Forum: Politik
Kehrtwende: FDP-Chef Lindner will in die Regierung
DPA

Das Jamaika-Bündnis im Bund ließ Christian Lindner platzen. Ein Jahr später zeigt sich der FDP-Chef nun bereit für eine möglichst rasche Regierungsbeteiligung der FDP - ohne Kanzlerin Merkel.

Seite 2 von 8
herrin 14.11.2018, 20:26
10. Das Überbleibsel der Boygroup - schwer vermittelbar, deswegen....

immer noch in der Politik. Und seine persönliche Merkel-Abneigung und Hetze mag ich in keinster Weise. Die Frau mag ihre Fehler haben, aber sie hat viel für Deutschland getan. Und Lindner? Mit den beiden anderen Experten die FDP ins Nichts geführt. Und jetzt - Wahlplakate im Unterhemd - sah teilweise sexy aus. Aber ich wähle kein Unterwäsche-Modell, sondern ein Programm. Und Programm der FDP heißt Lindner. Das ist mir zu wenig. Die Aktion letztes Jahr fand ich persönlich sehr enttäuschend und frustrierend. Deswegen werde ich so lange der Bubi noch dort ist, keine FDP wählen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tomdabassman 14.11.2018, 20:30
11. Lasst die Jungen ran

Das übliche FDP-Bashing im Forum, gähn. Seit Merkels Rückzugsankündigung bricht erstaunlich vielen Deutschen (offensichtlich auch einigen Merkel-Gegnern) anscheinend der kalte Schweiss aus. Demokratie lebt von Erneuerung. Die FDP hat als einzige Partei seit Jahr und Tag die Forderung nach einem realistischen Einwanderungsgesetz, die letzte Chance für ein rasant überalterndes Land. In der Drogenpolitik gibt es massig Schnittmengen mit den Grünen. Und gerade beim Punkt Bürokratie sehe ich keine andere Alternative zum Regulierungs- und Subventionierungswahn der Groko Mitglieder. Siehe CSU-Familiengeld oder Altmeiers Batteriefabrik-Projekt. Und die SPD auf verzweifeltem Stimmenfang arbeitet emsig am nächsten sauteuren Wohlfühlpaket. Nee danke.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
seppfrieder 14.11.2018, 20:32
12. Hoffentlich nicht

Wir brauchen hier niemanden der sich vor Verantwortung drückt, weil das Argument Merkel ist bloß billige Ausrede.
Lindner hat nur Angst vor Vertantwortung, deshalb ließ er die Koalitionsverhandlungen platzen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
neutralfanw 14.11.2018, 20:35
13. U-Boot Politiker

Wenn es unangenehm wird (wenn Verantwortung gefragt ist) abtauchen, geht es um Dampfplaudern und Rhetorik wieder auftauchen. Vor einem Jahr Angst vor Verantwortung, den Grünen und der Stärke von Frau Merkel. Jetzt glaubt Herr Lindner noch mal ins Geschäft zu kommen? Vor der nächsten Wahl hat er keine Chance, und während der Wahl muss er kämpfen um überhaupt die notwendigen 5% zu erreichen. Der Wähler vergisst nicht und hat die Nase voll von Blendern.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
arte-fakt 14.11.2018, 20:41
14. Tipp an alle anderen Parteien:

Lieber falsch regieren, als mit Lindner regieren. Dieser Herr hat sich in meinen Augen für jegliche Regierungsverantwortung disqualifiziert - und das für alle Zeiten!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Darwins Affe 14.11.2018, 20:46
15. Denk ich an Deutschland …

1) Interessant, wie der politische Liberalismus in den Foren (wieder) verteufelt wird.
2) Aber kein Wunder in einem Land, wo ca. 25% Rechts- und Linksradikale wählen und bei Umfragen grüne Wolkenkuckucksheimer bei 20 Prozent liegen.
3) Wählt ruhig Sozialdemokraten und Liberale ab: Das war ja schon historisch eure grosse Leistung.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
RGK20 14.11.2018, 20:48
16. Sehr merkwürdig

Zitat von dasfred
Das ist der einzige Halbsatz, denn ich Christian Lindner je ernsthaft abgenommen habe. FDP war mal Baum und Leutheusser-Schnarrenberger, Genscher. Dann ging es rapide bergab. Von Möllemann und Westerwelle über den Rösler Fips runter zu Kubicki und Lindner. Diese FDP ist es nicht würdig, überhaupt noch Partei genannt zu werden.
. . . wie hier viele Schreiber im Forum auf die FDP rumdreschen. Ich bin kein FDP Wähler, im Gegenteil Mitglied in einer anderen Partei. ABER, fairerweise muß man konstatieren: Lindner und die FDP (Kubicki, pp)haben im letzten Jahr in weiser Voraussicht die RICHTIGE Entscheidung getroffen. Merkel ist bald Geschichte, spätestens 2019 und die SPD geht an der GroKo kaputt. Aber, da in diesem Forum offenbar alle so hart verbal auf der FDP rumdreschen, stellt sich mir die Frage. Steht Ihr denn alle auf Kriegsfuß mit der Marktwirtschaft in D? Seid Ihr gegen leistungsgerechte Bezahlung? Oder liebt Ihr im Forum hier alle von staatlichen Alimentationen, für die wir arbeitenden Bürger unsere Steuern an Euch abführen müssen? Was ist eigentlich falsch am marktwirtschaftlichen Leistungsprinzip, welches die FDP vertritt?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hausfeen 14.11.2018, 20:52
17. Und wenn AKK es wird, sagt er wieder Nnet!

Nicht weil er Männerfreundschaften bevorzugt. Aber das Platzen von Jamaika war ein abgekartetes Spiel mit Spahn. Der schon keine Rolle mehr spielt im Nachfolger-Poker.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kizfonis 14.11.2018, 20:53
18.

"Angela Merkel ist für mich eine Person der Zeitgeschichte" SIE hat jedenfalls eine Geschichte von 18 als Parteivorsitzende und bis jetzt 15 Jahre als Kanzlerin. Das schnöselige Politleichtgewicht Lindner hat zunächst nur "Angst vor der Verantwortung" mit seiner Flucht aus Jamaika aufzuweisen. Ich würde Lindner als "eine Person politischer Leerzeit" bezeichnen. Mann muss kein Anhänger Merkels sein. Wer so spricht wie Lindner "seehofert" und ist keinen Deut besser.
Norbert Sinofzik, Rheinstadt Uerdingen

Beitrag melden Antworten / Zitieren
niska 14.11.2018, 20:53
19.

Zitat von dasfred
Das ist der einzige Halbsatz, denn ich Christian Lindner je ernsthaft abgenommen habe. FDP war mal Baum und Leutheusser-Schnarrenberger, Genscher. Dann ging es rapide bergab. Von Möllemann und Westerwelle über den Rösler Fips runter zu Kubicki und Lindner. Diese FDP ist es nicht würdig, überhaupt noch Partei genannt zu werden. Lobbyverein würde gerade noch so durchgehen. Ich sehe beim besten Willen nicht, was die Partei zum Wohle aller verbessern können sollte, wenn sie immer nur auf den Geldbeutel der Gönner schielt. Auch nicht zu vergessen, wie Lindner sich noch vor wenigen Monaten ausgiebig der AFD Sprache bedient hat. Nach dem Motto, wir nehmen jeden Wähler, Hauptsache, zurück an den Futtertrog. Aus seiner jetzigen Position sind für Lindner die Wege in die Wirtschaft blockiert.
Die FDP hat sich nie der AFD Sprache bedient. Im Gegenteil. Festzustellen, dass D ein Einwanderungsland ist und damit auch so regiert werden muss. Integration, Einwanderung müssen gesteuert werden zum Wohle Deutschlands, nicht bekämpft. Das ist der entscheidende Unterschied zur AfD. Liberal, nicht asozial.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 8