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Keine Neuzulassung ab 2030: Grüne wollen neue Benzin- und Dieselautos verbieten
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Mit einem drastischen Plan wollen die Grünen die Energiewende erzwingen. Ab 2030 sollen keine neuen Autos mit Verbrennungsmotor mehr zugelassen werden.

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olli08 29.09.2016, 09:15
70. Na fein ...

... aber wie wollen die Grünen so etwas jemals durchsetzen, wenn sie sich mit überambitionierten Zielen unwählbar gemacht haben.

Das der Verbrennungsmotor ein Auslaufmodell ist, daran besteht ja eigentlich kein Zweifel. Auch nicht daran, dass die deutsche Automobilindustrie einen kräftigen Tritt in den A**** braucht, um sich ernsthaft in Richtung Elektromobilität zu bewegen. Gefordert ist aber auch der Staat (D und EU !) selbst, bei der Einrichtung einer flächendeckenden, hochverfügbaren und vor allem EINHEITLICHEN Infrastruktur für den Betrieb von Elektrofahrzeugen. Dazu gehört auch eine Lademöglichkeit an jedem "Laternenparkplatz", nicht jeder hat ein eigenes Grundstück. Außerdem: Massiver Ausbau des ÖPNV und des Personenfernverkehrs, dazu bequeme Übergänge vom ÖPV auf den Individualverkehr und umgekehrt. Carsharing, automatisierte Taxidienste, ...
Warum nicht mit dem Robotaxi zum Bahnhof, dann mit der Bahn ins Urlaubsgebiet und dort am Bahnhof das Elektro-Mietauto für die Fahrt zum Urlaubsort und die Ausflüge vor Ort? Und das Gepäck ist schon da, per Kurierdienst ...

Also brauchen wir nicht ein tumbes Zulassungsverbot, sondern einen verbindlichen Fahrplan für das Gesamtsystem, damit wir wissen, wie wir in 20 Jahren von A nach B kommen werden.

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oslomæn 29.09.2016, 09:16
71. der Vorstoß der Grünen ...

... findet meine vollste Zustimmung. Absolut richtig, absolut angebracht, zeitgemäß. Wurde auch Zeit, dass die Grünen endlich aus ihrer Letargie erwachen. Was die Entwicklungsarbeit in der Industrie an Accuhaltbarkeit und mithin Reichweiten anbetrifft: das ist bereits weit fortgeschritten und kann beschleunigt werden.

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fritz_64 29.09.2016, 09:17
72. Die Autoindustrie

wird von alleine gar nichts ändern, ich erinnere mich noch sehr gut an die Einführung des Katalysators in den achtziger Jahren. Gute Erfindung, doch wenn der Gesetzgeber auf freiwilligkeit gesetzt hätte würden wir heute noch verbleites Benzin tanken. Leichter umzusetzen und mit einem schnelleren Effekt für das Klima wäre aber sicher die Regulierung der Hochseeschifffahrt, die wenn man den Untersuchungen traut einen wesentlich größeren Einfluss auf das Klima und die Schadstoffe in der Luft hat als alle Autos, Lastwagen und Heizungen der gesamten Welt hat. Da dies aber den globalen Handel stören würde und die Jeans aus Fernost dann einen Euro teurer würde wird lieber gar nichts gemacht.

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saumhuhn 29.09.2016, 09:18
73. Wenn alle 61 Millionen in D zugelassenen Fahrzeuge

mit Strom betrieben werden sollten, sind katastrophale Energie-Engpässe vorhersehbar. Es wäre das Ende der automobilen Freiheit. Es würden Verordnungen erlassen, wer wann mit einem Auto fahren darf und wer nicht. Die meisten wohl eher nicht.

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ackergold 29.09.2016, 09:18
74.

Zitat von rennflosse
Die Akkumulatorentechnik wird sich wohl nicht mehr weiterentwickeln.
Mit dieser Haltung wäre auch das Rad niemals erfunden worden. Zum Glück gibt es noch ein paar Menschen, die weiter denken können, als Sie.

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JemanddessenNamenessch... 29.09.2016, 09:20
75. nette Idee

Gerade Norwegen ist als eines der großen Erdöl-Förderländer ein sehr schlechtes Beispiel für die Abkehr vom Erdöl.
Zudem wären die Grünen gut beraten, einmal einen Ingenieur zu konsultieren. Der könnte ihnen erklären, daß Elektroautos nur dann emissionsfrei fahren wenn der Strom entweder rein regenerativ oder atomar erzeugt wird.
Nachdem die Wende von der Energiewende ja gerade vollzogen wurde wäre eine neuerliche Energiewende eigentlich zunächst anzustreben. Sonst fahren die ganzen Elektroautos alle mit Atomstrom.
Fahrzeuge sollten dann zuletzt rein elektrisch betrieben werden, da der Gesamtverbrauch (ja, auch Elektrofahrzeuge brauchen Energie) eines Elektrofahrzeuge steigen muß. Hybridfahrzeuge sind heute wenn auch nicht von deutschen Herstellern stand der Technik und sind der sinnvolle Zwischenschritt.

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wekru 29.09.2016, 09:20
76. Spitzenklasse

1932 hat der Soziologe Franz Oppenheimer in seinem utopischen Roman "Sprung über ein Jahrhundert" (geschieben unter dem Pseudonym Francis D. Pelton) eine Welt für 2032 gezeichnet, in der es nur noch Elektrofahrzeuge auf den Straßen gibt und die Leute Bildschirme an ihren Wänden haben, so groß wie eine Kinoleinwand. Ich finde es witzig, was die Grünen anstreben, weil es so wunderbar zu all den Dingen passt, die Oppenheimer damals aufgeschrieben hat und für manche heute noch pure Spinnerrei sind. Die technologische Entwicklung ist rasant und wir werden Akkus mit einer Energiedichte finden die so hoch ist, dass sich die Leute blöd vorkommen, wenn sie alle 600 km stinkenden Sprit in ihre Autos füllen müssen und für solche Motoren auch noch das dreifache eines Elektromotors bezahlen sollen.

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ackergold 29.09.2016, 09:20
77.

Zitat von whazzup
Die Grünen haben mal wieder etwas gefunden, das sie verbieten wollen. Na, so ein Glück! Verbotsdiskussionen haben die ja schon lange nicht mehr geführt. Man wollte sich schon fast Sorgen machen...
Wenn es nach den Schwarzen ginge, wäre auch die Guillotine nie verboten worden.

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Quittensaft 29.09.2016, 09:20
78. Und bei endlosen 'Tankpausen' sitzen wir auf dem Rasen und essen unsere veganen Frikadellen.

"Die Automobilwirtschaft hat nur dann eine Zukunft, wenn sie Fahrzeuge entwickelt, die sauber und leise sind und kein CO2 mehr verursachen."

Und bitte auch gleich die 4 Räder verbieten, der Gummiabrieb der Reifen verursacht Feinstaub.

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Luna-lucia 29.09.2016, 09:21
79. die Zukunft der Antriebsarten

und ihre Energieversorgung, sehen wir in den Brennstoffzellen! Oder es werden fließfähige Medien entwickelt, in denen eine extrem hohe Energiedichte erreicht werden kann. Dann könnte man mit zwei gegenseitig isolierten Tanks, positiv-ionisierte, wie auch negativ-ionisierte fließfähige Medien bei dafür ausgerüsteten Tankstellen tanken. Und natürlich die verbrauchten "Ladungsträger" zurück, zur neu-Aufladung bringen. Dann könnte auch auf den doch immer noch komplizierten Brennstoffzellen-Wasserstoff-Kreislauf verzichtet werden.

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