Forum: Politik
Khashoggi-Affäre: Merkel stellt Waffenexporte nach Saudi-Arabien infrage
DPA

Die Kanzlerin äußert sich zur Tötung des Journalisten Jamal Khashoggi. "Was Rüstungsexporte anbelangt, kann das nicht stattfinden, in dem Zustand, in dem wir im Augenblick sind", sagt sie.

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jacquesfischer 22.10.2018, 01:40
30.

Nicht „in Frage stellen“,sondern „einstellen“.

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MatthiasSchweiz 22.10.2018, 02:41
31.

Wieso erst jetzt? Wegen der medialen Aufmerksamkeit? Da hätte es vorher schon tausende Gründe gegeben...

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miklerk 22.10.2018, 03:55
32. Total unglaubwürdig

Genau diese Waffenexporte sind doch seit Jahren Politik der Regierung und der Kanzlerin..

Wer möchte noch von dieser FRrau vertreten werden?

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dondon 22.10.2018, 06:15
33. Typisch Merkel

Das erste was sie macht, sie macht sich machtlos. Andere reiben sich die Hände, um in die entstehende Lücke zu springen und selber das lukrative Waffengeschäft an sich zu reißen. Dann liefern halt andere. Nur hätte Deutschland in diesem Fall wieder jeglichen Einfluss verloren. Wann wollte Merkel noch mal in Ruhestand gehen?

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AlBundee 22.10.2018, 08:18
34.

Es ist doch noch keine zwei Monate her, dass an Kanada für den Einsatz gegen die Inhaftierung von Frauenrechtlerinnen international und von ganz oben angeordnet ein Exempel statuiert werden sollte: Wer uns kritisiert, erntet Terror und Gewalt. Der Kashoggi-Vorfall liegt voll auf dieser Linie. Die USA fliegen unter Trump derzeit auf Autopilot, Orientierung am und Koordination mit dem POTUS ist weder möglich noch sinnvoll. Deutschland muss tun was richtig ist und den Sicherheitsinteressen des Westens entspricht und steht hierbei nicht alleine. Frau Merkel handelt richtig, Kritik an Zeitpunkt und anderem mal hinten angestellt.

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adrian.ruest 22.10.2018, 08:29
35. Tod Sinn geben

Kashoggis Tod hat dann einen Sinn, wenn die westlichen Demokratien - zumindest die Masse der Bevölkerung - kapieren, dass dies sicherlich nur die Spitze des Eisberges war, und dies nur publik wurde, weil die Türken es als politisch nützlich ansahen. Länder wie Saudi-Arabien, Russland, die Türkei oder China - und natürlich unzählige weitere - gehen sicherlich regelmässig auf diese Weise gegen ihnen nicht genehme Bürger vor. Wirtschaft und Politik sollten sich bei uns daher endlich besinnen, wie man mit solchen Regimen verfährt. Ist eine Regierung nicht in einem gewissen Masse - und dafür gibt es Indikatoren - demokratisch legitimiert, ist mit diesem Land umzugehen wie aktuell mit Nordkorea - in der Hoffnung, dass Druck von aussen und die eigene Bevölkerung diesem Spuk endlich ein Ende machen und sich die Welt demokratisiert. Das mag kurzfristige wirtschaftliche Einbussen geben, aber langfristig sicher nicht.

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brehn 22.10.2018, 08:44
36. naja

Jaja, wie jetzt plötzlich der Aufschrei nach Einstellung der Waffenexporte hochkocht. Jemen kann ruhig plattgebmombt werden, Frauenrechtler/innen als "Spione und Verräter" verhaftet werden aber das macht ja nix solange es nur wenig mediale Beachtung erfährt. Diese Doppelmoral widert mich an.

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Pedro1000 22.10.2018, 08:57
37. voreilig

man sollte als eu vorgehen. alleingänge schaden der deutschen wirtschaft

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Kurt-C. Hose 22.10.2018, 10:00
38. Kurzsichtig

Albernes moralinsaures Geklingel. Wenns danach geht, welche Regierung Zivilisten tötet, dürften wir auch mit den USA keinen Handel mehr treiben. Der CIA hat unzählige Zivilisten umgebracht, ohne dass unsere Medien oder unsere Politiker deswegen den Zwergenaufstand geprobt hätten.
SA ist mittlerweile ein wichtiger Verbündeter für Israel. Was Frau Merkel macht, ist unsäglich. Nachdem sie in der Knesset ihre bedingungslose (!) Solidarität mit Israel zur Staatsräson erklärt hat, schlägt sie sich bei jeder sich bietenden Gelegenheit auf die Seite von Israels Gegner Iran oder gegen seine Verbündeten (SA). Deutschland macht sich nach und nach in Israel unglaubwürdig.

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haarer.15 22.10.2018, 11:13
39. Merkel und Rüstungsexporte

Die Dame sollte den Waffenhandel mit Saudi Arabien nicht nur in Frage stellen, sondern sofort einstellen. Ohne Wenn und Aber. Das repressive Königreich mit seinen Todesschwadronen und brutal mittelalterlichen Methoden gegen Kritiker verdient keinen Handelspartner mehr.

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