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Keine Neuzulassung ab 2030: Grüne wollen neue Benzin- und Dieselautos verbieten
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Mit einem drastischen Plan wollen die Grünen die Energiewende erzwingen. Ab 2030 sollen keine neuen Autos mit Verbrennungsmotor mehr zugelassen werden.

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syracusa 29.09.2016, 12:47
360.

Zitat von dissidenten
Die 613km sind ein reiner Laborwert, den man bei konstanter Fahrt von 87 km/h unter Laborbedingungen festgestellt hat.
Das ist irrelevant.

Der deutsche Durchschnitts-PKW wird nur 40 km pro Tag bewegt. Die meisten Bürger fahren eher sehr selten lange Strecken über 100 km. Und für diese langen Strecken ist es nicht zu viel verlangt, wenn man alle 300 km eine Pause einlegt, in der sich nicht nur der Fahrer erholt, sondern der Akku nachgeladen wird.

Die Reichweite der E-Autos ist heute völlig ausreichend für alle notwendigen Zwecke. Das Problem ist der Preis hinreichend großer Akkus. Weil in den Akkus aber keine teuren Materialien verbaut sind, sind die Kosten der Akkus sehr gut mit Stückzahlen skalierbar. Allerdings gibt es außer der E-Mobilitär auch viele weitere Anwendungen für große Akkus, so dass sich die Preise dafür nicht sehr schnell nach unten bewegen werden. Wie das in 15 Jahren aussieht, wird man heute aber noch nicht sicher sagen können.

Als politische Zielvorgabe halte ich die Forderung der Grünen akzeptabel. Sie ist bei weitem nicht so überambitioniert, wie es beispielsweise 1961 Kennedys Ziel war, binnen 10 Jahren Menschen auf den Mond und zurück zu bringen. Ohne solche Utopien wird es keinen großen Fortschritt geben.

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soulbrother 29.09.2016, 12:49
361.

In einigen Jahren wird es vermutlich so sein wie mit Rauchen im Restaurant, man wird sich fragen: weißt du noch wie abwegig es war, als jeder wie es ihm gerade passte die Atemluft in den Städten verschmutzen durfte.

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hansglück 29.09.2016, 12:49
362.

Zitat von moev
Und wieso gibt es dann nicht ein einziges E-Auto mit dem man günstiger fahren kann als im Verbrenner? Hatte ja lange mit einem Zoe geliebäugelt, aber....
Sie haben recht, aber es wird kommen. "neue" Technik ist am Anfang immer teuer, bis es in der Massenproduktion hergestellt wird.

Und wie bereits gesagt, Sie können Ihren Verbrenner nur deshalb so günstig fahren, weil Sie NICHT für dessen Schäden aufkommen und damit subventioniert werden. Wenn Klimaerwärmung und Ihre Naturkatastrophen, Millionen kranker und toter Menschen mit auf Sie als Verursacher umgelegt würden, wäre dies vorbei. Somit leben Sie auf Kosten der Allgemeinheit und profitieren davon. (nicht als Vorwurf gemeint, aber im Kern stimmt es leider)

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solar_invest 29.09.2016, 12:50
363. Exellente Idee

Ich bin ganz dafuer und wuerde das individuelle Auto ganz abschaffen

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syracusa 29.09.2016, 12:51
364.

Zitat von Krapotnik
Die Grünen sind mit ihrer Forderung der Realität vollständig enthoben. Elektroautos schaffen mit ihren Batterien neue Entsorgungsprobleme
Bitte klären Sie uns auf: Welche Entsorgungsprobleme würden denn dadurch entstehen? Lithium-Akkus werden vollständig recycelt.

Es ist genau anders herum: Die E-Mobilität löst die großen Entsorgungsprobleme unserer Zeit. Die bisher einfach in die Atmsophäre gekippten Abfälle aus der Verbrennung von Benzin und Diesel, als v.a. CO2 und Stickoxide, fallen da gar nicht erst an.

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syracusa 29.09.2016, 12:53
365.

Zitat von wastl300
Schon mal einen Aufbau eines Akkus betrachtet? Welche Materalien verwendet werden, und wie diese gewonnen werden? Da ist die Produktion eines rein mechanischen Motors ein Kinderspiel.
Ich bin bestens vertraut mit dem Aufbau der in E-Autos verwendeten Akkus. Und mir ist auch bekannt, wie die benötigten Materialien gewonnen werden. Ihre Aussage, dass dagegen die Produktion eines rein mechanischen Motors ein Kinderspiel sei, kann ich deshalb nicht nachvollziehen. Bitte erläutern Sie das doch mal genauer, damit ein dummer Physiker wie ich das auch verstehen kann.

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syracusa 29.09.2016, 12:55
366.

Zitat von wastl300
selbst in ihrem link steht: Es gibt noch keine Industrie welche Akkus recycelt.
Ja und? Warum sollte jetzt jemand eine Industrie dafür aufbauen, wo doch noch lange kein Bedarf dafür besteht und die Anlagen dann sinnlos untätig herumstehen würden?

Die Frage ist nicht, ob es heute schon Recyclinganlagen dafür gibt, sondern welche Probleme der Bau und Betrieb von zukünftigen Recyclinganlagen mit sich bringen könnte. Und da muss man konstatieren, dass das keine nennenswerten Probleme bereiten würde.

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