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Kim Jong Uns Chinabesuch: Diese Zugfahrt, die ist listig
AP

Mit einem privaten Zug ist Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un erneut nach China gereist. Kurz vor einem möglichen Gipfeltreffen mit US-Präsident Donald Trump dürfte er sich in der Volksrepublik absichern wollen.

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nexus32 09.01.2019, 08:15
1. Klug

Klingt für mich so als wird Trump außenpolitisch das nächste Mal über den Tisch gezogen. Der Kerl ist tatsächlich ein Sicherheitsrisiko für die ganze Welt.

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Outdated 09.01.2019, 08:34
2. Ist eher so das Kim mit den USA flirtet

um Zugeständnisse von China zu erpressen, dort ist er nämlich erst als Gast willkommen seit sich auf der anderen Seite was tut.

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Siggi_Paschulke 09.01.2019, 09:04
3.

Privatzug? Handelt es sich nicht eher um ein Äquivalent zur Air Force One oder zur Flugbereitschaft, bei denen darf Otto Normalverbraucher auch nicht mitfliegen.
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vulcan 09.01.2019, 09:29
4.

Zitat von nexus32
Klingt für mich so als wird Trump außenpolitisch das nächste Mal über den Tisch gezogen. Der Kerl ist tatsächlich ein Sicherheitsrisiko für die ganze Welt.
Ganz sicher nicht - wieso sollte das passieren? Worauf sollten sich die USA einlassen müssen, was sie nicht wollen?
Im Gegenteil - Nordkorea muss sehen, dass sie sich aus den Sanktionen herauswinden und den Spagat zwischen China auf der einen und USA/Südkorea hinbekommen.
Die Wichtigtuerei Kims ist nur Gesichtswahrung.

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ingen79 09.01.2019, 10:00
5. Ein Treffen in Vietnam

wäre sicherlich hilfreich. Da könnte Kim dann sehen was die Marktwirtschaft bewegen kann und zu Wohlstand für viele führt. Eine Kommunistische Planwirtschaft bringt nur Verarmung

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Bernhard.R 09.01.2019, 10:17
6. Ein Nichtangriffspakt

ist das Mindeste, was die USA anbieten müssen. Sie haben NK schon mehrmals mit der völligen Vernichtung gedroht: Trump am 05.09.2017 vor der UNO und Clinton bereits 1993.
Hat überhaupt ein Atomwaffen besitzender Staat den moralischen Anspruch, von einem anderen Staat den Verzicht darauf zu fordern? Oder ist das nur die perverse Haltung, an die wir uns gewöhnt haben?

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schwerpunkt 09.01.2019, 10:51
7.

Zitat von ingen79
wäre sicherlich hilfreich. Da könnte Kim dann sehen was die Marktwirtschaft bewegen kann und zu Wohlstand für viele führt. Eine Kommunistische Planwirtschaft bringt nur Verarmung
Glauben Sie wirklich, dass Kim Jong Un der "Wohlstand für alle" am herzen liegt?
Eher ist das Gegenteil der Fall. Wohlhabende Menschen (im Sinn von "Überleben gesichert") sind schwerer zu kontrollieren. Wer sich um die tägliche Sicherung der bloßen Existenz kümmern muss und das 24 Stunden am Tag, hat keine Motivation sich politisch oder gesellschaftlich zu betätigen.

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schwerpunkt 09.01.2019, 10:55
8.

Ich bin mir bei dem Verhältnis China - Nordkorea nicht sicher, wer hier Puppenspieler und wer Puppe ist. Auf den ersten Blick ist China derjenige, der dem nordkoreanischen Regime sagt wo es lang geht. Andererseits ist wohl selbst im Verhältnis zum Regime in Peking die nordkoreanische Sippe derart korrupt und skrupellos, dass diese womöglich ihre dreckigen Finger bis tief im chinesischen Machtappart haben. Ähnlich wie der wirtschaftliche Zwerg Russland, die sehr viel mächtigere USA mit D. Trump derzeit quasi als Handpuppe haben.

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k70-ingo 09.01.2019, 10:57
9.

Zitat von ingen79
wäre sicherlich hilfreich. Da könnte Kim dann sehen was die Marktwirtschaft bewegen kann und zu Wohlstand für viele führt. Eine Kommunistische Planwirtschaft bringt nur Verarmung
Ach je, das K-Wort mußte ja wieder kommen.

Zum x-ten Mal: Nordkorea ist kein kommunistisches Land. Der Kommunismus wurde dort 1977 abgeschafft.
Die nordkoreanische Juche-Ideologie ist Sozialismus, nicht Kommunismus.
Nordkoreaner können richtig fuchtig werden, wenn man Juche als Kommunismus bezeichnet.
Tatsächlich ist Nordkorea eine feudalistische Erbmonarchie, aber das ist ein anderes Thema.

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