Forum: Politik
Kinderstars: Der Thunberg-Effekt
DPA

Der Aufstieg von Greta Thunberg zum Star der Klimaschutzbewegung zeigt die Macht des emotionalen Appells in der Politik. Wer sich nicht von Kinderaugen rühren lässt, muss ein Schuft sein. Oder gibt es Einwände?

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Tacitus73 08.02.2019, 16:43
250. Nicht "wir" wissen das!

Zitat von vogelskipper
Was ist das denn für eine Kolumne? Dass Fleischhauer viel Unsinn zusammen schreibt, das wissen wir ja nun alle schon lang genug, aber diese Kolumne toppt das noch einmal. Entweder fehlt da die Hälfte des Textes oder es ist noch unsinniger wie die meisten anderen Kolumnen. Aber als er neulich in einer Sendung mit einem 18 jährigen Abiturienten, auch Umweltaktivist wie Thunberg, saß, da hat er sich selber geoutet, dass er einfach keine Argumente drauf hat und auch da nur Blödsinn redete. Das war genau so peinlich wie seine Kolumne hier. Vielleicht sollte Jan einmal eine Auszeit nehmen, um sich gedanklich zu sortieren.
Zählen Sie mich (und andere) bitte nicht einfach dazu! Ich weiß mitnichten, dass Fleischhauer viel Unsinn zusammenschreibt; im Gegenteil, er scheint mir einer der wenigen Kolumnenschreiber bei SPON, die vernünftige Beiträge verfassen. Und wie ich aus der Diskussion in den Foren weiß, stehe ich mit dieser Einschätzung nicht allein da! Mir scheint eher, dass es Ihrem Kommentar an Qualität mangelt; zumindest erhält er nichts Substantielles, um Fleischhauers Aussagen zu widerlegen.

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adal_ 08.02.2019, 16:47
251. Großer Stilist

Zitat von Haarfoen
...ein Mensch mit einem derart dürftigen ethischen Grundverständnis... Klimakatastrophe...Klimaleugner...sie alter Sack (mit Verlaub)!
Endlich mal ein Diskutant mit Stil (mit Verlaub).

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rrv.vogt 08.02.2019, 16:48
252. Hilfe naht

Zitat von Tacitus73
Greta Thunberg hat zwar ein höchst berechtigtes Anliegen, hat aber dennoch keine wirklichen Lösungsvorschläge dafür. Wie könnte es auch anders sein, da es keine einfachen Lösungen für ein Problem von dieser Tragweite gibt.
Bin mir sicher, dass Elon Musk schon längst erkannt hat, dass Greta eine nahezu ( obwohl sie nicht besonders hübsch ist) perfekte Influenzerin für Tesla Elektroautos sein wird, sobald sie Autofahren darf. :´-)

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vera gehlkiel 08.02.2019, 16:55
253.

Zitat von Tacitus73
Ihr Kommentar fällt zunächst einmal durch ein gewisses Schwarz-Weiß-Denken auf: hier Greta Thunberg und die Jugendlichen mit ihren hehren Zielen, dort die "bösen weißen Männer", die das alles verhindern wollen, und an deren Spitze quasi Herr Fleischhauer. Es ensteht der Eindruck: Wenn wir nur auf Greta hören würden, könnten wir die Welt retten. Das Problem ist doch, dass es so einfach eben nicht ist. Man kann dieses komplexe Thema nicht in Gegensatzpaaren wie richtig oder falsch, jung oder alt, gut oder böse denken. Greta Thunberg hat zwar ein höchst berechtigtes Anliegen, hat aber dennoch keine wirklichen Lösungsvorschläge dafür. Wie könnte es auch anders sein, da es keine einfachen Lösungen für ein Problem von dieser Tragweite gibt. Die Jugendlichen geben vor allem ihrer Angst vor der Zukunft Ausdruck, und das hat alles selbstverständlich seine Berechtigung. Vielleicht wird man aber pessimistisch feststellen müssen, dass es letztendlich keine durchsetzbaren und durchführbaren Lösungen gibt, da es sich auf struktureller Ebene um einen Prozess mit Eigendynamik handelt und das Denken in Eigennutz-Kategorien eine anthropologische Konstante ist. Ich lehne es ebenso ab wie Sie, das Engagement der jungen Leute in den Schmutz zu ziehen und Greta Thunberg zu unterstellen, sie werde nur instrumentalisiert. Ich stelle mir aber auch die Frage, wieviel Auseinandersetzung mit den realen Gegebenheiten dieser Protest mit sich bringt. Wie ich hier schon einmal geschrieben hatte, hatte meine Generation vor 25 Jahren genau dasselbe beklagt ("Ihr übergebt uns eine kaputte Welt"), und die Erwachsenen sprachen von "berechtigtem Protest" und dass die Jugend das Potential habe, Dinge zu verändern. Was ist passiert? Nichts! Und genauso wird es auch diesmal sein - das zumindest ist meine zugegeben pessimistische Vermutung.
Sie haben natürlich jedes Recht auf eine ganz pessimistische Zukunftserwartung. Allerdings ist selbige rational wenig zielführend, denn eine sogenannte schlechte "Outcome-Expectation" reduziert nicht nur im Individuellen Befund Kreativität und Tatkraft, sondern nachweislich auch im Kollektiven. Übrig bleibt dann meistens Zynismus als Abwehr. Hoffnung ist mehr als ein Gefühl, sie ist ein evolutionäres Erfolgsmodell. Und Evolution kann rasend schnell vonstatten gehen, besonders, wenn die betreffende Spezies bereits bemerkenswerte Flexibilität in punko Umweltanpassung bewiesen hat, und darüber hinaus so blendend vernetzt ist, wie wir Menschen es nunmal sind. Eigennutz ist sicherlich eine anthropologische Konstante, aber dass der Mensch als solcher auch an die Erhaltung seiner Art insgesamt denkt, und deswegen von sich selbst als reines Einzelwesen mit kurzfristigen Bedürfnissen absehen kann, sollte über das bereits Evidente hinaus eigentlich keines Beweises bedürfen. Wobei ich mich ohnedies frage, inwieweit Ressourcensparsamkeit die Lebensqualität zwangsläufig radikal verschlechtern müssen soll. Ich halte sogar das Umgekehrte für sehr gut möglich.

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cameraworks 08.02.2019, 17:17
254. Ein neues Wort

"Begleitpresse" - ich habe ein neues Wort gelernt, toll.

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Freier.Buerger 08.02.2019, 17:23
255.

Zitat von newdealsozialstaat
Ab einem bestimmten Punkt wird es schwierig werden noch Wirtschaftswachstum zu erzeugen, und das nicht nur des Klimawandels, sondern auch der begrenzten Ressourcen wegen. Schon heute leidet die Lebensqualität insbesondere auch in China unter der gewaltigen Umweltverschmutzung. Nicht umsonst tragen die Menschen dort Masken in den Städten wegen der schlechten Luft. Hinzu kommt eine sehr großflächige Verschmutzung der Gewässer. Mein Argument lautet, daß mehr Konsum nicht gleichbedeutend ist mit höherer Lebensqualität, daß ein Großteil des Konsums ohnehin aus sinnlosem Statuskonsum besteht. Conspicuous consumption dient dazu den eigenen Status anzuzeigen. Wenn alle Fahrrad fahren ist der Mountainbikefahrer King, fahren alle SUVs muß der nächste mit nem "Panzer" kommen, um noch Eindruck zu schinden. Wie die red queen bei Alice im Wunderland müssen alle Teilnehmer bei diesem Spiel rennen, um auf derselben Stelle zu bleiben. Alle müssen mehr und aufwändiger und sinnloser konsumieren um nicht gegenüber den anderen zurückzufallen, nur um ihre relative Position beizubehalten. Es entsteht ein Konsum- und Statusdruck, der immer sinnlosere und schädlichere Güter erzeugt (Autoneuzulassungen z.B. hatten 1995 noch 95 PS im Schnitt 2017 schon 152), und dabei public goods wie schöne Landschaften, Biotope und Naturgüter vernichtet. Untersuchungen zeigen immer wieder, daß es Menschen weniger auf das absolute Wohlstandsniveau ankommt und mehr auf ihre relative Position in der Gruppe. Es steht nun zu hoffen, daß immer mehr Menschen begreifen, daß diese Konsumkonkurrenz ein völlig sinnloses Nullsummenspiel, und echter Lebensqualität abträglich ist.
Ja und?! Trotzdem will der eine oder andere chinesische Wanderarbeiter mal nach Paris oder New York wenn er zu Geld kommt. Auto, Urlaub, reisen... will auch der Äthiopier, Ghanae oder ...
Auch wenn Sie jetzt auf die 90er schauen. Da ging es uns schon gut. Trotzdem reisen wir jetzt viel mehr, mit dem Auto und mit dem Flieger, weil die Mehrheit es kann und will.
Das wird sich nie ändern. Zeitweise verhindern lässt es sich nur mit Gewalt.
Uns im Osten hat man das kommunistische Paradies versprochen, wenn wir nur ein bisschen sozialistisch denken und handeln. Genützt hat es nix.
Ihre Lebensqualität ist nicht meine. Mir geht es sau gut. Ich lebe Millionen mal besser, als ich es mir vor 30 Jahren habe je vorstellen können. Aber wenn ich doppelt so viel verdienen würde, würde ich morgen nach Aspen fliegen und nicht nach Österreich fahren. Aus dem gleichen Grund, aus dem irgendein Bergsteiger auf einen Berg klettern will, nur weil er dort noch nicht war. Aus dem gleichen Grund wollen manche zum Mars oder irgendjemand nach Paris.
Übrigens, der Sozialismus wahr auch wahr und wissenschaftlich bewiesen und unabänderlich. Das erinnert mich sehr an den Klimawandel.

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kevinlipps 08.02.2019, 17:37
256. Auch Fleischhauer ist ein "Schwätzer"

5 Tage alter SPON Artikel, der schön beschreibt was Fleischhauer und viele Foristen hier treiben:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/globale-erwaermung-so-entlarven-sie-klimawandel-leugner-a-1251147.html

Ad hominem und tu quoque: Reden wir nicht über den Inhalt der Botschaft, reden wir stattdessen lieber über den Überbringer der Botschaft und versuchen diesen zu diskreditieren.

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Natty Bongo 08.02.2019, 18:08
257. Schließen Sie den "Schwarzen Kanal"!

@Herr Fleischhauer: Mit diesem Text haben Sie einmal mehr bewiesen, dass Sie ein Autor sind, der lieber ausschließlich in einem privaten Blog schreiben sollte. Ihr Beitrag ist erneut so flach, uninteressant und willkürlich, dass er ein solches Forum wie hier nicht verdient. Es macht ja nicht einmal Sinn, sich mit Ihnen zu Inhalten auseinanderzusetzen, da Inhalte Sie überhaupt nicht zu interessieren scheinen...
@SPON: Bitte bieten Sie Herrn Fleischhauer nicht länger dieses Forum. Zwar mag er durch seine polarisierende Schreibe Emotionen wecken und dadurch Klicks verursachen. Aber es gibt so viele gute Autorinnen und Autoren da draußen. Weshalb nicht lieber für eine/einen von ihnen diesen Platz freimachen?

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zzipfel 08.02.2019, 18:10
258. Aber immer ... karrt, fliegt oder was auch immer an

(umweltfreundlicher) Forbewegung es gibt, schafft das Kind zu jedem der vielen überflüssigen Klimakipfeln und -Konfis, gemäß dem Weisheit: "Kinder und Betrunkene sagen die Wahrheit". Wenn es Boris Jelzin noch geben würde, würde ich ihn zur Abwechlung auch mal hinschicken.

Was für eine Scharade ...

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Tacitus73 08.02.2019, 18:25
259. Auf keinen Fall!!!

Zitat von Natty Bongo
@Herr Fleischhauer: Mit diesem Text haben Sie einmal mehr bewiesen, dass Sie ein Autor sind, der lieber ausschließlich in einem privaten Blog schreiben sollte. Ihr Beitrag ist erneut so flach, uninteressant und willkürlich, dass er ein solches Forum wie hier nicht verdient. Es macht ja nicht einmal Sinn, sich mit Ihnen zu Inhalten auseinanderzusetzen, da Inhalte Sie überhaupt nicht zu interessieren scheinen... @SPON: Bitte bieten Sie Herrn Fleischhauer nicht länger dieses Forum. Zwar mag er durch seine polarisierende Schreibe Emotionen wecken und dadurch Klicks verursachen. Aber es gibt so viele gute Autorinnen und Autoren da draußen. Weshalb nicht lieber für eine/einen von ihnen diesen Platz freimachen?
Entschuldigung, etwa noch mehr von M. Stokowski u.ä.? Dass Fleischhauer bei SPON noch schreibt/ schreiben kann, ist ein Lichtblick für den Spiegel, und zwar in der Hinsicht, dass er noch ein breiteres Meinungsspektrum anbietet. Wenn das auch wegfällt, hilft das niemandem - und etliche Leser werden sich abwenden. Die wollen Sie wohl auch ausschließen? Leser wie mich? Aber wem hilft eine solche Exklusion? Überlegen Sie doch mal: ist es nicht besser, auch mal eine Meinung zu ertragen, die der eigenen widerspricht? Das ist doch der Kerngedanke der Toleranz und der Meinungsfreiheit: denn Meinungen, die sich von der eigenen nicht unterscheiden, braucht man nicht auszuhalten; diese zu respektieren erfordert rein gar nichts!

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