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Kehrtwende: FDP-Chef Lindner will in die Regierung
DPA

Das Jamaika-Bündnis im Bund ließ Christian Lindner platzen. Ein Jahr später zeigt sich der FDP-Chef nun bereit für eine möglichst rasche Regierungsbeteiligung der FDP - ohne Kanzlerin Merkel.

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woodyallen 15.11.2018, 11:43
70. @67 tuedelich

Schöner Rundumschlag! Alle taugen nichts! Wen hätten Sie denn dann gerne als Regierung ?
Und bitte eine realistische Alternative!

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carlitom 15.11.2018, 11:55
71.

Zitat von RGK20
Lindner und die FDP (Kubicki, pp)haben im letzten Jahr in weiser Voraussicht die RICHTIGE Entscheidung getroffen.
Meines Wissens war Kubicki überhaupt nicht mit Lindners Entscheidung einverstanden, was er auch hinterher mehrfach deutlich zum Ausdruck gebracht hat.

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carlitom 15.11.2018, 12:07
72.

Zitat von Matze38
Lindner hat die Grünen eigentlich erst stark gemacht. Wären die Grünen in der Jamaika Koalition gelandet, wo sie bereits in den Sondierungen zu viel aufgegeben haben, dann würden die heute um die Existenz kämpfen und nicht die SPD.
Ich denke, dass die Grünen gerade ihm einen Teil ihres Erfolges verdanken, ist Lindner inzwischen auch klar geworden (oder klar gemacht worden). Sicher könnte er sich jetzt in den Hintern beißen, dass sein Pokern fehlgeschlagen ist und sogar zum Eigentor wurde. Recht so.

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carlitom 15.11.2018, 12:12
73.

Zitat von ulrics
Sorry, nehme ich Lindner nicht ab. Erst flieht er aus NRW nach Berlin und dort aus Jamaika. Angeblich weil er nicht mit Merkel kann. Ist es also Angst vor Verantwortung oder fehlende Teamfähigkeit?
Dass er mit Merkel nicht kann, ist sowieso ein Scheinargument. 1. Wusste er schon zu Beginn der Sondierungen, dass er es mit Merkel zu tun haben würde. Was genau ist dann die späte Erkenntnis gewesen? 2. Hat er damals öffentlich angeführt, mit den GRÜNEN nicht zu können und wurde von seinen Hardcore-Fans dafür auch gefeiert. Was denn nun?

Der wirkliche Grund: er kann es nicht, hat kein geeignetes Personal für die Besetzung von Ministerämter samt Mitarbeitern und scheut die Verantwortung. Aber das braucht er nicht mehr zugeben, das hat der Wähler auch so verstanden.

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kael 15.11.2018, 17:05
74. Warum?

Warum sollte ich der Lindner-FDP meine Stimme zum Mitregieren geben? Die FDP steht - von Westerwelle bis Lindner - nicht für die liberale Politik, wie ich sie mir wünsche. Vielleicht klebe ich als ex-FDP-Wähler noch an den alten liberalen Werten von Leuten wie z. B. Baum, Hirsch oder Leutheusser-Schnarrenberger. Aber deren Geist kann ich seit Westerwelle, Rösler und - ja auch - Lindner innerhalb der FDP nicht mehr entdecken. Und meine Stimme als nur unbedeutendes Regulativ für der Waagschale der großen Parteien ist mir einfach zu schade.
Herr Lindner, melden Sie sich wieder, wenn Sie breite und nicht nur wirtschaftlich liberale Prinzipien zu verkaufen haben. Aber ich fürchte, mit Ihnen als Vorsitzender werde ich lange darauf warten müssen.

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kael 15.11.2018, 17:13
75.

Zitat von k70-ingo
Wem hierzulande bricht wegen der FDP der Schweiß aus? Wenn die FDP Ihrer Meinung nach so toll ist, warum krebst sie weiter an der 5%-Hürde herum (siehe Bayern und Hessen)? Trotz Merkeldämmerung, CSU-Selbstdemontage, SPD-Paralysierung und dem Ende der Fahnenstange bei der AfD kommt die FDP nicht aus dem Stimmentief. Wieso? Einzige Ausnahme der letzten Zeit war NRW. Aber da wurde die FDP nicht aus Überzeugung gewählt, sondern weil die Wähler Rot-Grün weghaben wollten.
Habeck hatte es in einer Talkshow unlängst gegenüber Lindner auf den Punkt gebracht: CDU und SPD verloren zusammen mehr als 20% Stimmen. Aus diesem enormen Reservoir gelang es der FDP, nur knapp 3 % für sich dazu zu gewinnen. Das erklärt doch alles.

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