Zahlungen durch. Braucht das Land mehr internationale Unterstützung? Und sollten auch Bürger in westlichen Staaten mehr spenden?

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kdshp 20.08.2010, 13:08
1.

Zitat von sysop
Seit Wochen leidet Pakistan unter einer Flutkatastrophe. Uno-Chef Ban Ki Moon warnt vor einem "Tsunami in Zeitlupe" - doch die Welt ringt sich nur langsam zu Zahlungen durch. Braucht das Land mehr internationale Unterstützung? Und sollten auch Bürger in westlichen Staaten mehr spenden?
Hallo,
ja sorry wir stecken noch voll in einer wirtschaftskrise und da ist nun mal nicht soviel geld wie sonst da und oder wird für andere wichtige dinge gebraucht. Hier könnten sich mal die staaten vor ort hervortuen wie zb. die wirtschatfsmacht china oder indien. Wachstum und reichtum verpflichten auch!

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los 20.08.2010, 13:14
2. Prioritäten

Wie hoch ist der Verteidigungsetat Pakistans? In 2005 waren es fast 5 Mrd USD.
Die Bereitschaft, für dieses Land zu spenden ist (in D) nicht gerade hoch.
Aber wer spendet schon gerne für ein Land, daß zum einen erheblich Teil seines Geldes in ein Wettrüsten mit Indien steckt .
Wenn man dann noch (hochgespielte) Kommentare aus P. hört, in der Art von "wir brauchen die Hilfe der Gottlosen/Ungläubigen nicht", und sich vor Augen führt, das in P. z.B. sein Strafrecht auf der Sharia aufgebaut hat und sehr stark islamisch geprägt ist, wird klarer, warum für Haiti oder die Tsunami-Opfer Thailands deutlich mehr Geld zusammen gekommen ist.
Das Bild Pakistans in Deutschland ist kein besonders gutes und die Medien haben hierzu in der Vergangenheit erheblich beigetragen.
Die Menschen dort brauchen Hilfe, keine Frage.
Aber Spenden basieren eben auf Freiwilligkeit und man spendet eben lieber, wenn einem der Empfänger sympathisch ist.
Und das ist bei Pakistan scheinbar eben nicht sos sehr der Fall.

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peterki 20.08.2010, 13:19
3. Atommacht Paktistan

Sorry, aber wer Geld für Atomwaffen hat, sollte auch in der Lage sein, seiner Bevölkerung zu helfen, ohne das der Rest der Welt das wieder bezahlen muß. So arm kann Pakistan nun doch irgendwie nicht sein.

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ohmscher 20.08.2010, 13:23
4. Der Ton macht's

Zitat von sysop
Seit Wochen leidet Pakistan unter einer Flutkatastrophe. Uno-Chef Ban Ki Moon warnt vor einem "Tsunami in Zeitlupe" - doch die Welt ringt sich nur langsam zu Zahlungen durch. Braucht das Land mehr internationale Unterstützung? Und sollten auch Bürger in westlichen Staaten mehr spenden? Von Hasnain Kazim, Islamabad
Nach der Hilfe aus dem Ausland - sie sei, wie sie sei - kommt als erstes Kritik. Da gibt man doch gleich doppelt gerne. Gleichzeitig höre ich in Interviews mit betroffenen Pakistani immer wieder die Klagen, sie seien ihren Politikern völlig gleichgültig, und die Hilfen kämen zu einem großen Teil gar nie bei ihnen an. Dann muss das Land erst gedrängt werden, von Indien Hilfe anzunehmen, und als Krönung kommt immer wieder die Drohung, wenn wir nicht helfen würden, hätten die islamischen Extremisten wieder Zulauf. Die können offensichtlich noch viel weniger wirklich helfen als das Ausland.

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los 20.08.2010, 13:25
5. Gras essen

In den 70er Jahren erklärte der damalige Außenminister und spätere Premier Pakistans:
Falls Indien eine Atombombe entwickle, werde Pakistan das auch tun, "selbst wenn wir Gras und Blätter essen oder hungrig bleiben müssen".

Guten Appetit!

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harrold 20.08.2010, 13:28
6. Terrorunterstützender Atomwaffenstaat

Zitat von sysop
Seit Wochen leidet Pakistan unter einer Flutkatastrophe. Uno-Chef Ban Ki Moon warnt vor einem "Tsunami in Zeitlupe" - doch die Welt ringt sich nur langsam zu Zahlungen durch. Braucht das Land mehr internationale Unterstützung? Und sollten auch Bürger in westlichen Staaten mehr spenden?
Ich würde erst spenden, wenn
1. die pakistanische Führüng zusichert, ihre Atomwaffen komplett abzuschaffen!
2. der pakistanuische Geheimdienst versichert, keine Terrorgruppen zu unterstützen.

Das Geheule ist doch heuchlerisch. Jeder einzelne Pakistani, der Opfer ist, ist genauso in der Kollektivschuld verstrickt wie es die Deutschen im Zweiten Weltkrieg waren. Terrorunterstützende Atomwaffenstaaten sollte Deutschland nicht unterstützen.

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zip4712 20.08.2010, 13:31
7. wir müssen helfen

Wir können doch nicht, mit dem Hinweis auf vielleicht anderswo nicht so hohe Moralvorstellungen wie die unseren, unsere Moral herabsetzen. Da ist doch ein Zeichen, dass wir selbst nur so tun als hätten wir eine Moral und wären Humanisten!

In Pakistan leiden und sterben Menschen und das ist Tatsache genug um Geld zu schicken. Wir sind als reiches Land verpflichtet zu helfen!
Uns hat man auch nach dem Krieg den Wiederaufbau des Landes ermöglicht obwohl wir selbst Schuld waren.
Es hat auch keiner mit der Wimper gezuckt, als Griechenland selbstverschuldet in die Krise kam (wir diskutieren über Rente mit 67, dort wär 60 schon ein Fortschritt). Da flossen ganz schnell Millarden!

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roberttheory 20.08.2010, 13:32
8. Klimawandel invitro? Aufklären!

Ich frage mich und hiermit auch Andere sehr ernsthaft, ob nicht jemand bei diesem "ungewöhnlichen" Wetter speziell in Pakistan nachgeholfen hat.

Es wäre nicht das erste Mal: http://www.scribd.com/doc/2450461/We...e-Hearing-1974

Damals wurde der gegnerische Nachschub auch mit einem von Militärs künstlich verstärkten Monsunregen blockiert. Das war vor 40 Jahren, ich halte es angesichts der vielen Patente für Wettermanipulation, der Strategiepapiere des US-Militärs und der von Petreaus ausgerufenen intensiveren Kriegsführung nicht für unwahrscheinlich, dass selbiges heute in ganz anderen Dimensionen stattfindet. Die Strategen sind sich einig und sprechen nur noch von AFPAK - Wikileaks Enthüllungen zeigen doch, dass Pakistan eine bedeutendere Rolle spielt. Als Atommacht ist es schwer offen angreifbar und durch die für die Militärs sehr pässliche Flut nun ein gelähmtes Land.

Die Meteorologen sprechen auch von Anomalien, im Jetstream, bei Rekordtemperaturen und ungewöhnlich stabilen Druckgebieten entlag der Athmosphärenwinde.

Die Patente für sogenannte "Ionosphärenheizer" benennen ausdrücklich die Möglichkeit, die Windmuster der oberen Athmosphäre zu verändern.

Das stehende Hochdruckgebiet in Russland hat seine Ursachen doch auch in einem Knick im nördlichen Jetstream.

Ich möchte mich nicht von der Menschlichkeit verabschieden, musste aber schmerzhaft lernen, dass es Leute gibt, die haben keine Skrupel. Die verkaufen Waffen, die foltern, die morden, die lügen um Kriege anzuzetteln - kurz gesagt, denen sind die Menschen scheissegal, mehr noch, manche von ihnen müssen einen ausgeprägten Hass haben. Eine Einstellung die auch hier im Thread weitverbreitet ist. Jedenfalls gibt es ausreichend Faktenbasis um geheime Kriege über den Köpfen der Bevölkerung zu belegen - sei es durch Sanktionierung, Finanzinstrumente oder PR, warum dann nicht auch mit Wetter? Absichtserklärungen, wissenschaftliche Grundlagen, technische Anlagen, Geheimhaltung mit "national security" - all das ist belegbar. Was noch fehlt wäre ein Täter "caught in the act", was wohl garnicht mal so einfach ist.

Ich wollte nur ein paar Indizien auflisten die das beschriebene Szenario unterstützen. Weiss da jemand genaueres?

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Salatsauce 20.08.2010, 13:34
9. .

Die haben das Geld für Atomwaffen und einen ewigen Krieg gegen Indien, unterstützen abwechselnd USA und Taliban, das ganze gespendete Geld wird in irgendwelchen dubiosen Quellen für "Grenzzölle" und "Bearbeitungsgebüren" versickern...

Der Regierungschef hat die ersten Tage des Überflutung in Londung mit shoppen verbracht. Irgendeiner hat dem guten Man nen Gegenstand an den Kopf geworfen, danach gab es Nachrichtensperre darüber. In der Heimat werden irgendwelche Berichte aus der Konserve über den Regierungschef abgespielt.

Ich spende nicht einen Cent. Bei dem Tsunami habe ich gespendet, da wusste man wenigstens das das Geld ankommt.

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