Forum: Politik
Kehrtwende: FDP-Chef Lindner will in die Regierung
DPA

Das Jamaika-Bündnis im Bund ließ Christian Lindner platzen. Ein Jahr später zeigt sich der FDP-Chef nun bereit für eine möglichst rasche Regierungsbeteiligung der FDP - ohne Kanzlerin Merkel.

Seite 1 von 8
Spiegel-Comment 14.11.2018, 19:25
1. Zum Lachen...

Er merkt wirklich nicht, wie unglaubwürdig diese Argumentation wirkt. Seine Anti-Merkel-Argumentation wird in der CDU nicht auf Sympathie stoßen, außer bei Jens Spahn und seinen Fans.
FDP-Inhaltsleere soll mit Machtanspruch überdeckt werden. Da kann man nur wünschen, dass die GroKo noch weiter hält.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spmc-12355639674612 14.11.2018, 19:46
2. Eigene liberale Überzeugungen

Hat die FDP denn noch "eigene liberale Überzeugungen"? Schade, dass davon so wenig zu sehen ist, sonst könnte man sie - vielleicht - ja mal wählen. Mich würde auch interessieren, wie genau die FDP mit dieser CDU/CSU - auch ohne Merkel - politisch irgendetwas bewirken möchte. Vielleicht wäre es Zeit, sich mal wieder weiter nach links zu orientieren. Eigentlich entspräche ich ja genau der FDP-Zielgruppe, aber außer für Mehrheitsbeschaffungsaktionen sehe ich innerhalb der FDP kaum Potential und ansonsten weder Überzeugungen noch liberale Ansätze und schon gar keine zukunftsträchtigen Ideen. Steuererleichterungen brauche ich nicht, Bildung kann die FDP kaum, die Wirtschaft benötigt im Moment keine hemdsärmlige Unterstützung und Entbürokratisierung sowie Verbesserung der Infrastruktur traue ich der FDP nicht zu.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
susie.soho 14.11.2018, 19:47
3. Mit den Grünen geht das (hoffentlich) nicht...

Zitat von Spiegel-Comment
Er merkt wirklich nicht, wie unglaubwürdig diese Argumentation wirkt. Seine Anti-Merkel-Argumentation wird in der CDU nicht auf Sympathie stoßen, außer bei Jens Spahn und seinen Fans. FDP-Inhaltsleere soll mit Machtanspruch überdeckt werden. Da kann man nur wünschen, dass die GroKo noch weiter hält.
...und mit der CSU est recht nicht! Sollten die Grünen dennoch mit CDU/CSU regieren wollen, wird die FDP höchstwahrscheinlich als Koalitionspartner nicht gebraucht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sven2016 14.11.2018, 19:58
4. Heiße Luft

Herr Lindner hat sich vor einem Jahr nicht wegen Frau Merkel und den Grünen in die Hose gemacht, sondern wegen seines fehlenden Parteiprogramms und seiner Unfähigkeit, möglicherweise Verantwortung übernehmen zu müssen.

Wenn er jetzt glaubt, es seien nur politische Leichtgewicht übrig geblieben, so irrt er.

Mit der FDP wird das nichts.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
voiceecho 14.11.2018, 20:01
5. Realitätsverlust!

Sorry, der Lindner hat sich leider als eine Mogelpackung entpuppt, der in erster Linie seine eigene Eitelkeit bedient und sich über die Interessen des Landes und der eigenen Partei stellt!
Seine Aussage beweisen, dass er eine mögliche Koalition an Merkel und nicht an Inhalte misst und dabei die FDP zu einem politischen Zombie mutiert! Nun ja, die FDP ist schon länger ein politischer Zombie ohne soziale und gesellschaftliche Kompetenz, die eine ungehemmte Wirtschaft ohne regeln haben möchte. Wer schon Zombie ist, kann es nicht mehr werden!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
niska 14.11.2018, 20:08
6.

Genau so sieht ehrliche, dem eigenen Wähler verpflichtete Politik aus. Das Scheitern von Jamaika im Bund war "alternativlos". Die FDP wäre von Schwarzgrün marginalisiert worden. Mit Frieder Merz wird künftig eine Koalition ohne inhaltliche Selbstaufgabe eher möglich sein. Mit AKK eher nicht, da Merkel 2.0, aber man muss das sondieren. Und Spahn? Gott bewahre die CDU davor. Denn das wäre deren inhaltliche Selbstaufgabe.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
prologo 14.11.2018, 20:09
7. Eine Grünen Politik kann sich Deutschland nicht mehr leisten

Zitat von Spiegel-Comment
Er merkt wirklich nicht, wie unglaubwürdig diese Argumentation wirkt. Seine Anti-Merkel-Argumentation wird in der CDU nicht auf Sympathie stoßen, außer bei Jens Spahn und seinen Fans. FDP-Inhaltsleere soll mit Machtanspruch überdeckt werden. Da kann man nur wünschen, dass die GroKo noch weiter hält.
Merkel ist schon Geschichte. Die Grünen sind ein alternatives, mit Umweltschutz und Humanität, gutes Zugpferd, dahinter kann man sich gut verstecken, und mit einem guten Gewissen einschlafen. Woher das Geld dafür kommen soll, und wer das bezahlen soll, das sagen die Grünen nicht.

Aber das Land steht damit heute schon total gespalten da, und die innere Sicherheit wurde mit humanitären, total unkontrollierten Handeln dafür an den Rand eines Rechtsstaates gebracht. Die heutige Regierung ist dafür verantwortlich.

Deshalb braucht das Land einen Politiker der auch Ahnung von Wirtschaft hat, der den Staat wieder zu einem Rechtsstaat der Glaubwürdigkeit machen will. Und keine alternativlosen Träumer.
Auch einen, der eben genau diese Träumereien abstellt, und Politik für das Land und seine Zukunft ausrichtet. Dazu passen nur Politiker, wie Lindner und Merz.
prologo

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dasfred 14.11.2018, 20:20
8. Besser nicht regieren

Das ist der einzige Halbsatz, denn ich Christian Lindner je ernsthaft abgenommen habe. FDP war mal Baum und Leutheusser-Schnarrenberger, Genscher. Dann ging es rapide bergab. Von Möllemann und Westerwelle über den Rösler Fips runter zu Kubicki und Lindner. Diese FDP ist es nicht würdig, überhaupt noch Partei genannt zu werden. Lobbyverein würde gerade noch so durchgehen. Ich sehe beim besten Willen nicht, was die Partei zum Wohle aller verbessern können sollte, wenn sie immer nur auf den Geldbeutel der Gönner schielt. Auch nicht zu vergessen, wie Lindner sich noch vor wenigen Monaten ausgiebig der AFD Sprache bedient hat. Nach dem Motto, wir nehmen jeden Wähler, Hauptsache, zurück an den Futtertrog. Aus seiner jetzigen Position sind für Lindner die Wege in die Wirtschaft blockiert.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fortelkas 14.11.2018, 20:24
9. Jetzt kommt er aus der

...politischen Deckung, jetzt möchte die FDP "ran" mit Lindner als die politisch personifizierte Mittelschicht. Zeitgleich mit Friedrich Merz, und der ist nach eigenen Aussagen "obere Mittelschicht". Der politische Himmel bewahre Deutschland vor solch einer Konstellation. Ich glaube, die schlaffe Große Koalition wird nicht bis zum Ende der Legislaturperiode halten. Und dann wird hoffentlich ein Wahlkampf knallhart zwischen dem linken und dem rechten politischen Lager geführt werden, das ist in Deutschland endlich einmal nötig. Und ich hoffe weiter, dass die SPD nicht versucht, sich durchzulavieren, ihr Platz ist nicht die politische Mitte, die gibt es nämich gar nicht mehr (Herr Merz ist der personifizierte Beweis), die SPD muss endlich eindeutig mit für eine linke politische Mehrheit in Deutschland kämpfen. Nur zur Erinnerung: Nach der vorletzten Wahl gab es eine linke politische Mehrheit, leider gab es eine GROKO.
Erwin Fortelka

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 8