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Kenia: Viele Verletzte bei Anschlag auf Bar

In der kenianischen Hauptstadt Nairobi haben Unbekannte einen blutigen Anschlag auf eine Bar verübt - mindestens 14 Menschen wurden dabei verletzt. Die Behörden prüfen, ob die somalische al-Schabab-Miliz dahinter steckt.

Golfkiller8443 24.10.2011, 09:32
1. Wo bleibt die Aufklärung?

Zitat von sysop
Die Hintergründe der Tat waren zunächst unklar - zunächst bekannte sich niemand zu dem Anschlag.
Wann lernen die Schreiberlinge bei SPON, dass das nur die Hälfte einer Meldung ist. Das Wort 'zunächst' setzt voraus, dass eine Aufklärung folgt, da sich die Erkenntnisse 'danach' geändert haben. Diese bleibt hier aber regelmäßig aus.
Richtig müsste es z.B. heißen: "...waren zunächst unklar, dann jedoch stellte sich heraus, dass..." oder "...es ergab sich jedoch später, dass..."
Im vorliegenden Fall kann es nur heißen: "...sind bisher unklar..."
Aber ich glaube, da den Verfasser dieser Artikel niemand aufklärt, werden wir auch weiterhin mit diesem Kauderwelsch leben müssen :_-(

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Marcus_XXL 24.10.2011, 11:55
2. Gefahr für den Tourismus.

So ein Anschlag in einem Hotel oder zB. der Tembo Disco in Mombasa und die Tourismusindustrie, die sowieso schon auf Sparflamme läuft, kollabiert. Der Hass der Bevölkerung, die an der Küste sehr vom Tourismus abhängig ist, wird sich dann massiv gegen die dort ebenfalls lebenden Somalier richten. Im Extremfall gibt es Auseinandersetzungen zwischen Muslimen und Christen auch in Kenia, wo die Menschen in Sachen Religion sich bisher eigentlich nur verbal an die Köpfe gegangen sind.

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Fischkopp-Cop 24.10.2011, 22:18
3. ...

Zitat von Marcus_XXL
So ein Anschlag in einem Hotel oder zB. der Tembo Disco in Mombasa und die Tourismusindustrie, die sowieso schon auf Sparflamme läuft, kollabiert. Der Hass der Bevölkerung, die an der Küste sehr vom Tourismus abhängig ist, wird sich dann massiv gegen die dort ebenfalls lebenden Somalier richten. Im Extremfall gibt es Auseinandersetzungen zwischen Muslimen und Christen auch in Kenia, wo die Menschen in Sachen Religion sich bisher eigentlich nur verbal an die Köpfe gegangen sind.
Viel angreifbarer ist Nairobi selbst, weil dort eben extrem viele Somalis leben und mögliche Attentäter in der Masse schwer auszumachen sind. Am heutigen Tag ist eine weitere Granate in einer Bushaltestelle expoldiert, diesmal mit (zur Zeit noch) einem Toten...

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