Forum: Politik
Kim Jong Un beim Korea-Gipfel: "Erfüllt von Emotionen"
REUTERS

Symbolische Gesten und freundliche Worte prägen das historische Treffen der Staatschefs von Nord- und Südkorea. Gegen Mittag wollen Kim und Moon eine gemeinsame Erklärung abgeben.

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acitapple 27.04.2018, 10:44
20.

Zitat von Beat Adler
Ohne USA? Wirklich? CIA Boss Pompeo war in Nordkorea. Was dort besprochen wurde, weiss bisher noch niemand. Aber "ohne Amerika" sieht es nicht aus. mfG Beat
Und Kim war kürzlich in China mit seinem Sonderzug. Die werden ihn auch mal auf den Boden der Realität zurückgeholt haben. Sie mögen womöglich keine Amis an ihrer Grenze, aber noch weniger mögen sie einen echten Krieg aufgrund dieses kleinen Wüterichs.

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StefanXX 27.04.2018, 10:53
21. Und ohne ...

Zitat von oliviaöl
was ohne Amerika so möglich ist!
... Deutschland, Russland, Afrika, den Nahen Osten usw. .. Ihr Hinweis ist also völlig deplatziert, zumal die USA sich bisher als einige der wenigen zumindest versucht haben um das Problem zu kümmern. Freuen Sie sich doch einfach darüber.

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jfpublic 27.04.2018, 10:57
22. Kim und Trump fahren die selbe erfolgreiche Strategie

Den Status Quo einfach in Frage stellen durch Drohungen und unkonventionelle Wege. Beide haben erreicht was sie wollten: Kim wird ernstgenommen und Trump hat den Chinesen die Kontrolle entrissen. Auch die Bürokraten aus Brüssel müssen Sonderschichten einlegen -- was ist daran verkehrt. Freuen wir uns, denn wenn geredet wird, dann nimmt die Aggression ab.

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Ottokar 27.04.2018, 11:06
23. Warum sind einige Beiträge so negativ

Die Beiden reden miteinander das ist besser als aufeinander zu schiessen. Wenn da ein Vertrauen aufgebaut werden sodass die Amerikaner ihre Truppen abziehen müssen kehrt auch dort Ruhe ein.

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lindenborn1950 27.04.2018, 11:09
24. Kim, Trump, Merkel...

und wie die GRÖSSEN der Welt so alle heißen mögen haben doch überhaupt kein Interesse an einer friedlichen Welt! Allerdings traue ich Kim mehr zu als den waffenherstellenden und -exportierenden Ländern der westlichen Welt. Da Geld, in welcher Form auch immer, die Welt regiert, ist es völlig gleichgültig, wie die Volksvertreter heißen. Hauptsache sie erscheinen immer mal wieder in den Medien.

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s.l.bln 27.04.2018, 11:14
25. Oh Gott

Zitat von Beat Adler
Mit Atomwaffen bleiben die Sanktionen gegen Nordkorea bestehen. Und, fast noch wichtiger: Suedkorea ruestet mit eigenen Atomwaffen nach. China verkuendete oeffentlich im Sept 2017, dass sie keinerlei Atomwaffen auf der koranischen Halbinsel dulden. Nie! Eine oeffentliche Bekanntmachung der Fuehrung der alleinseligmachenden, kommunistischen Einheitspartei in Beijing ist Ernst zu nehmen, sie ist.....
Aus welcher Filterblase saugen Sie denn solche Informationen?
Glauben Sie ernsthaft, daß Nordkorea ein paar Flugtickets und Hotelzimmer nicht bezahlen kann?
Wäre dieser Status erreicht, wär Kim längst Geschichte, weil die nordkoreanische Führungselite ihn bereits erledigt hätte.
Daß die Schweizer sich für ein Treffen ins Spiel gebracht haben ist wahr, aber das war deren Vorschlag und kein "Gerücht".
Wahrscheinlich ist aber wohl eher, daß man sich in Korea oder China treffen wird. Kim hört nicht plötzlich auf , paranoid zu sein.
Daß Südkorea selbst atomar aufrüstet, ist noch besser.
Wie sollten die beiden koreanischen Staaten denn gegenseitig ein glaubhaftes atomares Bedrohungsszenario aufbauen, wenn ein Angriff auf den jeweils anderen auch ohne dessen Gegenwehr suizidale Konsequenzen hätte?
Davon abgesehen würde China die atomare Bewaffnung der Verbündeten der USA vor der eigenen Haustür verhindern und auch die USA hätte einiges dagegen.

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D666D 27.04.2018, 11:17
26. Friedensbaum ...

... wer sät oder pflanzt will bestimmt auch ernten! So hoffen wir auf eine gemeinsame reichhaltige Ernte mit Früchten für uns alle!

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w.diverso 27.04.2018, 11:18
27. Es ist die Frage wer da jetzt naiv ist.

Zitat von bluejuly
Wenn Sie wirklich glauben, dass all das unabhängig von amerikanischer Politik zustande kam dann haben Sie ein sehr naives Politikverständnis. Zumal Trump selbst vor einem Treffen mit Kim steht wenn ich mich richtig erinnere. Interessant dürfte jetzt vor allem ......
Oder glaubt irgendwer ernsthaft, dass Kim Jong un so ein Treffen akzeptiert hätte, speziell auch mit den USA, wenn er nicht in der Hinterhand Atomraketen mit großer Reichweite hätte. Zwar ist es strittig ob er die wirklich hat, aber solange die Möglichkeit besteht, ist das auch nicht so wichtig. Trump hätte noch so wütend twittern können, ohne die Rückversicherung mit den Raketen hätte Kim nie an so einem Treffen teilgenommen. Und er wird auch, das ist jetzt schon sicher, seine Atomraketen nicht aufgeben. Er weiss ja gut was ihm sonst drohen würde. Die Vorkommnisse in Irak und Libyen sind ja noch in guter Erinnerung. Außerdem ist die Vertragstreue der USA unter Trump ja auch so eine Sache.

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rkinfo 27.04.2018, 11:24
28. Alle konnten ihr Gesicht wahren

Zitat von jfpublic
Den Status Quo einfach in Frage stellen durch Drohungen und unkonventionelle Wege. Beide haben erreicht was sie wollten: Kim wird ernstgenommen und Trump hat den Chinesen die Kontrolle entrissen. Auch die Bürokraten aus Brüssel müssen Sonderschichten einlegen -- was ist daran verkehrt. Freuen wir uns, denn wenn geredet wird, dann nimmt die Aggression ab.
Natürlich ist Nordkorea weiterhin eine brutale Diktatur. Letztlich hat aber der aggressive Ton von D. Trump und Kim Jong-un eine Entscheidung alternativlos gemacht, wobei Peking, aber auch Südkorea incl. Olympia, incl. Tochter von Trump und US-Armee, mitgewirkt hatten.
Der Druck auf Kim Jong-un war einerseits maximal, aber anderseits konnte er sein Gesicht wahren und er, sowie Funktionäre und nordkoreanische Militärs, wurden respektvoll behandelt. In Asien zählt dieser formale Aspekt sehr viel und D. Trump machte das Spiel mit.
Wobei aber die deutsche Ostpolitik, incl. Willy Brandt bis Genscher, auch diesen menschlichen Aspekt nie vernachlässigte.

Die ewige Kanzlerin hingegen hat die GB MP Fr. May sofort abwehrend behandelte, ob sie nur den Willen des GB Volkes zum Ausstieg aus der EU umsetzte. Da zeigt sich, dass in der EU wegen Peanuts schon jeden Anstand fallen lassen. Wir sollten aus den Ereignissen Nordkorea lernen und die alte Kanzlerin baldmöglichst in Rente schicken.

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kajoter 27.04.2018, 11:25
29. Realpolitik

Es ist schon bitter, dass die Realpolitik verlangt, einem ruchlosen Massenmörder an seinem eigenen Volk die Hand zu reichen. Was auch immer die nächsten Entwicklungen sein werden, sie werden niemals so weit reichen, dass die Nordkoreaner über einen uneingeschränkten Zugang zu den südkoreanischen Medien, zum Internet oder gar zum Staatsgebiet Südkoreas erhalten werden, denn dann würde die verlogene Maske des Regimes durch Konfrontation mit der Realität fallen.
Trotzdem - momentan gilt es, eine atomare und generell militärische Konfrontation abzuwenden. Realpolitik eben.

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