Forum: Politik
Kim und seine Verwandten: Die gefährlichste Familie der Welt
AFP

Wer steuert Nordkoreas gefährlichen Kriegskurs? Die Macht gehört dem jungen Diktator Kim Jong Un nicht allein, auch zwei graue Eminenzen aus der Familie mischen mit. Ein Verwandter ist mittlerweile so einflussreich wie nie zuvor.

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didaskalos 12.04.2013, 20:41
50. War doch klar ....

Zitat von sysop
Wer steuert Nordkoreas gefährlichen Kriegskurs? Die Macht gehört dem jungen Diktator Kim Jong Un nicht allein, auch zwei graue Eminenzen aus der Familie mischen mit. Ein Verwandter ist mittlerweile so einflussreich wie nie zuvor.
… wenn Spiegel-online schreibt, dass Kims family die "schrecklichste" usw. sei, gleich hier im Forum reflexartig auftaucht: Aber in den USA gibt es noch viel schrecklichere ….
Falls mal berichtet wird, in China sei der (berühmte) Sack Reis umgefallen, dann waren es natürlich die USA, der CIA, die Nato oder "der Westen" usw., die ihn aus irgendwelchen perfiden Gründen umgeschmissen haben ….. :-).

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malehrlichsein 12.04.2013, 20:45
51. Mein lieber Andreas Lorenz....

Wenn das ihr erster Artikel ist, weil sie gerade einen Artikel schreiben durften, als die Kim Kog Dong Geschichten (mal wieder aufkamen)...vor ein paar Wochen, dann kann ich verstehen, dass Sie schreiben...." Gefährlichste Familie der Welt"...vielleicht ihre (kleine und ganz neue...) Welt. Aber wenn sie mal ein paar Jahre zurückgehen in der Geschichte....Irakkrieg, Afghanistankrieg, dann kommen Sie auf ganz andere und viel gefährliche Familien für den Weltfrieden...z. B. die Bushs, Cheynies, Wolfowitzes, Simpsons ;-),...und die gibt es immer noch...dagegen sind die King Kong Dongs Waisenknaben. Also erst mal schlau machen, bevor dumm schreiben..oder gab´s Knete von den Buschies und Simpsons für diesen depperten Artikel? Und für ihre eigene Zukunft...erst schlau machen, dann schlau schreiben. Weil die Leser hier sind nicht dämlich. Sonst kommt Mann/Frau sich noch verBILDet vor. Senden Sie mir doch einfach ihren Artikel vorab, ich mache dann eine allumfassende Korrekturlesung...und erst dann ab ins Online. Sonst wird Mann Lorenz nicht mehr ernst genommen als Autor einer solch´ dummen Überschrift...

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grotehorst 12.04.2013, 20:52
52.

Zitat von torquemada13
Der einzige Strippenzieher hinter der Eskalation ist Beijing. Kim Jong Un ist alles andere als isoliert. Er ist völlig abhängig vom großen kommunistischen Bruder und handelt sicher auf Weisung aus Beijing. Schon der Artikel zuvor war eine Lachnummer. John Kerry will China in die Pflicht nehmen. Ich schmeiss mich weg vor Lachen. Denn die Chinesen werden sich sicher nicht in die Pflicht nehmen lassen. Insbesondere nicht von ihrem Gegner in multiplen Fragen. Chinesen und die USA stehen sich diametral in der Tibet Frage entgegen, In der Taiwan Frage (US Waffenlieferungen an National China) in der Frage der Diaoyu Inseln, in der Frage der Inseln im Südchinesischen Meer mit den Philippinen, in der Frage zusätzliche US Elitetruppen im australischen Darwin zu stationieren. Der kommunistische Bruder in Nordkorea ist Xi Jinping tausendmal näher. Und die Russen/Putin stehen an China's Seite - take it for granted. Denn die Russen, haben mit den USA mindestens genauso viele offene Baustellen. John Kerry betreibt hier einen gefährlichen Ritt. Die Chinesen werden ihm zu 100% nicht sagen was sie tun werden. Und Kerry mag ja gerne fordern und er mag auch gerne deutliche Worte sprechen. Die Chinesen werden ihn sowas von auflaufen lassen, da macht sich der gute John gar kein Bild von.

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adal_ 12.04.2013, 20:53
53.

Zitat von torquemada13
Ich habe das bereits mehrfach gesagt. Die globalen Konflikte sind korreliert. China ist sicher nicht "upset". Und sie ziehen mit den Russen an einem Strang. Der globale Konflikt lautet China + Russland ggf noch mit Indien gegen die USA und den Westen. Der Iran Konflikt ist auf das engste korreliert mit dem Korea Konflikt. Und das geben nicht nur die N-Korea ad Iran Beziehungen her. Das hat Historie. Korea ist der Kampfhund China's. Sie lassen den "Hund" (wobei ich bitte keinen N-Koreaner beleidigen möchte) los. Es geht nur darum den Yanks zu zeigen, dass es auch am anderen Ende der Welt losgehen kann wenn es im Nahen Osten knallt (natürlich der USraelische Angriff auf Iran) Dier 5+1 sind gescheitert. Und China ist der erste der eskaliert. Russland folgt!!!
Völlig irre Verschwörungstheorie. Den Chinesen geht der Iran am Hintern vorbei.

Und sie sind - genauso wie die USA und Russland - schon gar nicht an der Weiterverbreitung jener Waffen interessiert, auf die sich ihre Hegemonie stützt.

China konkurruriert mit den USA als Einflussmacht in Ostasien und da stört sie Kims atomares Affentheater ganz gewaltig. Warum?

1. weil Kim den USA den Grund liefert, eine Armada auffahren zu lassen.
2. Weil Kims Gefuchtel ein Kriegsrisiko darstellt. Krieg würde das strategische Gleichgewicht vor Chinas Haustür drastisch verschieben und zwar zu Ungunsten Chinas.
3. Weil Kim China blamiert.
4. Weil Kim für andere atomare Schwellenstaaten ein schlechtes Beispiel abgibt, nach dem sie sich richten werden.

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heinrichiv. 12.04.2013, 21:36
54. Aha, endlich jemand

Zitat von herr_kleint
Die gefährlichste Familie der Welt ist der Welt vermutlich schlicht nicht bekannt. Weiter fallen mir durchaus geeignetere Kandidaten ein, wie z.B. die Rockefellers oder die Abkömmlinge der Rothschilds. DAS sind Demokratie- und Gesellschaftsgefährliche Familien. Nicht die Herrscherfamilie eines kleinen, zurückgebliebenen Landes. Lächerlich, was hier wieder publiziert wird.
der den wahren Grund fuer die gegenwaertige Krise anlysieren kann. Der Jude ist irgendwie mal wieder schuld und hat diese brilliante Ablenkung von seinem eigentlichen dunklen Wesen wundervoll inszeniert. Danke, darauf muss man erst mal kommen. Also eines muss man Leuten wie Ihnen lassen: Ihre Phantasie ist beinahe genial. Warum schreiben Sie keine Science Fiction Romane?

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rainer_daeschler 12.04.2013, 22:31
55. Reihenfolgeprobleme

Zitat von antingliebhaber
In Asien steht der Nachname vorne... Also gibt es im vorliegenden Fall keine Ung's sondern Kim's.... (Klugscheißer Modus aus...)
Bei China, Japan, Korea und Vietnam liegen Sie richtig, nicht bei Indien, Indonesien, Malaysia und Thailand.
Bei ersterer Gruppe ist allerdings Vorsicht angesagt, wenn ihre Vertreter sich im westlichen Umfeld bewegen und entgegenkommenderweise ihre Namen umstellen in der Erwartung damit Missverständnissen aus dem Weg zu gehen. So kann es durchaus passieren, das sich ein Koreaner als Jong-un Kim vorstellt, um automatisch als Herr Kim adressiert zu werden.

Kim ist in Korea der häufigste Familienname, anteilig häufiger als Müller in Deutschland, oder Smith in England und USA. Da ist eine Verwechselung von Vorne und Hinten eher selten.

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michaelapel62 13.04.2013, 00:12
56. gefährliche Familie

beim Bild 4 der 9 jährige Junge - da graust es mich total ob der großen Gefahr die von ihm ausgeht - sollten wir nicht die Sippenhaft wieder einführen? wenigsten in der Presse

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k70-ingo 13.04.2013, 02:34
57. Es gibt keine so geliebte Familie wie die Kims

...die mittlerweile sogar zwei Museen hat, nur für die Geschenke, die Verehrer, Freunde, Geschäftspartner, Besucher, Bürger, einfach alle dargebracht haben.
Leider ist dort Fotografieren nicht erlaubt. Dabei würde sich das sowas von lohnen. Schade.

Wobei sich die eigenen Bürger am meisten Mühe gegeben haben - und die Deutschen am Wenigsten! Wir sollten uns schämen! :D

Während die Untertanen teilweise Monate damit zugange sind, Bilder und andere Kunstwerke aus Vogelfedern, Perlen, Goldstaub und zig anderen Materialien anzufertigen, nur um ihre Verehrung zu zeigen, rückten Deutsche 50 Cent-Flohmarktsgerümpel rüber: zwei Zinn-Bierkrüge, einer mit der Aufschrift "Schon in der Bibel steht geschrieben, Du sollst auch Deine Feinde lieben" und der andere mit "Hopfen und Malz, Gott erhalts" und dann noch nicht einmal einer persönlichen Gravur unter der Zeile "Herzlichen Glückwunsch".

Das sind tatsächlich die beiden aus Deutschland stammenden Präsente, die klimatisiert (die Klimatechnik für das neue Freundschaftsmuseum in Pjöngjang stammt übrigens aus Deutschland) und in Glasvitrinen der andächtigen Besucherschar gezeigt werden.
Ach, eines gibt es noch, eine Bleikristallschale von Otto Grotewohls Schwiegertochter, einer in die DDR ausgewanderte Nordkoreanerin. Ihr Mann war beim Aufbau von Hamhung tätig, der von der DDR geplant wurde.

Es gibt in den Ausstellungen teils unglaublich aufwendig gefertige (oftmals aber in unseren Augen nicht geschmackssichere) Handarbeiten, aber auch unfaßbare Scheußlichkeiten (etwa die mega-gruseligen "Stil"-Möbel eines südkoreanischen Fabrikanten), als auch derart bizarre Stücke, daß man allergrößte Mühe hat, die Contenance zu wahren. Was man aber tunlichst sollte. Wer die Kims, egal welchen, verächtlich macht, dem drohen reale Konsequenzen, dem Ausländer die sofortige Ausweisung. Die will man ja vermeiden, bei dem teuren Spaß einer Nordkoreareise.

Einer der groteskesten Knaller ist das zweiseitige Bild wie Kim Jong Il den Tiger reitet. Auf einer Seite trägt er eine operettenhafte Phantasieuniform, so eine Mischung aus K.u.K.-Husar und Hermann Göring, auf der anderen Seite schlichtes nordkoreanisches Oliv - und raucht nach getanem Werk (Ritt durch das ganze Korea) eine Zigarette, während der Tiger ruht.
Die 60er Jahre-Kassenbrille fehlt auf keinem der beiden Seiten.

Diese Pretiose ist im heiligsten Saal ausgestellt, neben den Marmorstatuen, wo erwartet wird, daß sich davor alle, auch die Ausländer ehrerbietig verneigen.

Auf der anderen Seite wird die Sammlung von Juniors Geschenken auf- und ausgebaut. Letzten Oktober waren das gerade zwei Vitrinen mit nicht werthaltigem Kleinkram, etwa dem schon erwähnten Basketball einer New Yorker Mannschaft.

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antifada 13.04.2013, 09:49
58. @torquemada13

das ist voller schwachsinn 1. hat auch China seinen heiligen Respekt vor den USA (noch) 2. braucht China Amerika viel zu sehr (siehe die Devisen die China in den USA haben, und wieviel die an die USA verkaufen wirtschaftlich ist China viel zu sehr an Amerika gebunden ) drittens missfällt es xi jinping das machtgehabe von Kim da die USA vor den Grenzen Chinas ihr militär aufbauen und das will China gar nicht diesbezüglich handelt Kim zu 100% nicht im Sinne von China. wer die Politik von China kennt der weiss das die letzte kritik definitiv an NK gerichtet war und den chinesen die Vorgehensweise nicht vorgegeben ist.

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torquemada13 13.04.2013, 11:01
59. Völlig einfältige Sichtweise

Zitat von adal_
Völlig irre Verschwörungstheorie. Den Chinesen geht der Iran am Hintern vorbei. Und sie sind - genauso wie die USA und Russland - schon gar nicht an der Weiterverbreitung jener Waffen interessiert, auf die sich ihre Hegemonie stützt. China konkurruriert mit den USA als Einflussmacht in Ostasien und da stört sie Kims atomares Affentheater ganz gewaltig. Warum? 1. weil Kim den USA den Grund liefert, eine Armada auffahren zu lassen. 2. Weil Kims Gefuchtel ein Kriegsrisiko darstellt. Krieg würde das strategische Gleichgewicht vor Chinas Haustür drastisch verschieben und zwar zu Ungunsten Chinas. 3. Weil Kim China blamiert. 4. Weil Kim für andere atomare Schwellenstaaten ein schlechtes Beispiel abgibt, nach dem sie sich richten werden.
Eine Chinesisch Russische Allianz gibt es schon lange. Und die richtet sich gegen die USA.

Gründe:
1. In der SOZ sind sowohl China als auch Russland Mitgliedsstaaten. Das Bündnis hat bereits mehrere gemeinsame Militärmanöver durchgeführt. Iran hat in der SOZ einen Beobachterstatus.
2. 2011, als Putin seine erneute Kandidatur für die Präsidentschaft ankündigte, hat er spfort eine einzige Auslandsreise unternommen. Zu Hu Jintao und Wen Jibao. Dort wurde der Grundstein für eine neue und großangelegte Kooperation gelegt, denn die Libyen Erfahrung war für beide noch frisch.
3. Russland und China hatten bei der Libyen Resulotion des Weltsicherheitsrates noch zugestimmt. Seitdem agieren beide Staaten im Weltsicherheitsrat abgestimmt und gegen die USA, siehe Syrien.
4. Beide Staaten/Regime fühlen sich durch die USA bedroht bzw dass die Vereinigten Staaten sich in ihre inneren Angelegenheiten einmischen. Sowohl Russland (siehe neues NGO Gesetz) als auch China (Fragen zu Tibet, Taiwan, Menschenrechtler, Bürgerrechtler).
5. Xi Jinping hat seinen Antrittsbesuch in Moskau unternommen. Putin hat ihn dort ohne Ende hoffiert. Für die Chinesen ist das sehr wichtig. Der neue chinesische Präsident hat nicht einen Staat im Westen besucht. Russland, Tansania und danach die BRIC Konferenz in Südafrika. Da liegen auch die chinesischen Schwerpunkte der Außenpolitik. Nicht im Verhältnis zu den USA.

Sie springen halt zu kurz. Ich kann Ihnen nur raten besuchen Sie China und machen Sie sich selbst ein Bild. Ich kann mir das inzwischen machen.

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