Forum: Politik
Katja Kipping: Linken-Chefin will Rot-Rot-Grün im Bund
DPA

Katja Kipping will eigenen Angaben zufolge die aktuelle "Krise des Konservatismus" nutzen - und einen "Regierungswechsel von links" erreichen. Die Linken-Chefin setzt auf eine Zusammenarbeit mit SPD und Grünen.

Seite 2 von 5
nach-mir-die-springflut 05.10.2018, 07:00
10. Querfront

Gute Idee. Müssen noch SPD und Grüne zustimmen, dann gäbe es eine erste klare Seite. Die Seite der Guten selbstverständlich. CDU, CSU und AfD dann die Seite der Bösen. Die FDP beides. Aufgeräumt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
schlauchschelle 05.10.2018, 07:09
11. RRG auf Bundesebene?

Bekommen wir dann Zustände wie in Berlin in ganz D? Davor graut mir: Eine abgehalfterte, nur auf Machterhalt fixierte SPD gemeinsam mit Grünen Träumern des Wolkenkuckucksheimes, goutiert durch Linke, sozialistischen Ideen, welche schon mehrfach gescheitert sind, weltweit. RRG macht noch weniger Politik für die breite Bevölkerung als die GroKo aktuell...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
K:F 05.10.2018, 07:10
12. Die Grünen links.

Was für ein Märchen? Die Grünen sind die neue CDU, ohne die Schwester CSU. Die Grünen haben lange ihre Ideale verraten. Die Bürger sind den Grünen lange nicht mehr wichtig, sondern nur Macht. Und die konnte in der Vergangenheit nur die Union sichern.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Nietzsche 05.10.2018, 07:16
13. Dem kann man nichts mehr hinzufügen

Zitat von herbert
Die alte SED Partei und jetzt die Linken braucht niemand in diesem Land. Unbegrenzte Zuwanderung und alles aufnehmen, die Unternehmen mit Steuern erschlagen und große soziale Taten für das Volk die niemand bezahlen kann. Eine linke Regierung würde eine Unternehmerflucht auslösen in Deutschland denn welche Firma ist denn so daneben und lässt sich von dieser alten SED Denke schikanieren? Die Kipping sollte mal ihre radikalen Linken, die in Hamburg ganze Strassenzüge in Schutt gelegt haben, therapieren.
Links hat noch nie funktioniert. Das wollen die ganzen realitätsfremden Phantasten nur nicht einsehen. Und suchen die Schuld immer bei anderen. Im Zweifel die USA. Mit RRG können wir das Licht ausmachen. Ich habe kein Bock auf Verhältnisse wie in Venezuela.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
trex#1 05.10.2018, 07:21
14.

Kipping sollte mal die neueste Wahlumfrage lesen. Da kommen RRG nur noch auf 41%. Die umbenannte SED hängt im 10%-Käfig, die Grünen koalieren sehr gerne mit der CDU, inzwischen in mehreren Bundesländern, demnächst evtl. auch mit der CSU. Die Grünen gehen mit jedem ins Bett, die Partei der politischen Promiskuität. Da ist die Linke eher unattraktiv. Die SPD ist in einer noch größeren Krise als die CDU, sonst hätte die Linke nicht 10%.
Da aber in Berlin jeder mit jedem kann, wenn es um Posten geht, sollte Kipping das Angebot aus den Reihen der CDU prüfen (Günther), eine Koalition mit der CDU zu bilden. Hat in der DDR auch lange gut funktioniert.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
qoderrat 05.10.2018, 07:27
15.

Zitat von RobGCB
Der Kipping-Flügel der Linke macht nie Politik für links, sondern immer gegen rechts. Und in meinen Augen geht dabei einiges an Überzeugung und Glaubwürdigkeit verloren. Wagenknecht dabei als Spalterin darzustellen, ist mehr als lächerlich. Aufstehen ist keine Partei und hatte auch nie den Anspruch eine zu werden. Der Sinn dahinter ist mMn die enttäuschten, linksorientierten Wähler (hauptsächlich von der SPD) zusammenzuraufen um diese mit wirklich linker Politik in Berührung zu bringen, was natürlich auch der Linke letztendlich zu Gute kommt. Rot-Rot-Grün sehe ich generell als Option, besonders wenn man sich ansieht, dass die Alternativen dazu langsam aber sicher ausgehen.
So in etwa wäre meine Einschätzung auch, nur dem letzten Absatz kann ich nicht zustimmen.

R2G ist leider von den politischen Realtitäten keine Option mehr, der Zug ist abgefahren, und ich fürchte die Strecke ist für eine lange Zeit stillgelegt, dazu ist die SPD durch die aktuelle GroKo inzwischen zu schwach geworden, die Furcht vor den Linken zu gross und der Griff nach der Macht als nächster Steigbügelhalter für die Grünen zu attraktiv.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
im_ernst_56 05.10.2018, 07:47
16. Kipping

Die Frage ist, ob diese Position in ihrer eigenen Partei mehrheitsfähig ist. Dort gibt es immer noch die Kommunistische Plattform, das Marxistische Forum, die Anikapitalistische Linke und Cuba Si, deren Ziel ein der DDR nicht unähnlicher Sozialismus 4.0 ist. Die werden dafür sorgen, dass sich die für die Bildung einer Dreierkoalition notwendige Kompromissbereitschaft auf Null reduziert. Vor allem, wenn man der kleinste Koalitionspartner ist, aber der mit dem ideologisch größten Selbstbewusstsein.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Karsten Kriwat 05.10.2018, 07:52
17. SPD-Kanzler verpasst...

Rot-Rot-Grün hätte die SPD im letzten Bundestag mit einem eigenen SPD-Kanzler haben können. Aber sie wollte es nicht und lieber eiine GroKo unter "Mutti" Merkel. Angeblich aus außenpolitischer Rücksicht auf die USA, Israel und die Nato. Nun hat sie die Gelegenheit verpasst! In den nächsten Bundestagen sieht es aufgrund der AfD jetzt deutlich anders aus als noch 2013.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
im_ernst_56 05.10.2018, 07:57
18.

Zitat von R.W.Schramm
Dafür muss eine politische Linke, die es ernst meint mit der Interessenvertretung der großen Mehrheit der Erwerbsbevölkerung, das bürgerliche Parteienkartell schon verlassen. Außerhalb des bürgerlichen Parlaments- und Regierungsbetriebs muss sich eine sozial- und gesellschaftspolitische Linke mit der progressiven Basis der Gesellschaft neu formieren. Die SPD und auch die Bündnisgrünen sind kapital-konforme bürgerliche Parteien. Deren Parteiführungen und Mehrheit der Mitgliedschaft beabsichtigt nicht die Überwindung der bestehenden kapitalistischen Gesellschaftsformation, allenfalls kosmetische Korrekturen, ohne die tatsächlichen Eigentums-, Macht- und Herrschaftsverhältnisse der kapitalistischen Gesellschaftsordnung anzutasten. In den großen Fragen der Finanz-, Banken-, Rüstungs-, Wirtschafts- und Handelspolitik, der gesellschaftlichen Sozialpolitik und Befürwortung der NATO-Spannungs-, Krisen und Kriegspolitik, stehen SPD und Bündnisgrün an der Seite der deutschen Wirtschafts- und Monopolverbände. Weder beabsichtigt die SPD und die Grünen eine Umverteilung der Eigentums-, Wertschöpfungs- und Vermögensverhältnisse, noch eine tiefgreifende Änderung der (falschen) Umweltpolitik, Verkehrs- und Automobilität. Außer Lippenbekenntnissen, zur notwendigen Umkehr der bisherigen einseitigen Wirtschafts- und Handelspolitik, im Verhältnis zu den wirtschaftlichen Verbindungen und Beziehungen zu den sog. Schwellen- und Entwicklungsländern, beabsichtigen die SPD-Spezialdemokraten und Oliv-Bündnisgrünen keine Änderung der anhaltenden Praxis von deren materiellen Benachteiligung in den Wirtschafts- und Handelsbeziehungen. Beide bürgerliche Parteien setzen auf die Entwicklungshilfe in den Wirtschaftsbeziehungen, durch die Schwellen- und Entwicklungsländer, für die Europäische Union und hier insbesondere für die Bundesrepublik Deutschland. Zudem erneut verstärkt auf die Anwerbung von billigen und willigen Fachkräften und Pflegekräfte aus sog. Schwellenländern für die deutsche Wirtschaft und Sozialsysteme. Dabei benötigen die Schwellen- und Entwicklungsländer und die heutigen Krisen- und Armutsregionen selbst, ihre qualifizierten Fachkräfte und Pflegekräfte für den Wiederaufbau der Wirtschaft und für die Sicherung der sozialen Existenzgrundlagen ihrer Bevölkerungen. Sollte die Linkspartei, unter Missachtung der tatsächlichen Rolle von SPD und Bündnisgrün in der Gesellschafts- und Außenpolitik, tatsächlich ein nachhaltiges Parteienbündnis mit diesen (rechten) bürgerlichen Parlamentsparteien anstreben, dann hat auch sie ihre (vorgebliche) politische Farbe und vorgeblich linke sozial- und gesellschaftspolitische Position verlassen.
Richtig. Wenn ich bei Wahlen nur auf 10% komme, dann muss ich außerhalb des Parlaments die progressive Basis der Gesellschaft neu formieren. Nur wo ist die progressive Basis der Gesellschaft, die sich in marxistisch-leninistischer Tradition von der selbsternannten Avantgarde des Proletariats zu den neuen Ufer des Sozialismus führen lässt? Es muss doch einen Grund geben, warum 90% die Linke nicht wählen. Und dass die Nichtwähler die progressive Basis sind, von der Sie sprechen, wage ich zu bezweifeln.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kirschlorber 05.10.2018, 08:14
19. Parteibuch wechseln

Frau Kipping und Herr Bartsch werden nicht müde, sich bei SPD und Grünen anzubiedern. Warum eigentlich? Bei Parteien, die den größten Sozialabbau der Geschichte der Republik zu verantworten haben? Rentenkürzungen, Hartz4, Zweiklassenmedizin. Alles kein Thema? Ach ja, mit R2G könnte man in Berlin einen schönen Posten ergattern...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 5